Kroos: "Zwei Niederlagen, das ist unüblich"

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Toni Kroos und der FC Bayern liegen derzeit nur auf Platz 3 der Bundesliga-Tabelle.

München - Er ist einer der Gewinner der bisherigen Saison. Doch auch Toni Kroos konnte die Mini-Krise des FC Bayern nicht verhindern. Im tz-Interview spricht er über die derzeitige Schwäche und seine Entwicklung.

Herr Kroos, wie geht’s Ihrem Bruder?

Toni Kroos: Gut. Wie kommen Sie jetzt darauf?

Ich tippe doch mal, dass Sie ihn ausgehorcht haben vor dem Bremen-Spiel.

Kroos: Ach nein, ich brauche von Bremen keine Insider-Infos. Das Einzige worüber wir sprechen, ist, wie es bei Felix selbst aussieht.

Schaut er auf zu seinem großen Bruder?

Kroos: Ja, bestimmt ein Stück weit. Er freut sich einfach für mich, da gibt es Null-Komma-Null Neid. Unser Verhältnis ist richtig gut.

Bleiben wir bei Bremen: Sie haben mal gesagt, dass Sie die Spielweise von Werder sehr mögen.

Kroos: Stimmt. Aber das hat abgenommen.

Sie sind nicht mehr so stark.

Kroos: Nein, das meine ich nicht. Es liegt daran, dass Johann Micoud nicht mehr dort spielt. Er war früher für mich in der Bundesliga das Beste, was es auf dieser Position gab. Diese Leichtigkeit, Präsenz, ich habe mir viel abgeschaut von ihm. Und insgesamt fand ich dann die offensive Spielweise von Bremen sehr gut.

Sie selbst haben herausragende Monate hinter sich - bei Bayern wie in der Nationalelf. Haben Sie damit rechnen können?

Kroos: Man hofft es immer! Dass es so laufen kann, wusste ich schon, aber da gehört ja auch immer Vertrauen von den Trainern dazu. Jetzt ist noch mal ein großer Sprung gekommen, das ist toll für mich.

