Kahns Abschiedsspiel in Kalkutta wird zur Riesenparty

Indien: 120.000 feiern die Bayern!

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Vor seinem letzten Spiel gibt Kahn eine Pressekonferenz.

Kalkutta - Über den Wolken herrscht die pure Bayern-Freude. Die Asienreise geht ihrem Ende zu und die Stars genießen und scherzen.

Diesmal erwischte es die U19 des FCB. Auf dem Flug von Bali nach Kolkata, dem früheren Kalkutta, wurden die schlafenden Junioren Opfer von Mark van Bommels und Christian Lells Streichen. Die Stimmung nach zweieinhalb Tagen im Urlaubs­paradies Bali ist top. „Bali ist wirklich ein Traum. Obwohl wir nur drei Tage hier waren, konnten wir uns super erholen“, schwärmte Keeper Michael Rensing. Am Sonntag nahmen die Bayern Abschied von der „Insel der Götter“, nach sechs Stunden Flug landeten sie in der 15-Millionen-Stadt Kolkata. Und auch da ist der Meister eine große Nummer: Die Mannschaft wurde mit Blumen begrüßt und musste hunderte Autogrammwünsche erfüllen. Selbst Manager Uli Hoeneß staunte: „In Indien gibt es eine riesige Begeisterung für Fußball und den FC Bayern!“

Höhepunkt in Kolkata ist das Freundschaftsspiel (heute, 14.45 Uhr MEZ, n-tv live) gegen Mohun Bagan AC, den ältesten Klub Asiens – vor 120 000 Zuschauern im Salt Lake Stadium.

Hier steigt das letzte Spiel als Profi für Oliver Kahn. Sein Abschied bedeutet auch die Suche nach einem neuen Kapitän. „Wenn ein Alpha­tier wie Oliver aufhört, ergeben sich in der Hierarchie automatisch Veränderungen. Kahn war der wichtigste Bayern-Spieler der letzten zehn Jahre, also werden die, die sich in der Hierarchie hinter ihm befanden, mehr gefordert sein“, sagt Karl-Heinz Rummenigge. Kahn bringt van Bommel ins Spiel: „Die Einstellung, immer weiterzumachen, immer gewinnen zu wollen, die verkörpert Mark!“ Geklärt ist bereits, wer in der letzten Saison der Beste war. Die Bundesliga-Profis wählten Franck Ribéry. Trainer des Jahres wurde Ottmar Hitzfeld, Uli Hoeneß war der beste Manager.

Daheim an der Säbener Straße wird derweil umgebaut – wo einst der „Insider“ war, entsteht jetzt eine Spieler-Lounge. Wie Sport1 berichtet, soll’s dort nicht bloß Ruheplätze geben, sondern für jeden Spieler auch eine Art eigenes Büro mit persönlichem Laptop-Computer.

Quelle: tz

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