FCA kassiert viel Lob vom FC Bayern

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Christian Nerlinger lobt den FCA

München - Im Kampf um den Klassenverbleib soll den FC Augsburg die knappe Niederlage beim großen Nachbarn FC Bayern München nicht zurückwerfen.

“Wir haben die Chance, den Kopf über Wasser zu behalten, aber es wird noch schwer“, sagte Augsburgs Manager Andreas Rettig. 1:2 hieß es am Karsamstag in der Bundesliga gegen den Fußball-Rekordmeister, doch insgesamt verkaufte sich der Aufsteiger überaus gut und verließ “erhobenen Hauptes“ (Mittelfeldmann Axel Bellinghausen) die Arena. “Auch wenn wir uns in München nicht belohnen konnten, können wir zuversichtlich in die nächsten Spiele gehen“, urteilte Keeper Simon Jentzsch.

Auch mit zwei Tagen Abstand zeigte sich der Trainer zufrieden. “Wir haben in München einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, auch wie wir Fußball gespielt haben. Das ist auch wichtig für Dienstag“, sagte Jos Luhukay am Montag. Dann treffen die Schwaben auf den VfB Stuttgart. “Das wird keine einfache Aufgabe, aber wir haben keine Angst.“ Weiterhin fehlen wird Angreifer Torsten Oehrl wegen anhaltender Oberschenkelprobleme.

Luxus pur: Das Trainingszentrum des FC Bayern

Im Kampf um den Klassenverbleib setzt Luhukay auf die Heimstärke als Trumpf. Neben dem Heimspiel gegen Stuttgart stehen noch zu Hause Partien gegen den FC Schalke 04 und den Hamburger SV an. Auswärts finden noch die Partien beim VfL Wolfsburg und bei Borussia Mönchengladbach statt. Im eigenen Stadion ist der FCA bereits seit dem 1:2 am 6. November 2011 gegen Bayern München ungeschlagen.

Viel Lob bekamen die Schwaben vom mitten im Meisterkampf steckenden FC Bayern. “Ich bin überzeugt, dass Augsburg drinbleibt. Das haben sie auch verdient“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. “Es ist eine Mannschaft, bei der man auch die Handschrift des Trainers sieht.“ Auch Sportdirektor Christian Nerlinger erwartet in der kommenden Saison Derbys mit dem FCA. “Wenn sie sich so präsentieren, haben sie mit dem Abstiegskampf nichts zu tun“, betonte Nerlinger.

Die Augsburger werden nach ihrem Spiel am Dienstag auch auf das Meister-Duell einen Tag später in Dortmund schauen. “Ich drücke die Daumen, dass es bis zum Schluss spannend bleibt“, sagte Rettig. “Es wäre schade, wenn die Dortmunder dann schon deutscher Meister wären und vielleicht nur noch feiern, weil Freiburg mit uns im Wettbewerb steht.“ Am letzten Spieltag trifft der BVB nämlich noch auf das Team aus dem Breisgau.

dpa

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