Der FC Bayern ist sexy! Heiße Bilder rund um die Roten

Auszieh'n, auszieh'n! © M.I.S.
Der FC Bayern ist sexy - das merkte auch schon Uli Hoeneß © dpa
Klicken Sie sich hier durch eine Zusammenstellung von hübschen Frauen im Bayern-Kontext, ... © M.I.S.
... durch knackige Profi-Körper ... © M.I.S.
... und durch nackte Tatsachen wie bei dieser Dame, die nichts trägt als ein Bodypainting. © Getty
Am Ende werden Sie wissen: Der FC Bayern ist sexy! Viel Spaß! © Getty
Zunächst ein paar knackige Männeroberkörper: Daniel van Buyten kann ebenso glänzen ... © Getty
... wie Gegenspieler Marke Daniele de Rossi nach einem Duell mit den Münchnern. © Getty
Dreimal oben ohne! © Getty
Wow! Enge Fußballtrikots an hübschen Frauen sehen einfach toll aus. © Getty
Ob dieses Foto sexy ist? Darüber kann man streiten. Ungewöhnlich ist es allemal: Es zeigt den damals 44-jährigen Jupp Heynckes (Mitte) mit Hans Dorfn er und Hansi Flick im Jahr 1989 © Getty
Diese Bilder sind definitiv ansehnlich © Getty
Die Pausenunterhaltung beim Spiel gegen Bayer Leverkusen im September 2011 ... © Getty
... war schon alleine das Eintrittsgeld wert. © Getty
Eine legendäre Szene: Ailton (damals Werder) zeigte nach dem Spiel gegen den FC Bayern 2004 seinen Toni - schließlich war die Meisterschaft im Sack © Premiere-Screenshot
Diese Frau wurde dabei fotografiert, wie sie das Spiel fotografiert. Man beachte auch ihr T-Shirt © Getty
Diese Mann darf natürlich auch nicht fehlen. © Getty
Er ist der Flitzer schlechthin der FC-Bayern-Historie: Im Jahr 2002 stürmte er beim Münchner Pokal-Gastspiel bei den Werder-Amateuren aufs Feld © Getty
Auch Oliver Kahn machte Bekanntschaft mit ihm © dpa
Sagten wir schon, dass Trikots an schönen Frauen sexy ausshen? © Getty
Ja? © Getty
Egal! © Getty
Denn das kann man gar nicht oft genug betonen! © Getty
Auch Karl-Heinz Rummenigge machte schon Bekanntschaft mit einer Dame, die nichts als ein Bodypainting trug © Getty
Bodypainting? Das kann man auch beim Lokalrivalen TSV 1860 - aber das nur am Rande © sampics
100 Jahre FC Bayern - da ließ sich der TSV Aspensen nicht lumpen © Getty
Die Herren gaben ihr letztes Hemd © Getty
Ruggiero Rizzitelli 1997: Damals gab's noch kein Gelb für Trikotausziehen © Getty
Wer hat eigentlich die bescheuerte Regel eingeführt? © Getty
Verehrer schöner Männerkörper können's nicht gewesen sein © Getty
Oh, wie ist das schön © Getty
Oh, wie ist das schön! © Getty
Tiefe Einblicke: Frau Brehme auf der Tribüne © Getty
Auch fesch: das Heimtrikot 2009/10 © Getty
Zum Niederknien © Getty
Hübsches Licht! © dpa
Wer Bayern-Kutten sexy findet, dem gefällt wohl auch dieses Foto © dpa
Kommen wir nun zur kleinen Schlüpfer-Parade: Marko Pantelic zeigt im Spiel gegen den FC Bayern viel Haut © dpa
Viel interessanter aber: Franck Ribéry - der Franzose steht auf teure Unterhosen © dpa
Und zwar solche mit extravaganten Mustern © M.I.S.
Diese zeigt er gerne mal am Spielfeldrand © M.I.S.
Klar, man kauft sie ja nicht umsonst © M.I.S.
Alles verstaut? © M.I.S.
Jawoll! © M.I.S.
Luca Toni steht mehr auf das Modell "schlicht" © sampics
So was würde Ribéry wohl nicht tragen © sampics
Gar nicht so leicht, da nicht ins Stottern zu kommen © dpa
Es dürfte schon System haben, dass die Spieler nach den Begegnungen ihre Körper zeigen © M.I.S.
Aber das können sie ja durchaus © M.I.S.
Aber wenigstens für einen Starkoch kann man sich doch ordentlich anziehen, Herr Robben! © M.I.S.
Nun ein paar unserer Lieblingsfotos © M.I.S.
Diese Damen posierten beim Audi Cup 2011 in den Trikots der Teilnehmer-Teams © M.I.S.
Und man konnte sich gar nicht so recht entscheiden ... © M.I.S
... welcher Mannschaft man die Daumen drückt © Diese Damen posierten beim Audi Cup 2011 in den Trikots der Teilnehmer-Teams
Bayern-Kickerin Julia Simic zog sich 2011 für den Playboy aus © Getty
Ein ukrainischer Astralkörper © M.I.S.
Und ein österreichischer mit Wurzeln in Nigeria und auf den Philippinen © M.I.S.
Mehmet Scholl im Wasser © Getty
Da schaut man gerne hin © M.I.S.
Stimmt's, Herr Hoeneß? © M.I.S.
Mark van Bommel zeigt seinen Körper © sampics
Diesem Mann würden viele Frauen gerne den Rücken eincremen © FC Bayern
Diesem auch - die Bilder stammen aus dem Fanartikel-Katalog © FC Bayern
Schon wieder so ein Höschenblitzer bei Franck Ribéry © sampics
Nun ein kleiner Streifzug durch die Spielerfrauen © Getty
Was für ein schönes Paar! © Getty
Die Spielerfrauen modeln auch mal: Lisa Müller (l.) mit Gomez-Freundin Silvia © Jantz
Die Müllers! © Getty
Sexy für Bayern Fans: Natalie Olic. Nicht sexy: das, was sie da liest © Getty
Natalie erlaubt tiefe Einblicke © Getty
So etwas wie die "Oberspielerfrau" des FC Bayern: Sarah Brandner, Freundin von Bastian Schweinsteiger © Jantz
Zwei sexy Blondinen: Sarah Brandner und Bastian Schweinsteiger © Jantz
Frau Lahm bei ihrer Hochzeit mit Philipp © Getty
So schön: Takashi Usamis Gattin Ran (l.) © Getty
So ein Dubai-Trainingslager ist was Feines. Das findet Bastian Schweinsteiger © Getty
Und das finden auch seine Kollegen 2004/2005 © Getty
Auseinander © Getty
Roy Makaay planscht mit © Getty
Karl-Heinz Rummenigge zeigt sich von Gundis Zambo beeindruckt © Getty
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © dpa
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © Getty
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © Getty
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © Getty
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © Getty
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © Getty
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © Getty
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © Getty
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © Getty
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © Getty
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © dpa
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © dpa
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © dpa
Nun gut, bei diesen finalen Fotos tricksen wir - denn sie wurden nicht im Kontext des FC Bayern aufgenommen - aber zur WM in der Nähe der Allianz Arena. Und das ist ja schließlich die Heimat der Roten. Zudem wollten wir Ihnen diese Bilder nicht vorenthalten. © dpa

Wie entspannen Sie nach so turbulenten Wochen? Sie sind ja im Dreitages-Rhythmus im Einsatz.

