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Robben will Klarheit: „Du musst ja auch selbst planen“

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Von: Manuel Bonke

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Da geht’s lang: Arjen Robben wünscht sich frühzeitig Klarheit in Sachen Verlängerung.
Da geht’s lang: Arjen Robben wünscht sich frühzeitig Klarheit in Sachen Verlängerung. © imago/DeFodi

Arjen Robbens läuft im Sommer aus, und es wurde noch keine Entscheidung über eine Verlängerung getroffen. Im Trainingslager trumpfte der Niederländer auf - er wünscht sich Klarheit über seine Zukunft.

München - Trainerteam, Mitspieler, Fans: Arjen Robben hat im Trainingslager in Katar alle beeindruckt. Warum? Ganz einfach: Der mittlerweile 33 Jahre alte Niederländer gab in jeder einzelnen Übung Vollgas. Seine zu 100 Prozent vorgelebte Professionalität und sein nicht zu bändigender Ehrgeiz machen Robben zum absoluten Vorzeigeprofi. Sinnbildlich dafür war die letzte Einheit in Doha. Während die Mannschaft sich nach Trainingsende im Kreis dehnte, schoss der Flügelflitzer aufs Tor. Von spaßigem Gebolze keine Spur. Er war hoch konzentriert, ließ sich den Ball zuspielen, zog nach innen und suchte den Torabschluss – Arjen feilte am typischen Robben-Trick. Schwer vorstellbar, dass er kommende Saison wirklich nicht mehr das Bayern-Trikot tragen könnte.

Fakt ist: Sein Vertrag läuft im Sommer aus, und es wurde noch keine Entscheidung über eine Verlängerung des Arbeitspapiers getroffen. Wenn der Wembley-Held auf seine Zukunft beim deutschen Rekordmeister angesprochen wird, bleibt er stets entspannt. Warum das so ist, hat Robben im Gespräch mit der tz verraten: „Ich bin so entspannt, weil es ja nicht bei mir liegt. Wenn du mich fragst: Willst du verlängern? Ich sage ja – da gehören immer zwei Parteien dazu. Der Verein muss wollen und der Spieler muss es auch wollen. Was der Verein plant, muss er wissen. Herr Rummenigge hat da vor ein paar Wochen eine klare Aussage gemacht. Und dann schauen wir mal.“ Zur Erinnerung: Anfang Dezember verriet Karl-Heinz Rummenigge in der tz, dass Vertragsgespräche mit Robben und Franck Ribéry erst „irgendwann Anfang Frühjahr“ stattfinden werden.

„Ich gehe davon aus, dass der Verein das sehr gut macht“

Aber ist der Holländer mit der Aussage seines Vorstandsvorsitzenden einverstanden? Vergangene Saison wurde sein Vertrag bereits im Januar um ein weiteres Jahr verlängert. Dadurch hatte Robben deutlich früher Planungssicherheit. „Das ist egal, ob ich einverstanden bin oder nicht. Er (Karl-Heinz Rummenigge, Anm.d.Red.) ist der Chef, er bestimmt das. Ich konzentriere mich nur aufs Fußball spielen. Wenn der Verein glaubt, dass er mich nächstes Jahr noch gebrauchen kann, dann höre ich das gerne. Ich hoffe, es auch ein bisschen frühzeitig zu hören. Wenn es ganz spät kommt: Du musst ja auch selbst planen. Man kann nach dem letzten Spieltag nicht sagen: Jetzt ist Schluss. Aber da ist Respekt von beiden Seiten vorhanden. Ich gehe davon aus, dass der Verein das sehr gut macht.“

Apropos etwas sehr gut machen – das trifft in den Augen von Arjen Robben auch auf Flügel-Nachfolger Kingsley Coman zu: „Der King hat eine gute Entwicklung genommen. Was mir an ihm am meisten gefällt: Er ist ein guter Typ, ein guter Charakter. Er will lernen! Das sieht man ab und zu ja bei den neuen jungen Spielern: Die sind manchmal zu schnell zufrieden, und er ist einer, der arbeitet, gibt stets Vollgas und versucht sich immer wieder zu verbessern.“

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