FCB-Boss kritisiert Polen und lädt ihn zum Espresso ein

Rummenigge schließt Last-Minute-Tranfers nicht aus und zeigt sich von Lewy-Aussagen überrascht

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Karl-Heinz Rummenigge

Karl-Heinz Rummenigge hat sich über die Aussagen von Robert Lewandowski bezüglich seiner Gefühlswelt beim FC Bayern überrascht gezeigt. Weitere Transfers schließt er nicht aus.

München - Die eine Tür schließt sich, die andere geht auf. Robert Lewandowski bleibt beim FC Bayern. Vor allem, weil die Klubbosse einem Abschied aus München klipp und klar einen Riegel vorschoben. Mittlerweile hat sich der polnische Knipser damit abgefunden. Jetzt sprach Karl-Heinz Rummenigge sogar eine Gesprächseinladung an den so sensiblen Lewandowski aus – zumindest indirekt.

Zur Erinnerung: Lewy hatte im Interview mit der Sport Bild in dieser Woche erklärt, er sei nun wieder mit vollem Herz bei der Sache. Das große Aber: ihm habe während seiner Durststrecke in den K.o.-Spielen der Champions League die Rückendeckung gefehlt. Und: Der 30-Jährige forderte von Rummenigge und FCB-Präsident Uli Hoeneß ein Gespräch unter Männern.

Rummenigge: „Über so einen Spieler diskutiere ich gar nicht“

Damit konfrontiert sagte Kalle bei Eurosport vor dem Hoffenheim-Spiel (die Partie im Live-Ticker): „Ich bin erst einmal ein Stück weit über die Aussage erstaunt, weil ich mich schon im März oder April vor ihn gestellt habe.“ Genau genommen war es Ende April, vor dem Halbfinal-Rückspiel in der CL gegen Real Madrid. Rummenigge meinte am Freitag: „Über einen Spieler, der jedes Jahr im Schnitt 30 Bundesliga-Tore erzielt, diskutiere ich gar nicht. Wir haben als die ersten Gerüchte aufkamen, dass er möglicherweise den Klub verlassen will, von Anfang an die Türe zu gelassen. Eine größere, positive Kundgebung konnten wir ihm ja gar nicht zuteil werden lassen.“

Lewys Forderung nach einem klärenden Gespräch will der Vorstandschef gerne entsprechen. Kalle erklärte: „Ich bin jeden Tag im Büro, die Tür ist auf. Jeder Spieler kann auf einen Espresso, ein Wasser oder was auch immer vorbeikommen. Das ist überhaupt kein Problem, aber ich finde es immer komisch, wenn es über die Medien mitgeteilt wird.“

Zusätzliches Feuer wollte Rummenigge nicht in die Diskussion gießen, schmeichelte seinem Top-Torjäger lieber: „Es war vom ersten Tag klar, dass wir ihn nicht verkaufen – egal, welcher Verein da kommt und egal, welcher Betrag auf dem Tisch liegt. Denn: Wie viele Mittelstürmer dieser Qualität bietet Europa?“

Transfers? Rummenigge: „Wir befassen uns ja immer noch damit“

Lewy bleibt, sonst sind die Transfer-Aktivitäten der Münchner aber noch nicht sicher abgeschlossen. Der Vorstandschef erklärte, auch mit Blick auf Jerome Boateng: „Man muss jetzt abwarten. Ich schließe weder Zu- noch Abgänge aus, kann aber weder in die eine, noch in die andere Richtung Vollzug melden.“ Rummenigge räumte ein, dass der Klub bei einem Boateng-Abschied mit Trainer Niko Kovac diskutieren werde, ob Ersatz verpflichtet wird – zur Not auch erst in der Winterpause. Unabhängig vom Schicksal des Innenverteidigers meinte Kalle: „Wir befassen uns nach wie vor damit, ob wir noch ein, zwei Spieler abgeben. Ganz einfach, um dem Trainer die Entscheidungen zu erleichtern.“

Jau

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