Der Schwede kann's nicht lassen

Ibrahimovic ätzt gegen Pep

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Pep Guardiola und Zlatan Ibrahimovic.

Paris - Der Stänker-Schwede hat wieder zugeschlagen! Vor den Verbalattacken von PSG-Star Zlatan Ibrahimovic ist ja eigentlich keiner sicher, auf eine Person hat es die Stürmerdiva aber besonders abgesehen: Pep Guardiola.

Schon beim FC Barcelona legte sich der 31-Jährige immer wieder mit seinem Trainer an – die Folge: Ibrahimovic wurde gegangen. Seitdem nutzt der schwedische Nationalspieler jede Chance, um verbale Giftpfeile gegen seinen Ex-Coach bei Barça zu schießen. Vor wenigen Tagen schien sich das Bild gewandelt zu haben, schließlich sprach der Schwede in einem Interview plötzlich voller Respekt von einem Ex-Coach.

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Doch in seiner Autibiografie "Ich, Zlatan ­Ibrahimovic", schießt der Stürmer erneut gegen Guardiola. „Das ist ein Job für Feiglinge“, schreibt er. Pep Guardiola gehe zu einem Verein, der schon nahe an der Perfektion sei – und trotzdem werde es nicht funktionieren. An seine Zeit mit Guardiola bei Barça hat Ibrahimovic auch keine guten Erinnerungen mehr. „Er ist der schlechteste Trainer, den ich je hatte“, schreibt „Ibracadabra“ weiter. Laut dem Nationalspieler könne Pep nur bei den Katalanen funktionieren, außerdem verstehe er überhaupt nichts von Menschenführung. Immerhin: Seine Sprüche sind nicht mehr gar so scharf wie noch vor ein paar Jahren. Bei Barça sagte Ibra: „Du hast keine Eier und sch**** dir vor Mourinho in die Hose. Im Vergleich zu ihm bist du ein Nichts – f*** dich!“ Ein Mann mit Stil ...

So tickt Neu-Bayer Pep Guardiola

So tickt Neu-Bayer Pep Guardiola

Josep Guardiola ging im Fußball bei Johan Cruyff und Louis van Gaal in die Lehre. Beim FC Barcelona trieb er das Kurzpassspiel zur Perfektion. Nun will der 41-Jährige auch die Bundesliga erobern. © dpa
Josep Guardiola wird zuweilen als der Vater des Kurzpassspiels des FC Barcelona bezeichnet. Aber dies stimmt nur zum Teil. Die Spielweise Barças, die die Fußballwelt zuweilen in Verzückung versetzt und Spanien zum Gewinn der Welt- und Europameisterschaft verhalf, hat ihre Ursprünge in der Zeit, als Johan Cruyff der Trainer der Katalanen war. © dpa
Guardiola gehörte damals Anfang der 90er Jahre als Regisseur dem „Dream Team“ des Niederländers an. © dpa
„Pep“, wie er in Spanien genannt wird, war ein Fußballer mit einer auffallend eleganten Ballbehandlung und einem Auge für frei stehende Mitspieler. Als Trainer trieb der Schüler von Cruyff und Louis van Gaal das Kurzpassspiel zur Perfektion. Dabei kam sein Erfolg eigentlich ziemlich überraschend. © dpa
Als er 2008 bei Barça die Nachfolge von Frank Rijkaard antrat, war er als Trainer fast ohne Erfahrung; denn er hatte bis dahin nur die B-Elf betreut und dieser zum Aufstieg in die 3. Liga verholfen. © dpa
Dafür kannte er seinen Heimatclub wie kein Zweiter. Der Maurersohn hatte dereinst bei Barça als Balljunge angefangen und wusste um die Qualitäten des Nachwuchses. Binnen vier Jahren sammelte er mit dem FC Barcelona als Trainer 14 Titel, darunter zwei Champions-League-Siege und drei spanische Meisterschaften. © dpa
Ende der vorigen Saison verzichtete er auf eine Verlängerung seines Vertrags und ließ sich mit seiner Familie zu einem „Sabbat-Jahr“ in New York nieder. © dpa
Als Trainer war Guardiola in Spanien zwei Jahre lang nicht nur der Rivale von José Mourinho gewesen, sondern auch in menschlicher Hinsicht ein Gegenspieler des Portugiesen. Während der Coach von Real Madrid sich in der Rolle des Provokateurs und Rüpels zu gefallen scheint, tritt Guardiola eher zurückhaltend und bescheiden auf. © dpa
Er beherrscht die Kunst der feinen Ironie und gilt als ein Feingeist, der abseits des Fußballplatzes den Kontakt zu Kulturschaffenden sucht. © dpa
Er gibt grundsätzlich keine Interviews. © dpa
Der Grund: Guardiola will Journalisten kleinerer Medien nicht benachteiligen. © dpa

lop

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