FCB-Boss will Talenten mehr Zeit geben

Rummenigge: Job-Angebot für Robben auf der JHV

Karl-Heinz Rummenigge spricht auf der Jahreshauptversammlung über Arjen Robben als möglichen Trainer und über die Chance der jungen Spieler im Verein.

  • Karl Heinz Rummenigge kann sich Arjen Robben als Jugendtrainer bei den Bayern vorstellen
  • Der 64-Jährige lobt die Arbeit von Hasan Salihamidzic in der Jugendarbeit
  • Er ist stolz auf die Anzahl an Jugend-Nationalspielern im Verein

Auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München gab es auch andere wichtige Themen außer dem Abschied von Uli Hoeneß - u. a. die Jugendarbeit beim FC Bayern. Dieser Punkt wurde vor allem von Karl Heinz Rummenigge angesprochen. Und er hatte nur lobende Worte für den seiner Meinung nach Hauptverantwortlichen: Hasan Salihamidzic.

Der Vorstandsvorsitzende setzte zu einer regelrechten Lobeshymne auf seinen Mitarbeiter an und kritisierte im gleichen Atemzug den öffentlichen Umgang mit Salihamidzic. "Keiner, der über ihn schreibt, keiner, der sich in den sozialen Medien über ihn auskotzt, kennt ihn.“ Vor allem lobte er die Idee der Jugendarbeit des Bosniers: „Ich finde die Philosophie von Hasan, dass wir unserem Kader auch eine Reihe an 18-, 19- und 20-Jährigen als Perspektivspieler integrieren müssen, absolut richtig.“ 

Rummenigge fordert mehr Zeit für junge Spieler

Doch diese Philosophie scheint noch nicht ganz aufzugehen. Denn der einzige Spieler unter 21 Jahren, der bisher bei den Profis zum Zug gekommen ist, ist der seit Januar unter Vertrag stehende Kanadier Alphonso Davies. Gelegentlich schafft Lars Lukas Mai den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft. Aber zu einem Einsatz kam Mai seit der Ära Jupp Heynckes nicht mehr. „Wir sind gut beraten, den jungen Spielern Zeit zu geben und wenn immer möglich, Minuten auf dem Platz.“ 

Außer Frage steht, dass der deutsche Rekordmeister eine Menge Talente in seinen Reihen hat. Auf die Anzahl an Jugend-Nationalspielern im Verein ist Rummenigge sehr stolz: „Der FC Bayern stellt in der aktuellen Länderspielpause 25 Spieler für diverse Jugendnationalmannschaften ab. 13 davon spielen für die DFB-Junioren.“ 

Robben als Bayern-Trainer?

Einen Seitenhieb an den größten Konkurrenten, Borussia Dortmund, konnte sich der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern nicht verkneifen: „Dortmund verzeichnet zum Vergleich vier Spieler für deutsche Jugend-Nationalmannschaften.“

Neben Uli Hoeneß wurden auch noch ein Mal Franck Ribery und Arjen Robben verabschiedet. Der Holländertrainiert seit seinem Karriereende im Sommer die F2-Junioren des TSV Grünwald. Geht es nach dem Bayern-Boss, bereitet sich der langjährige Flügelflitzer auf seine zweite Karriere an der Säbener Straße vor: „Vielleicht wird Arjen auch als Trainer zum FC Bayern kommen, wenn er etwas Erfahrungen gesammelt hat.“

Rubriklistenbild: © mis

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