Dabei ging es eigentlich um Basketball...

Monate später - Hoeneß tritt gegen Ancelotti nach und attackiert Mourinho

Uli Hoeneß hat in einem Interview gegen Ex-Trainer Carlo Ancelotti nachgetreten und auch an José Mourinho, derzeit Coach von Manchester United, kein gutes Haar gelasen.
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Uli Hoeneß hat in einem Interview gegen Ex-Trainer Carlo Ancelotti nachgetreten und auch an José Mourinho, derzeit Coach von Manchester United, kein gutes Haar gelasen.

Eigentlich wurde Bayern-Boss Uli Hoeneß zum Thema Basketball interviewt, doch dann ging es plötzlich um Ex-Trainer Carlo Ancelotti und Star-Coach José Mourinho. Die bekamen ihr Fett weg.

München - Uli Hoeneß hat es wieder getan: In einem Interview mit Playoffs, dem Basketball-Magazin der SZ, ging es eigentlich um seine Liebe zum Basketball, das Engagement und die Entwicklung beim FC Bayern Basketball - und dann doch wieder um Fußball. Dabei bekamen Ex-Trainer Carlo Ancelotti und und Star-Coach José Mourinho, derzeit in Diensten des Premier League-Klubs Manchester United, in gewohnter Manier jeweils einen kräftigen Seitenhieb des Bayern-Bosses mit.

Wie ist es dazu gekommen? Hoeneß wurde nach dem etwas überraschenden Rausschmiss von Basketball-Trainer Alexander Djordjevic und dem Zeitpunkt gefragt. Für den FCB-Präsidenten kein Thema, denn auf Dauer „kann man in einem Klub nur Erfolg haben, wenn die wesentlichen Personen gut zusammenarbeiten“. Das habe er im Fußball auch bei Carlo Ancelotti gespürt, erklärte Hoeneß - das hat gesessen! 

Hoeneß: Mourinho hat United „kein Stück weitergebracht“

Auch im Basketball sei es ein Nebeneinander, kein Miteinander mehr gewesen. Deshalb habe es nur die eine Lösung gegeben. Denn die Zusammenarbeit der „wesentlichen Personen“ sei beim FC Bayern „für alle Zeiten das oberste Gebot“.

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Deshalb müsse man darauf achten, dass nicht der Trainer der Superstar ist, erläuterte Hoeneß seine Philosophie. Die Bedeutung dieses Gebotes sehe man etwa bei José Mourinho. Der sei bei ManU der Star, habe aber den Klub „kein Stück weitergebracht“ - der nächste Tiefschlag für die Konkurrenz.

Gut für Hoeneß, dass mit Niko Kovac Anfang Juli ein Trainer nach München kommt, der für seine kommunikative Art und ein harmonisches Miteinander zwischen Trainern, Spielern und Klubbossen steht - und nicht im Verdacht steht, Lewandowski, Robben, Neuer und Co. an Strahlkraft zu übertreffen...

phk

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