Klinsi kritisiert Japan-Termin - Toni und Borowski fraglich

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Tim Borowski laboriert an einer Innenbanddehnung.

Bayern München muss bei seinem Blitztrip nach Japan womöglich auf Fußball-Weltmeister Luca Toni und Tim Borowski verzichten.

Während der deutsche Rekordmeister an diesem Dienstag zur viertägigen Fernostreise startet und mit dem Freundschaftsspiel bei den Urawa Red Diamonds am Donnerstag in Tokio seinen internationalen Verpflichtungen nachkommt, sollen die beiden Nationalspieler in München ihre Verletzungen auskurieren. Toni klagt über eine Muskelverhärtung in der rechten Wade, Neuzugang Borowski muss wegen einer Innenbanddehnung im linken Knie eine Wettkampf- und Trainingspause einlegen.

Bereits einen Tag nach den im Training erlittenen Blessuren hatten Toni und der Ex-Bremer Borowski mit dem Rehabilitationsprogramm begonnen und deshalb auf das Testspiel am vergangenen Samstag beim 1. FC Köln (0:0) verzichtet. Torschützenkönig Toni dürfte zum Spiel um den “Franz-Beckenbauer-Cup“ am 5. August gegen Inter Mailand in der Allianz Arena wieder zur Verfügung stehen, bei Borowski könnte die Pause etwas länger dauern.

Telefonscherze und Krückenkicks - Der Fototermin des FC Bayern

Telefonscherze und Krückenkicks - Der Fototermin des FC Bayern © sampics
Franck Ribéry kickt mit Krücken, Poldi treibt Telefonscherze, und Klose hadert mit seiner Garderobe: Sehen Sie hier die besten Fotos vom Fototermin. © sampics
Der Fotografenandrang ist riesig. © dpa
Der alljährliche Fototermin des Rekordmeisters mit den neuen Trikots fand in einer Turnhalle auf dem Vereinsgelände an der Säbener Strasse statt. © dpa
"Moni? Ja, hier ist der Lukas. Wollt nur sagen: Dauert noch etwas. Und der Franck macht schon wieder Blödsinn" - Ob Poldi hier nach Haus' telefoniert? © dpa
Jürgen Klinsmann posiert mit dem Ball. © dpa
"Högschde Eisabahn, mir habat bald Training!" - Jürgen Klinsmann schaut auf die Uhr. © dpa
Die Mannschaft posiert bereitwillig für die Teamfotos - in allen drei Trikots. © dpa
Das Bayern-Team im Heimtrikot © sampics
Das Bayern-Team im Auswärtstrikot © sampics
Das Bayern-Team im umstrittenen Champions-League-Trikot, das in der "Löwen-Farbe" Blau gehalten ist. © sampics
Abseits der Kameras: Hans Jörg Butt, Thomas Kraft und Willy Sagnol (v.l.) legen ein Päuschen ein. © sampics
Poldi hingegen findet die Kameras äußerst interessant - und schaut bei einem Experten durch die Linse. © dpa
Seine Beine machen nach seinem Syndesmoseriss noch nicht so richtig mit, aber Franck Ribéry kann's auch mit der Krücke. © sampics
Jürgen Klinsmann sitzt für die Fotografen auf der Bank. © sampics
Franck Ribéry humpelt vor seinen Teamkollegen davon. © dpa
Turnhalle rauf, Turnhalle runter: Franck Ribéry übt sich im Krücken-Dauerlauf. © dpa
Spaß mit Fans: Tim Borowski, Miroslav Klose, Mark van Bommel, Daniel van Buyten und Franck Ribéry (v.l.) haben sich als Anhänger ihres eigenen Clubs verkleidet. © sampics
"Ey, Trainer!" - Franck Ribéry treibt Schabernack mit seinem neuen Chef. © dpa
"Bitte lächeln!" Das fiel Jürgen Klinsmann noch nie schwer. © dpa
Miroslav Kloses Blick sagt alles: So ganz ist er nicht überzeugt von seinem Outfit. © dpa
Ein gelangweilter Jürgen Klinsmann und sein gelangweilter Trainerstab © dpa
Poldi hebt ab! Und testet mal einen anderen Ball. © dpa
Ein Suchbild! Auf diesem Foto haben wir einen Franck Ribéry versteckt. Sie erkennen ihn an den weißen Zähnen. © dpa
Franck Ribéry vergeht das Lachen einfach nicht. © dpa
Sind das Manieren? Lukas Podolski zeigt seinem Stürmerkollegen den Stinkefinger - hoffentlich nur aus Versehen. © dpa

Trainer Jürgen Klinsmann gönnte seinen Schützlingen nach 28 harten Trainingstagen, an denen meistens zweimal trainiert wurde, am Montag eine Verschnaufpause. Nach einem Abstecher nach Ingolstadt, wo den Bayern von ihrem Sponsor (Audi) die neuen Dienstwagen übergeben wurden, brechen Interims-Kapitän Mark van Bommel und Co. am Dienstag zu ihrer Fernostreise auf.

Klinsmann ist über den Trip zum japanischen Partner nicht begeistert. “Der Termin so kurz vor Saisonstart ist vom Zeitpunkt her nicht ideal, aber er steht und wir stehen dazu“, sagte der Bayern- Coach, “es gibt eine Partnerschaft mit Urawa, die respektieren wir. Dieser Termin stand schon seit einem Jahr fest, das wusste noch keiner so recht, wie es nach der Europameisterschaft mit der Vorbereitung ausschaut.“

Uli Hoeneß hat durchaus Verständnis, dass die strapaziöse Reise 18 Tage vor dem Bundesligastart nicht optimal in die Vorbereitung auf die neue Saison passt. “Es ist Stress, aber deshalb haben wir es bewusst so kurz gemacht, dass wir hinfliegen, spielen und wieder zurückfliegen. Dann gibt es keinen großen Jetlag“, meinte der Manager im Interview mit dem hauseigenen Fernsehsender (FCB.tv), wies aber auch auf die Verpflichtungen hin: “Wenn man sich entscheidet, ein 'global player' zu sein, dann muss man ab und zu auch dahin fahren, wo die internationalen Gegner sind.“ Die Vereinbarung mit dem japanischen Spitzenclub sieht vor, dass die Bayern alle zwei Jahre dort antreten müssen.

Quelle: DPA

Quelle: tz

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