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Final-Fanmeile: Oly-Stadion fällt wohl flach

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65.000 Fans waren im Mai 2012 im Olympiastadion © Westermann

München - Bekommt München zum Champions-League-Finale eine Fanmeile? Das Olympiastadion, bei dem es im Vorjahr ein großes Public Viewing gab, fällt wohl flach.

Zehntausende Fußball-Fans in München fiebern schon jetzt dem Champions-League-Finale entgegen und wollen beim Jahrhundert-Spiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund auch richtig feiern - nur wo? Bislang gibt es noch keine konkreten Pläne für ein großes Public Viewing - aber viele Probleme. Denn im Olympiastadion, wo im vergangenen Jahr 65 000 Fans die Endspiel-Niederlage des FC Bayern beim „Drama dahoam“ gegen den FC Chelsea verfolgten, ist am 26. Mai, einen Tag nach dem Finale, niemand Geringeres als Bruce Springsteen zu Gast. „The Boss“ startet dort seine Deutschland-Tournee.

Dass dort so kurz vorher noch ein Public Viewing stattfinden könne, sei „sehr unwahrscheinlich“, sagte ein Sprecher des Olympiaparks am Donnerstag. Alternativ könne man sich auch - wie bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 - ein Public Viewing mit einer Leinwand im Olympia-See vorstellen. Das sei aber logistisch nicht so leicht zu bewerkstelligen.

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Rudelgucken in der Allianz Arena ist auch nicht so einfach, weil die U-Bahn von Ende Mai an für drei Monate wegen Bauarbeiten auf dem Streckenabschnitt nicht mehr dorthin fährt, wie das Tourismusamt der Stadt mitteilte. Zehntausende Fans mit Ersatzbussen dorthin zu befördern, dürfte ein Mammut-Unterfangen sein.

Im vergangenen Jahr gab es auch auf der Theresienwiese eine große Leinwand. Davor fanden allerdings nur 30.000 Menschen Platz. „Das war eher ein Überlaufbecken“, hieß es seitens des Olympiaparks, der auch das Public Viewing auf der Wiesn organisiert hatte. Anfang kommender Woche soll es konkretere Pläne für das große Spiel im Londoner Wembley Stadion geben, sagte er.

Eine Liste von Public-Viewing-Locations finden Sie hier.

dpa

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