Michael Henke sagt: "Hello again"

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Michael Henke bleibt den Bayern treu - und umgekehrt.

Michael Henke war eigentlich schon vom FC Bayern verabschiedet worden. Doch nun wird der ehemalige Co-Trainer doch beim Rekordmeister bleiben - in neuer Funktion.

Hallo Herr Henke, darf man Ihnen zum neuen Job gratulieren?

Michael Henke, Ex-Co-Trainer und jetzt Chefanalytiker:Ja klar, darf man immer.

Wie ist das Befinden?

Henke: Natürlich gut.

Wie kam es dazu? Sie wurden von Bayern schließlich schon verabschiedet.

Henke: Klar, davon bin ich auch ausgegangen. Doch dann kam ein Anruf von Jürgen Klinsmann, der das an mich herangetragen hat und mich gefragt hat. Ich musste mich aber nicht sofort entscheiden, weil es für mich ja auch eine Überraschung war.

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Und wie lange mussten Sie überlegen?

Henke: Ein paar Tage. Dann habe ich zugesagt.

Mussten Sie gegen andere Angebote abwägen?

Henke: Ja, klar. Ich hatte einige Anfragen, bei denen ich mich in Gesprächen befand. So eine Entscheidung muss man sich gut überlegen, zumal es sich um einen anderen Aufgabenbereich handelt. Aber dann war die Überlegungszeit ziemlich kurz, denn ich fand das sehr spannend.

Wie lange läuft ihr Vertrag?

Henke: Zwei Jahre.

War es eine Herzensangelegenheit pro Bayern?

Henke: Das habe ich immer gesagt. Ich bin doch schon einige Zeit bei Bayern und habe den Verein schätzen gelernt. Ich konnte mir immer vorstellen, länger bei Bayern zu arbeiten.

Haben Sie nie die Möglichkeit in Erwägung gezogen, dass Jürgen Klinsmann sich meldet?

Henke: Nein, das Thema war ja erledigt. Es war klar, dass er sich einen neuen Stab zusammenbaut. Die meisten Personalentscheidungen waren getätigt und deshalb war es überraschend.

Und wie waren die Gespräche?

Henke: Wir kennen uns ja schon. Er ist jemand, der sicherlich die Gabe hat, einen für ein Projekt zu begeistern. Das hat er auch mit mir geschafft. Er hat mir erklärt, wie er sich das vorstellt und in welchem Bereich ich da angesiedelt werde.

Was wird nun der Unterschied zu Ihrem Co-Trainer-Dasein?

Henke: Da wir uns noch nicht persönlich zusammengesetzt haben, wäre das zu spekulativ, darüber zu sprechen. Die genauen Aufgaben sind noch nicht erörtert worden, deshalb gibt es zu diesem Thema noch keine Informationen.

Aber auf der Bank werden Sie nicht mehr Platz nehmen?

Henke: Ich bin nicht im Trainerstab im eigentlichen Sinne und werde auch nicht auf dem Trainingsplatz auftauchen oder auf der Bank sitzen.

Schon mit Hitzfeld haben sie hohe Ziele angestrebt. Wie sehen Sie die Zielrichtung der Ära Klinsmann?

Henke: Bei Bayern ist immer Luft nach oben. Stillstand ist Rückstand. Man muss versuchen, diesen Verein immer nach vorne zu entwickeln. Das hat sich auch Jürgen Klinsmann zur Aufgabe gemacht. Es wird sich einiges ändern. Das ist ganz interessant.

Auch personell?

Henke: Dazu kann ich nichts sagen. Die Mannschaft hat Potenzial und ist gut. Trotzdem muss das Ziel sein, punktuell die Mannschaft weiter zu stärken. Aber das ist nicht mein Bereich.

Interview: Mario Volpe

Quelle: tz

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