Hoeneß: "Schweini hätte öfter auf mich hören sollen"

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Bayern-Manager Uli Hoeneß kritisiert Bastian Schweinsteigers Alleingänge.

Tokio - Bayern-Manager Uli Hoeneß spricht im tz-Interview über Bastian Schweinsteigers Fehler und verrät: Wir waren mit Gomez einig!

Die Bayern sind auf Asien-Tour und logieren im vornehmen Hotel Four Seasons. Bei einer Tasse Tee mit Zitrone nahm sich Manager Uli Hoeneß Zeit und gewährte der tz ein exklusives Interview.

Herr Hoeneß, Jürgen Klinsmann hatte auf der Reise Geburtstag. Was wünschen Sie ihm?

Hoeneß:In erster Linie wünsche ich ihm Gesundheit. Mit 44 ist er ja ein junger Bursche, das ist ja kein Alter. Selbstverständlich wünsche ich ihm für seinen Beruf Erfolg – dann profitieren wir alle davon.

Sie kennen ihn noch als Spieler. Was ist gleich geblieben und was ist am Trainer Klinsmann anders?

Hoeneß:Es hat sich nicht groß was geändert. Als Spieler und als Trainer weiß und wusste er, was er will. Er war immer ein selbstbewusster Spieler mit klaren Vorstellungen wie er seinen Beruf ausüben wollte. Dasselbe lässt sich jetzt sagen.

Klinsmann sagt, die Asienreise sei ein Schlauch. Muss man in den sauren Apfel beißen, um den Namen des FC Bayern weiter in die Welt zu tragen?

Hoeneß:Jürgen gilt als Global Player und er weiß genau: Wenn man in Asien und Süd- oder Nordamerika weiterkommen will muss man dahin fahren. Ideale Termine gibt’s nicht und wir haben aus der Not eine Tugend gemacht. So wie das jetzt organisiert ist, ist das kein großer Schlauch. Wir haben noch 14 Tage Zeit um uns vorzubereiten auf die Bundesliga.

Telefonscherze und Krückenkicks - Der Fototermin des FC Bayern

Telefonscherze und Krückenkicks - Der Fototermin des FC Bayern © sampics
Franck Ribéry kickt mit Krücken, Poldi treibt Telefonscherze, und Klose hadert mit seiner Garderobe: Sehen Sie hier die besten Fotos vom Fototermin. © sampics
Der Fotografenandrang ist riesig. © dpa
Der alljährliche Fototermin des Rekordmeisters mit den neuen Trikots fand in einer Turnhalle auf dem Vereinsgelände an der Säbener Strasse statt. © dpa
"Moni? Ja, hier ist der Lukas. Wollt nur sagen: Dauert noch etwas. Und der Franck macht schon wieder Blödsinn" - Ob Poldi hier nach Haus' telefoniert? © dpa
Jürgen Klinsmann posiert mit dem Ball. © dpa
"Högschde Eisabahn, mir habat bald Training!" - Jürgen Klinsmann schaut auf die Uhr. © dpa
Die Mannschaft posiert bereitwillig für die Teamfotos - in allen drei Trikots. © dpa
Das Bayern-Team im Heimtrikot © sampics
Das Bayern-Team im Auswärtstrikot © sampics
Das Bayern-Team im umstrittenen Champions-League-Trikot, das in der "Löwen-Farbe" Blau gehalten ist. © sampics
Abseits der Kameras: Hans Jörg Butt, Thomas Kraft und Willy Sagnol (v.l.) legen ein Päuschen ein. © sampics
Poldi hingegen findet die Kameras äußerst interessant - und schaut bei einem Experten durch die Linse. © dpa
Seine Beine machen nach seinem Syndesmoseriss noch nicht so richtig mit, aber Franck Ribéry kann's auch mit der Krücke. © sampics
Jürgen Klinsmann sitzt für die Fotografen auf der Bank. © sampics
Franck Ribéry humpelt vor seinen Teamkollegen davon. © dpa
Turnhalle rauf, Turnhalle runter: Franck Ribéry übt sich im Krücken-Dauerlauf. © dpa
Spaß mit Fans: Tim Borowski, Miroslav Klose, Mark van Bommel, Daniel van Buyten und Franck Ribéry (v.l.) haben sich als Anhänger ihres eigenen Clubs verkleidet. © sampics
"Ey, Trainer!" - Franck Ribéry treibt Schabernack mit seinem neuen Chef. © dpa
"Bitte lächeln!" Das fiel Jürgen Klinsmann noch nie schwer. © dpa
Miroslav Kloses Blick sagt alles: So ganz ist er nicht überzeugt von seinem Outfit. © dpa
Ein gelangweilter Jürgen Klinsmann und sein gelangweilter Trainerstab © dpa
Poldi hebt ab! Und testet mal einen anderen Ball. © dpa
Ein Suchbild! Auf diesem Foto haben wir einen Franck Ribéry versteckt. Sie erkennen ihn an den weißen Zähnen. © dpa
Franck Ribéry vergeht das Lachen einfach nicht. © dpa
Sind das Manieren? Lukas Podolski zeigt seinem Stürmerkollegen den Stinkefinger - hoffentlich nur aus Versehen. © dpa

