"Menschlich eine Katastrophe": Die schärfsten Kritiken an Louis van Gaal

1 von 11
"Hätte van Gaal in seiner ersten Saison nicht das letzte Gruppenspiel in der Champions League gegen Juventus Turin gewonnen, hätte er schon damals nicht die Winterpause überlebt. Aber dann ging es plötzlich. Leider waren die anschließenden Erfolge mit dem Double und dem Erreichen des Finales in der Champions League offenbar für van Gaal der Startschuss zum 'Take over Bayern München'."
2 von 11
Uli Hoeneß: "Unter Louis van Gaal habe ich eines gelernt: Du kannst den besten Fachmann haben. Aber wenn es keinen Spaß macht, dann will ich ihn nicht. Ich will Erfolg für den Klub haben, aber noch mehr will ich Spaß am Fußball und an der täglichen Arbeit haben. Der darf darunter nicht leiden. Wenn ich keinen Spaß habe, habe ich auch keinen Erfolg."
3 von 11
"Die Mannschaft war zweifellos zu lieb. Wir hatten ja kaum Gelbe Karten oder harte Fouls. Das lag aber nicht an den Spielern, sondern am System. Louis van Gaal hat ja geglaubt, man könne dem Gegner den Ball weggucken."
4 von 11
"Mit van Gaal haben wir das Double geholt und standen im Champions-League-Finale. Dass der menschlich eine Katastrophe war, steht auf einem anderen Blatt."
5 von 11
Karl-Heinz Rummenigge: "Van Gaal ist kein Mensch, der auch nur einen Prozentpunkt Kompromisse eingeht. In der Rückrunde der vergangenen Saison haben wir zügig bemerkt, dass es schwierig wird. Die Entscheidungen von Kraft angefangen bis zu van Bommel, und viele andere Dinge, trugen dazu bei. Einen solchen Stil kann man pflegen, doch man muss dann Erfolg haben."
6 von 11
Philipp Lahm: Der Kapitän hatte rückblickend geäußert, nach der starken ersten Saison mit dem Double-Gewinn und dem Sprung ins Finale der Champions League habe sich van Gaal in der zweiten Spielzeit "schlicht geweigert, die Mängel seiner Philosophie zur Kenntnis zu nehmen und zu beseitigen".
7 von 11
Franck Ribéry: "Es ist kein Geheimnis, dass Louis van Gaal und ich keine Freunde waren. Wir hatten manchmal Stress. Zwei Jahre lang lang habe ich keinen Spaß gehabt. Diese Zeit hat mich mehr als angekotzt."
8 von 11
Jörg Butt: "Es kann nicht sein, dass ein leitender Angestellter in einem funktionierenden Verein alles umwerfen will. Der FC Bayern hat eine sportliche Linie gesucht - niemanden, der den Verein übernehmen will. Das Problem war, dass er nicht bereit war, die Identität des Vereins anzunehmen. Er hat den Erfolg vielleicht ein bisschen sehr auf sich bezogen."

Rubriklistenbild: © getty

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Heynckes, Robben und das Rotationsproblem
Heynckes, Robben und das Rotationsproblem
Bayern-Frauen reif fürs Triple? „Etwas zu verlieren, das kennen wir nicht“
Bayern-Frauen reif fürs Triple? „Etwas zu verlieren, das kennen wir nicht“
Frauen des FC Bayern spielen im CL-Rückspiel in Malmö voll auf Sieg
Frauen des FC Bayern spielen im CL-Rückspiel in Malmö voll auf Sieg

Kommentare