Drei Kategorien veröffentlicht

kicker-Rangliste: Kein Bayern-Defensivstar „Weltklasse“

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David Alaba, Sven Ulreich und Jerome Boateng sind in der Liste des Sportmagazin zu finden. 

Das Sportmagazin kicker erstellt jedes halbe Jahr die Rangliste des deutschen Fußballs. In drei Kategorien ist kein Bayern-Spieler als „Weltklasse“ geführt. 

Das beim FC Bayern München überwiegend hervorragende Fußballer spielen, ist unbestritten. Sicherlich ein Grund dafür, dass der Rekordmeister mit elf Punkten Vorsprung die Bundesliga anführt. Auch in vielen Nationalmannschaften tummeln sich die Akteure der Roten. Halbjährlich sortiert der kicker die Spieler der Bundesliga positionsgetreu nach Leistung. Das Sportmagazin hat in den Kategorien „Torhüter“, „Innenverteidiger“ und „Außenbahn defensiv“ keinen Bayern-Akteur in die höchste Stufe, nämlich „Weltklasse“, gestuft. 

Ulreich einer der besten Keeper der Bundesliga

Normalerweise hat sich den Platz an der Sonne Manuel Neuer reserviert. Doch der Nationaltorhüter ist durch seine Verletzung nicht in Erscheinung getreten. Mittlerweile arbeitet der Weltmeister an seinem Comeback. Sein Vertreter war hauptsächlich Sven Ulreich. Der in der Vergangenheit oft kritisierte Keeper konnte diese Saison mit guten Leistungen seinen Ruf wiederherstellen. Einzig Peter Gulacsi von RB Leipzig und Lukas Hradecky von Eintracht Frankfurt thronen über dem Bayern-Schlussmann. In der „Internationalen Klasse“ sind neben Gulacsi, Hradecky und Ulreich auch Oliver Baumann (TSG Hoffenheim) und Jiri Pavlenka (Werder Bremen) zu finden. 

Bodo Illgner, Weltmeister-Torwart von 1990, wärmt sogar die Überlegung auf, Sven Ulreich könnte als dritter Keeper mit zur WM 2018 fahren. In seiner Kolumne im Sportmagazin ist für ihn der 29-Jährige durchaus ein Kandidat für den DFB-Kader, sollte das Worst-Case-Szenario eintreten und Manuel Neuer doch ausfallen. Allerdings hat Manuel Neuer wieder ohne Krücken trainiert. Auch Jogi Löw ist optimistisch und hat den möglichen Termin seines Comebacks in den Raum gestellt.

Hummels bester Verteidiger, aber nicht „Weltklasse“

Dass die Münchner mit Mats Hummels, Jerome Boateng und Niklas Süle die beste Auswahl an Innenverteigern innerhalb der Bundesliga haben, steht außer Frage. Allerdings haben vor allem Hummels und Boateng immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen gehabt. Süle ist in diesem Fall in die Bresche gesprungen und hat seine Sache mehr als nur solide gemacht

Hummels schaffte es mit seinen Darbietungen auf Platz eins der Defensivspezialisten. Für den Bereich „Weltklasse“ hat es nicht gelangt, doch er bestätigt seinen ersten Platz in der „Internationalen Klasse“ aus der letzten Bewertung. In die gleiche Kategorie wurde Schalkes Dauerbrenner Naldo gewählt. Auf Platz drei und sieben befinden sich Süle und Boateng im sogenannten „weiteren Kreis“. Javi Martinez, der in der Viererkette solide Leistungen zeigte, wird in diesem Ranking nicht geführt, da er unter Jupp Heynckes meist wieder auf der Sechserposition zu finden war. Holger Badstuber, der Ex-Münchner, hat sich auf den achten Rang gespielt. 

Joshua Kimmich ist bei der „Außenbahn defensiv“ ganz vorne

Joshua Kimmich lässt ihn schon fast wieder vergessen, den größten deutschen Außenverteidiger des modernen Fußballs. Der Nachfolger von Philipp Lahm überzeugt durch großartige Leistungen als Rechtsverteidiger und untermauert immer wieder, dass er auch für die Nationalelf unverzichtbar sein wird. Lediglich er und Philipp Max vom FC Augsburg haben es in die „Internationale Klasse“ geschafft. Kimmichs Pendant, David Alaba, muss sich mit dem achten Rang „im weiteren Kreis“ zufrieden geben. Auch wenn der Österreicher mit kleineren Blessuren zu kämpfen hätte, ist seine Formkurve schwankend.

AnK 

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