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FC Bayern: Entscheidung über Zukunft von Franck Ribéry gefallen

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Von: Denis Huber

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Franck Ribéry, FC Bayern München
Franck Ribéry kam 2007 von Olympique Marseille zum FC Bayern München. © dpa / Matthias Balk

Bleibt er oder geht er? Über die Zukunft von Franck Ribéry beim FC Bayern wurde lange spekuliert. Nun ist eine Entscheidung gefallen, berichtet der „kicker“.

München - Lange zogen sich die Verhandlungen hin - oder zumindest die Entscheidung darüber, ob Franck Ribéry, dessen Vertrag beim FC Bayern München im Sommer ausläuft, noch ein weiteres Jahr dran hängt. Verständlich aus Sicht des Klubs, der sich die Frage stellen musste, ob ein 35-Jähriger Flügelstürmer auch in der neuen Saison noch ein wichtiger Faktor sein kann - auf und neben dem Platz.

Bis 2019: Franck Ribéry verlängert Vertrag beim FC Bayern München

Wie der kicker berichtet, ist die Frage von Seiten des Rekordmeisters nun mit „Ja“ beantwortet. Ribéry, der seit knapp elf Jahren im Dress des FC Bayern aufläuft und am Mittwoch im Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel gegen Sevilla 70 Minuten auf dem Platz stand, werde einen neuen Vertrag unterschreiben und darf damit bis Sommer 2019 an der Säbener Straße weiter arbeiten.

Der Franzose zählt neben Thomas Müller nach wie vor zu den Identifikationsfiguren des Starensembles, zuletzt hatte sich auch Trainer Jupp Heynckes für eine Vertragsverlängerung stark gemacht. Ribéry, der sich in München pudelwohl und vor allem heimisch fühlt, war zwar nicht besonders angetan von der langen Wartezeit auf ein neues Arbeitspapier. Doch Anfragen aus China, Katar und der Türkei waren letztlich nicht interessant genug für den Offensivmann.

Ribéry muss sich Konkurrenzkampf beim FC Bayern stellen

Die Bosse, so der kicker, seien überzeugt, dass Ribéry trotz seines fortgeschrittenen Alters noch ein entscheidender Spieler sein kann. Wenngleich auch nicht mehr in jedem Spiel. Mit Kingsley Coman und dem aus Hoffenheim zurückkehrenden Serge Gnabry stehen die Nachfolger bereits in den Startlöchern.

Um das schwierige Erbe von Ribéry und dessem Gegenpart auf der rechten Angriffsseite, Arjen Robben (Vertragsverlängerung bei Bayern? Robben scherzt: Das ist diesmal anders), antreten zu können, brauchen sie Spielpraxis. Daher wurde Ribéry vor der Vertragsverlängerung offenbar klar gemacht, dass er akzeptieren müsse, auch mal auf der Bank zu sitzen beziehungsweise um seinen Stammplatz kämpfen zu müssen. Ein Zustand, den Ribéry gegenüber den Bossen akzeptiert habe, laut kicker.

Was dann 2019 passiert, steht noch in den Sternen. Ein Karriereende des dann 36-jährigen Ribéry ist noch nicht definitiv. Derzeit habe der Franzose so viel Spaß unter Heynckes, dass er sich sogar vorstellen könne, bis 2020 beim FC Bayern zu bleiben.

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