„So was hört man nicht alle Tage...“

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Cottbus-Keeper Tremmel: „Wenn Bayern anfragt, muss man nicht überlegen“.

München - Ja, er war tatsächlich ein Thema für den FC Bayern: Gerhard Tremmel, ehemals Torwart der SpVgg Unterhaching und in der vergangenen Saison mit Energie Cottbus aus der Bundesliga abgestiegen.

Bereits von 1987 bis 1990 spielte der 30-Jährige in der Jugend des FC Bayern – und hätte nun Michael Rensing ersetzen sollen, falls dieser nach der erneuten Degradierung eine neue Herausforderung gesucht hätte. „Darüber“, bestätigte Uli Hoeneß dem kicker, „haben wir nachgedacht“. Da Rensing jedoch weiter kämpfen will, wurde „die klare Entscheidung getroffen, dass wir nichts mehr machen“, erklärt der Manager. Rensing bleibt auf der Bank – und Tremmel im Cottbus . Dabei wäre der Ex-Hachinger liebend gerne in seine Heimat zurückgekehrt, wie der Torwart im tz-Interview verrät.

Bayern-Stars privat

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Wie konkret war Ihre Rückkehr nach München, Herr Tremmel?

Tremmel: Dazu kann ich eigentlich so weit nichts sagen. Ich habe von den Gerüchten gehört. Ob sie stimmen, weiß ich nicht.

Sie stimmen – das bestätigte jetzt selbst Uli Hoeneß .

Tremmel: Ja? Das ist schön und freut mich. Das ist eine Bestätigung für meine Leistung, so was hört man ja nicht alle Tage.

Gab es Gespräche mit Bayern-Verantwortlichen?

Tremmel: Ich habe mit niemandem gesprochen.

Wie gerne wären Sie zurückgekehrt?

Tremmel: Diese Frage beantwortet sich ja eigentlich von alleine. Wenn der FC Bayern anfragt muss man nicht zweimal überlegen. Ich hätte das gerne gemacht. Meine ganze Familie lebt in München . Da sind meine Wurzeln.

Weil Rensing bleibt, erklärte Hoe­neß das Thema jedoch für beendet.

Tremmel: Ja… schade!

Auch wenn Sie nur als klare Nummer zwei verpflichtet worden wären?

Tremmel: Da brauchen wir nicht darüber reden. Wir sprechen ja hier nicht von Rot-Weiss Ahlen oder so – sondern vom FC Bayern.

Verfolgen Sie noch die Entwicklung vom Ihrem Ex-Klub Unterhaching?

Tremmel: Ja, was man halt so sieht. Im Fernsehen kommt ja leider nicht mehr viel. Ansonsten schaue ich natürlich auf Haching. Ich würde mir schön wünschen, dass sie wieder aufsteigen – und der Start ist ja nicht schlecht verlaufen. Ich hoffe, dass Haching es packt und wir uns in der zweiten Liga treffen.

Interview: ta

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