Poldi: Heim nach Köln…

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Wie loyal ist Lukas Podolski eigentlich gegenüber seinem Verein?

Er wollte, durfte aber nicht – doch eins ist für Lukas Podolski trotzdem klar: „Ich werde wieder Köln-Profi. Da bin ich mir sicher“, erklärte der Bayern-Stürmer.

Diesen Sommer klappte sein Wechsel in die Domstadt nicht, die Bosse sagten nein. „Die Bayern wollten mich behalten. Köln und ich waren nicht in der Lage, selbst etwas zu unternehmen“, erklärte der Nationalspieler. Und somit legte Poldi, der in München noch Vetrag bis 2010 hat, nach einem klärenden Gespräch mit Coach Jürgen Klinsmann seine Absichten erstmal ad acta: „Der Trainer hat mir gesagt, dass ich meine Einsätze bekommen werde. Bei Bayern hat zwar kein Spieler eine Einsatzgarantie, aber er hat mir eine faire Chance versprochen“, meinte Poldi. „Jetzt konzentriere ich mich auf die neue Saison.“

Telefonscherze und Krückenkicks - Der Fototermin des FC Bayern

Telefonscherze und Krückenkicks - Der Fototermin des FC Bayern © sampics
Franck Ribéry kickt mit Krücken, Poldi treibt Telefonscherze, und Klose hadert mit seiner Garderobe: Sehen Sie hier die besten Fotos vom Fototermin. © sampics
Der Fotografenandrang ist riesig. © dpa
Der alljährliche Fototermin des Rekordmeisters mit den neuen Trikots fand in einer Turnhalle auf dem Vereinsgelände an der Säbener Strasse statt. © dpa
"Moni? Ja, hier ist der Lukas. Wollt nur sagen: Dauert noch etwas. Und der Franck macht schon wieder Blödsinn" - Ob Poldi hier nach Haus' telefoniert? © dpa
Jürgen Klinsmann posiert mit dem Ball. © dpa
"Högschde Eisabahn, mir habat bald Training!" - Jürgen Klinsmann schaut auf die Uhr. © dpa
Die Mannschaft posiert bereitwillig für die Teamfotos - in allen drei Trikots. © dpa
Das Bayern-Team im Heimtrikot © sampics
Das Bayern-Team im Auswärtstrikot © sampics
Das Bayern-Team im umstrittenen Champions-League-Trikot, das in der "Löwen-Farbe" Blau gehalten ist. © sampics
Abseits der Kameras: Hans Jörg Butt, Thomas Kraft und Willy Sagnol (v.l.) legen ein Päuschen ein. © sampics
Poldi hingegen findet die Kameras äußerst interessant - und schaut bei einem Experten durch die Linse. © dpa
Seine Beine machen nach seinem Syndesmoseriss noch nicht so richtig mit, aber Franck Ribéry kann's auch mit der Krücke. © sampics
Jürgen Klinsmann sitzt für die Fotografen auf der Bank. © sampics
Franck Ribéry humpelt vor seinen Teamkollegen davon. © dpa
Turnhalle rauf, Turnhalle runter: Franck Ribéry übt sich im Krücken-Dauerlauf. © dpa
Spaß mit Fans: Tim Borowski, Miroslav Klose, Mark van Bommel, Daniel van Buyten und Franck Ribéry (v.l.) haben sich als Anhänger ihres eigenen Clubs verkleidet. © sampics
"Ey, Trainer!" - Franck Ribéry treibt Schabernack mit seinem neuen Chef. © dpa
"Bitte lächeln!" Das fiel Jürgen Klinsmann noch nie schwer. © dpa
Miroslav Kloses Blick sagt alles: So ganz ist er nicht überzeugt von seinem Outfit. © dpa
Ein gelangweilter Jürgen Klinsmann und sein gelangweilter Trainerstab © dpa
Poldi hebt ab! Und testet mal einen anderen Ball. © dpa
Ein Suchbild! Auf diesem Foto haben wir einen Franck Ribéry versteckt. Sie erkennen ihn an den weißen Zähnen. © dpa
Franck Ribéry vergeht das Lachen einfach nicht. © dpa
Sind das Manieren? Lukas Podolski zeigt seinem Stürmerkollegen den Stinkefinger - hoffentlich nur aus Versehen. © dpa

Dazu gehört auch das Gastspiel des Rekordmeisters beim Aufsteiger. Wie die tz erfuhr, verabredeten beide Vereine im Zuge des Transfers von Podolski 2006 zu den Bayern gleich mehrere Freundschaftsspiele.

Der Clou aus Bayernsicht: Köln soll eine sechsstellige Summe als Beteiligung an den Einnahmen bekommen, der restliche Gewinn geht nach München. Schon beim Testkick vor einem Jahr klingelte die Kasse. Und auch diesmal wird es so richtig voll: 42 000 Fans werden erwartet, dazu kommt die Live-Übertragung.

Für Podolski ist es hingegen das erste Aufeinandertreffen mit seinem alten Klub. „Ich freue mich sehr“, meinte der 23-Jährige, der wegen der Folgen einer Knieoperation beim eigentlichen Abschiedsspiel vor fast genau einem Jahr noch verletzt zuschauen musste. Doch trotz aller Wiedersehensfreude will der Stürmer auch Erfolg: „Für uns ist das Spiel ein weiterer Test, den wir natürlich auch gewinnen wollen. Das ist ja schließlich keine Karnevalsveranstaltung.“

Und anders als im Supercup gegen Dortmund darf Poldi diesmal von Beginn an ran. „Er wird die Gelegenheit haben, von Anfang an zu spielen und sich auszutoben“, versprach Klinsmann. „Lukas kommt nach Hause, er hat eine enge Bindung zum Klub. Das ist der Verein, bei dem er groß geworden ist, wo ihn die Fans ins Herz geschlossen haben, fast schon vergöttern.“ Doch er versprach auch: „Ich werde nicht vergessen, ihn im Flieger zurück nach München mitzunehmen…“

Quelle: tz

Quelle: tz

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