„Arturo ist ein toller Spieler, aber ...“

Kovac verrät: Darum ließ der FC Bayern Vidal zu Barcelona ziehen

Niko Kovac (l.), damals noch Trainer von Eintracht Frankfurt, mit Arturo Vidal.
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Niko Kovac (l.), damals noch Trainer von Eintracht Frankfurt, mit Arturo Vidal (Archivfoto vom 02.04.2016).

Niko Kovac hat gelassen auf den Abschied von Arturo Vidal vom FC Bayern und dessen Wechsel zum FC Barcelona reagiert. Er nennt die Gründe für den Transfer.

München - Bayern Münchens Trainer Niko Kovac hat auf den Wechsel von Arturo Vidal zum FC Barcelona gelassen reagiert. „Wir haben beim FC Bayern 22, nach dem Abgang von Arturo noch 21 Weltklasse-Spieler“, sagte der neue Coach des deutschen Rekordmeisters im Interview der „Bild“-Zeitung. Auch nach dem Abschied des Chilenen sei noch „sehr viel Qualität“ im Mittelfeld der Bayern, „da braucht sich niemand Sorgen machen“.

Vidal sei „ein toller Spieler“, meinte der 46-Jährige weiter. Aber wenn man als Südamerikaner ein Angebot eines spanischen Clubs bekommt, sei es normal, „dass er über einen Wechsel nachdenkt. Wir haben uns entschieden, dass wir ihm das ermöglichen. Aber wir haben auch nach Arturos Abgang sehr viel Qualität im Mittelfeld, da braucht sich niemand Sorgen machen.“

Vidal war am Montag beim FC Barcelona offiziell vorgestellt worden. Der 31-Jährige erhielt einen Dreijahresvertrag beim spanischen Meister und Pokalsieger. Er sei „sehr glücklich, beim besten Club der Welt zu sein“, hatte Vidal bei seinem ersten Auftritt bei den Katalanen gesagt. Den Bayern-Fans gefällt der Transfer nicht so gut. Die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler mit dem Spitznamen „Krieger“ soll bei 20 Millionen Euro liegen.

Niko Kovac über das Trainingslager: „Ich bin kein Quälix!“

Derzeit bereitet sich der FC Bayern am Tegernsee auf die neue Saison vor, Kovac ist für seine harte Gangart bekannt. Darauf angesprochen meint der 46-Jährige, dass Training „die beste Vorbeugung vor Verletzungen“ sei. „Wenn man jeden dritten Tag Höchstleistungen bringen will, muss man körperlich perfekt vorbereitet sein.“ Dennoch wolle er in Folge der Vergleich mit Felix Magath klarstellen: „Ich bin kein Quälix! Mit meinem Team baue ich das Training so auf, wie wir Ex-Spieler es als sinnvoll erachten, dass jeder seine Leistung am Wochenende und in der Champions League bringen kann.“

dpa mit fw

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