Kroos: Das stimmt, es waren schon sehr viele Spiele - und ich war viel unterwegs, von Hotel zu Hotel. Da genießt man die Zeit, in der man zu Hause ist.

Sie sind aber nicht der klassische Playstation-Typ, oder?

Kroos: Nein, das nicht. Ich habe zwei Hunde, bin viel mit ihnen draußen an der frischen Luft.

Jupp Heynckes hat auch einen Hund. Wird da in der Kabine gefachsimpelt?

Kroos (lacht): Nein, das nicht. Ich weiß, dass er einen Hund hat, und er weiß auch, dass ich zwei habe. Aber dann hört es schon auf.

Wie beschreiben Sie das Verhältnis zu Ihrem Trainer?

Kroos: Als sehr gut! Er sagt mir, was ich besser machen muss, stimmt nicht immer in alle Lobeshymnen ein.

Korbsammler FC Bayern: Diese Spieler wollten nicht nach München

Alles sah schon nach einem Wechsel nach München aus bei Vincent Thill. Er war sogar mit seinem Vater Serge schon an der Säbener Straße zu Gast. Doch das Mega-Talent aus Luxemburg unterschrieb dann doch langfristig beim FC Metz. © FC Metz
Martin Ödegaard: Der damals 16-jährige Norweger galt als eines der begehrtesten Talente im europäischen Fußball und auch der FC Bayern machte keinen Hehl aus seinem starken Interesse. Tatsächlich standen die Münchner gemeinsam mit Real Madrid in der Endauswahl des Kickers, er entschied sich dann aber für einen Wechsel zu Real Madrid. © dpa
Xavi: Einem Bericht der spanischen Zeitung "El Mundo Deportivo" zufolge wollte Bayern-Trainer Pep Guardiola seinen ehemaligen Spieler Xavi im Sommer 2014 vom FC Barcelona nach München locken. Doch der Spieler gab den Bayern einen Korb! Er wolle nicht zu einem Verein wechseln, auf den Barca in der Champions League treffen könnte. Stattdessen stünde ein Wechsel nach Katar oder in die USA zur Debatte. Letzten Endes entschied sich Xavi aber doch noch für einen Verbleib in Barcelona. © dpa
Der FC Bayern war vor der Saison 2012/2013 auf der Suche nach einer neuen Nummer 2 hinter Manuel Neuer, da Jörg Butt seine Karriere beendete. Ein Wunschkandidat von Trainer Jupp Heynckes war Leverkusens Fabian Giefer, doch der wechselte lieber als Stammkeeper zu Fortuna Düsseldorf. "Ich bin jung und wollte lieber bei einem anderen Klub um einen Stammplatz kämpfen, deshalb gab ich Bayern einen Korb", so Giefer. Mittlerweile ist Giefer Ersatztorwart beim FC Schalke. © dpa
Nach seinen starken Auftritten bei der EM in Polen und der Ukraine rückte Ex-Löwe Lars Bender in den Fokus des FC Bayern. Auf einer Pressekonferenz verkündete er, dass er in Leverkusen bleiben wolle. Karl-Heinz Rummenigge glaubt allerdings, dass Bender gerne im Trikot des FC Bayern spielen würde. © MIS
Die Bayern hatten offen ihr Interesse an Marco Reus bekundet, doch der Gladbacher wechselt zur Saison 2012/2013 lieber zu Borussia Dortmund. © dpa
Obwohl Arturo Vidal den Bayern sein Wort für einen Wechsel gegeben hatte, hat sich der Chilene doch gegen München entschieden und für Juventus Turin. In der Regel heißt es ja, die Bayern bekämen jeden Spieler, den sie auch haben wollen. Doch wie auch bei Vidal ist das nicht immer der Fall - in der Vergangenheit hatten die Bayern manchmal das Nachsehen. Sehen Sie hier, von dem sich der Rekordmeister Körbe einholen musste.  Update vom 16. Juli 2015: Nach Informationen der tz soll Arturo Vidal von Juventus Turin zum FC Bayern wechseln - im Tausch mit Mario Götze! © dpa
Fabio Coentrão war lange Zeit ein Wunschspieler der Bayern, ehe man von sich aus Abstand von einer Verpflichtung nahm. Der Spieler war ohnehin genervt vom Interesse der Bayern und war froh, als sein Wechsel von Benfica Lissabon zu Real Madrid endlich perfekt war. Zu den Bayern wäre er wohl ohnehin nicht gewechselt. © dpa
Leighton Baines: Den Linksverteidiger vom FC Everton war in der Winterpause 2010/2011 der Wunschkandidat der Bayern für die linke Abwehrseite, das bestätigte damals auch Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger. Doch der Engländer wollte seine Heimat Liverpool nicht verlassen und gab den Bayern buchstäblich einen Korb. © dpa
Gregory van der Wiel: Auch an ihm baggerten die Bayern lange Zeit, doch der niederländische Rechtsverteidiger von Ajax Amsterdam war einfach nicht von einem Wechsel zu überzeugen.  © dpa
Mats Hummels: Den Innenverteidiger ließen die Bayern 2008 für wenige Millionen zu Borussia Dortmund ziehen, wo der Münchner seinen Marktwert schnell erhöhte und zum Nationalspieler avancierte. Die Bayern hätten ihn gerne zurückgeholt, es war sogar von einer Ausstiegssklausel die Rede. Doch Hummels machte Nägel mit Köpfen und verlängerte seinen Vertrag beim BVB schon zwei Mal, der aktuelle Kontrakt läuft bis bis 2017. © picture alliance / dpa