Was bringt Bayern Imagemäßig und finanziell solch ein Engagement?

Hoeneß:Wir bekommen eine siebenstellige Summe. Aber wir machen auch Werbung für den deutschen Fußball. Der ist im Gegensatz zur Premier League, Serie A und Primera Division im Hintertreffen.

Ist es realistisch, in absehbarer Zeit einen Asiaten zu Bayern zu holen?

Hoeneß:Das wäre ein Traum. Unsere Scouts sind immer unterwegs. Wir wollen aber nicht einen Japaner oder Chinesen aus Marketinggründen, sondern nur, wenn er eine realistische Chance hat, zu spielen.

Uli Hoeneß mit tz-Reporter Mario Volpe.

Hier in Japan ist Bastian Schweinsteiger ein Star – aber er sagt, zu Hause werde er schneller und häufiger kritisiert als andere. Sie haben eine besonderes Verhältnis zu ihm…

Hoeneß:Aber er kommt immer erst zu mir, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Hätte er mal in der Vergangenheit öfter auf mich gehört, hätte er sich viel Geld und Ärger erspart. Auch die jetzige Entscheidung mit dem neuen Berater hat er ohne Rücksprache gefällt. Er hat immer wieder Einflüsterer und entscheidet sich sehr emotional und kurzfristig. Meistens kommt dann später das böse Erwachen. Ich hoffe, dass es dieses Mal nicht so ist.

Was erwarten sie von ihm?

Hoeneß:Dass er gut spielt, sonst nichts. Das wird schwer genug.

Ein Wort noch zu Mario Gomez…

Hoeneß:…ich möchte dazu nichts sagen. Wir haben uns bemüht und die Stuttgarter haben das dieses Jahr abgelehnt. Nächstes Jahr geht’s von neuem los. Mit Mario war alles klar. Wir waren uns mit ihm einig. Das ist jetzt abgeblasen worden, weil Stuttgart abgesagt hat. Ich finde es schade, aber es ist nicht zu ändern.

Was bedeutet für Sie der FC Bayern. Ihr Lebenswerk? Das Gefühl wie die Liebe zu einer Frau oder nur ihr Arbeitgeber?

Hoeneß:Ich habe Bayern alles zu verdanken. Ich bin als achtzehnjähriger Spieler mit 50 Mark Taschengeld gekommen. Alles was ich geworden bin, habe ich diesem Verein zu verdanken. Das habe ich versucht zurückzugeben. Das ist kein Arbeitgeber, denn ich schaue nicht nur aufs Geld. Ich würde auch für Bayern arbeiten, wenn es dafür nichts gäbe. Ich versuche, den Verein so zu übergeben, dass es seine Ordnung hat.

Schweinis Sarah präsentiert die neue bonprix-Kollektion

Schweinis Sarah präsentiert die neue bonprix-Kollektion © bonprix
Oh, wie ist das schön! Für das Versandhaus "bonprix" ist Sarah Brandner, Freundin von Bayern-Star Bastian Schweinsteiger, in die Klamotten der neuen Kollektion geschlüpft, um den Brit-Chic für den Herbst zu präsentieren. © bonprix
Oh, wie ist das schön! Für das Versandhaus "bonprix" ist Sarah Brandner, Freundin von Bayern-Star Bastian Schweinsteiger, in die Klamotten der neuen Kollektion geschlüpft, um den Brit-Chic für den Herbst zu präsentieren. © bonprix
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Quelle: tz

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