Lahm: Ich bin nicht raffgierig!

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Philipp Lahm wehrt sich gegen die Raffgier-Vorwürfe.

Geduldig gab Philipp Lahm am Montag Autogramme. Immer wieder stellten ihm die jungen Fans die gleiche Frage: „Bleibst du in München, Philipp?“

Lahm lächelte, eine Antwort gab er nicht. Denn immer noch ist unklar, ob Lahm den Verein wechselt. Vor einer Woche zogen die Bayern ihr Angebot für eine Vertragsverlängerung über 2009 hinaus zurück. Weil Lahm mit seiner Zusage zu lange gewartet hatte. Manch einer spekulierte, Lahm habe das Angebot nicht angenommen, weil er mehr Geld wolle. Jetzt setzt sich der Verteidiger zur Wehr:

„Ich bin nicht raffgierig!“

Zur tz sagte Lahm: „Klar sollte meine Leistung im Verein auch finanziell richtig dargestellt werden. Aber es geht mir nicht ums Geld!“ Angeblich hätten die Bayern mit fünf Millionen Euro brutto zwar mehr zahlen wollen als der FC Barcelona, am Ende blieb davon aber weniger übrig, als die von den Spaniern angeblich gebotenen vier Millionen Euro netto.

Ist Lahm wirklich so gierig? „Nein! Ich weiß selbst, dass wir Fußballer unheimlich viel Geld verdienen. Ich bin nicht raffgierig. Das Geld ist nicht der Grund! Ich will mit einem Topverein die Champions League gewinnen!“, sagt Lahm. Und den Sieg in der Königsklasse scheint er den Bayern (noch) nicht zu zutrauen.

Auch seine neue Freundin Claudia, die Lahm gegen Stuttgart zum ersten Mal mit in die Allianz Arena brachte, eine Rolle spielen. Sie arbeitet und lebt in München. Ob sie bereit ist, mit Lahm in ein anderes Land zu gehen? Immerhin sind sie erst seit Februar zusammen. „Natürlich gehört das zum Wohlfühlen dazu. Aber bei dieser Entscheidung geht es in erster Linie um mich“, sagt Lahm. Für Bayern dürfte die Nachricht seiner neuen Liebe dennoch ein Hoffnungsschimmer sein.

jj, mv

Quelle: tz

Quelle: tz

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