Von Sami Khedira ... © dpa
... und Mesut Özil, damals noch beim VfB Stuttgart, respektive Werder Bremen unter Vertrag, holten sich die Bayern 2010 nicht direkt einen Korb ein. Doch man befand beide für zu leicht und traute ihnen nicht zu, sich bei Bayern durchzusetzen. Mittlerweile sind die beiden Nationalspieler feste Größen bei Real Madrid und dem FC Arsenal. © dpa
Diego sah sich 2009 zu Höherem berufen und wollte Werder Bremen unbedingt verlassen. Die Bayern machten dem Brasilianer ein konkretes Angebot, der sich aber dann für Juventus Turin entschied - genau wie Arturo Vidal. © dpa
Juri Schirkow von ZSKA Moskau gefiel im Jahr 2009 vor allem dem damaligen Manager Uli Hoeneß. Doch als sich auch noch der FC Chelsea ins Rennen um den Russen einschaltete, gab Hoeneß schnell auf: "Da können wir nicht mithalten." So kam es dann auch: Schirkow sagte den Bayern ab und wechselte an die Stamford Bridge, wo ihn ein tristes Reservistendasein erwartete. © AFP
„Wenn Bayern und Barcelona in der nächsten Saison im Halbfinale der Champions League aufeinandertreffen, ist es wahrscheinlich, dass Hleb in einer von beiden Mannschaften spielt“, sagte Karl-Heinz Rummenigge im Sommer 2008. Er behielt recht, nur dass die Bayern bereits im Viertelfinale auf Barca - mit Hleb - trafen. Der Weißrusse entschied sich gegen die Bayern und für Barcelona - ein Jahr später landete Hleb dann auf Leihbasis beim VfB Stuttgart, da wollten ihn die Bayern nicht mehr. © AFP
Gennaro Gattuso war sich 2008 nach eigenen Angaben "zu 95 Prozent mit dem FC Bayern einig". Doch Milan-Klubboss Silvio Berlusconi überzeugte den Weltmeister von 2006, dass Mailand die bessere Option sei. So sagte Gattuso den Münchnern kurzfristig ab. Vier Jahre später entschuldigte sich Gattuso bei Uli Hoeneß für die stillose Absage. © dpa
Sergio Agüero: Von dem argentinischen Stürmer holten sich die Bayern 2006 zwar keinen Korb. Wie im Fall von Özil und Khedira traute man dem damals 17-Jährigen aber nicht zu, sich bei den Bayern durchzusetzen. Agüero wechselte stattdessen zu Atletico Madrid und gehört heute zu den teuersten Stürmern der Welt. So zahlte ManCity 2011 satte 43 Millionen (laut "The Guardian") für den Ex-Schwiegersohn von Diego Maradona. © dpa
Ruud van Nistelrooy stand 2006 bei Manchester United auf dem Abstellgleis und war sich mit den Bayern schon einig, dann kam aber Real Madrid, und der Niederländer konnte nicht widerstehen. Immerhin verhielt sich van Nistelrooy wie ein Gentleman und legte seine Beweggründe in einem offenen Gespräch mit Uli Hoeneß dar. Dieser nahm van Nistelrooy daraufhin seinen Meinungswechsel auch nicht übel. © AFP
Von Michael Ballack erhielt Bayern nicht direkt einen Korb, vielmehr ließ der Bayern-Mittelfeldspieler ein Angebot zur Vertragsverlängerung des Vereins im Herbst 2005 verstreichen, woraufhin der Klub das Angebot öffentlichkeitswirksam auf der Jahreshauptversammlung zurückzog. Ballack wechselte 2006 ablösefrei zum FC Chelsea. © dpa
2004 war Bayern ganz heiß auf Deco, und die Verhandlungen mit dem Champions-League-Sieger des FC Porto schienen bereits sehr weit fortgeschritten. Dann aber mischten sich Chelsea und Barca in den Poker ein, und Deco wollte von den Bayern nichts mehr wissen. In den Folgejahren spielte der Portugiese erst für Barcelona, dann für Chelsea. © MIS
2001 hätten sich die Bayern liebend gerne Tomas Rosicky von Sparta Prag geangelt. Doch Borussia Dortmund preschte dazwischen und angelte sich den Tschechen, mit dem der BVB im Jahr darauf den Meistertitel feierte. © dpa
Mit Borussia Dortmund gab's auch Ende 2001 richtigen Ärger: Sebastian Kehl vom SC Freiburg hatte den Bayern bereits zugesagt und den ab 2002 oder 2003 geltenden Vertrag per Handschlag besiegelt. Auch ein Handgeld von 1,5 Millionen Mark war bereits auf Kehls Konto gelandet - doch alles umsonst. Kehl wechselte lieber zu Borussia Dortmund, überwies das Geld zurück und sorgte so für einen handfesten Streit, der erst nach vielen Gesprächen und öffentlichen Schlammschlachten beendet wurde. © dpa
Jörg Heinrich erhielt laut eigener Aussage sogar zwei Mal ein Angebot der Bayern: Einmal 1995, als er noch für den SC Freiburg spielte. Damals entschied sich der Linksverteidiger für Borussia Dortmund. 2000, als Heinrich vom AC Florenz nach Deutschland zurückkehrte, bevorzugte der Nationalspieler ebenfalls wieder den BVB. © sampics
1998 standen die Bayern vor einer Verpflichtung des französischen Weltmeisters Stephane Guivarc'h. Der sagte aber ab und ging lieber zu Newcastle United. © AFP

Ist er auch ein Stück weit eine väterliche Figur?

Kroos: Ja, aber nicht nur für mich. Er ist für alle ein guter Ansprechpartner.

Bleiben wir aber bei Ihnen als junger Mensch. Ihre Eltern leben in Rostock, braucht man da nicht manchmal jemanden, der mit gutem Rat zur Seite steht?

Kroos: Ja, das stimmt schon. Da ist Jupp Heynckes sicher auch jemand, an den ich mich immer wenden kann. Aber es gibt weitere Menschen in München, die mir hier eine Art Zuhause geben.

Sie sind mit 15 allein nach München gekommen. Wie war das damals?

Kroos: Das war ein großer Schritt, keine Frage. Aber es wurde mir hier auch sehr einfach gemacht, mich hier einzuleben. Es gibt hier Leute, die das mehr als kompensieren.

Dabei kann es sportlich auch schon mal ungemütlich werden. Ist Bayern gerade in der Krise?

Kroos: Sagen wir so: Zwei Spiele zu verlieren, ist bedenklich! Das ist nicht üblich für Bayern und unsere Qualität. Wir müssen wieder unseren Fußball spielen.

Ist für Sie persönlich mehr denkbar als der FC Bayern?

Kroos: In Deutschland nicht. Natürlich nicht.

Viele sagen, ein ganz Großer wird man erst, wenn man mal im Ausland gespielt hat.

Kroos: Das sehe ich überhaupt nicht so. Es spricht auch für große Qualität, wenn man sich bei Bayern durchsetzt. Aber dennoch: Ich habe immer gesagt, dass ich es mir vorstellen kann, im Ausland zu spielen. Irgendwann mal in meiner Karriere.

Interview: Michael Knippenkötter

Quelle: tz

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