Mintzlaff im Interview

Hasenhüttl zum FC Bayern? - Bleibt er Leipzig weiter treu?

Wäre Ralph Hasenhüttl ein Kandidat für den FC Bayern? Laut einem Medienbericht scheint von den Bossen in Betracht gezogen zu werden. 

Update vom 7. Januar 2018

Ralph Hasenhüttl hat sich neben den Wechsel-Gerüchten vor allem über einen Verbleib bei RB Leipzig geäußert. Wo der Österreicher sich in Zukunft sieht, können sie hier nachlesen.

Update vom 2. Januar 2018

Der FC Bayern hat bei Konkurrent RB Leipzig wegen eines mögliches Interesses an Trainer Ralph Hasenhüttl bisher nicht nachgefragt. „Gemeldet hat sich bei uns bisher weder Bayern noch Dortmund“, sagte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff bild.de in einem am Dienstag veröffentlichten Interview. Hasenhüttls Vertrag bei dem Tabellenfünften der Fußball-Bundesliga und Vizemeister der vergangenen Saison endet Mitte 2019.

„Kurz vor Weihnachten haben wir uns mit ihm ausgetauscht und für das Frühjahr verabredet, um über die Zukunft zu sprechen“, sagte Mintzlaff mit Blick auf einen erhofften neuen Vertrag mit dem 50 Jahre alten Österreicher. Hasenhüttl war im Sommer 2016 vom FC Ingolstadt zum damaligen Aufsteiger gewechselt. „Es geht auch für ihn darum, die nächste Entwicklungsstufe zu nehmen. Und wir werden dann nach Lösungen für eine gemeinsame Zukunft suchen“, sagte Mintzlaff. Man habe keinen Druck und lasse sich auch nicht treiben.

Immer wieder wird spekuliert, dass Hasenhüttl nach der laufenden Saison als Nachfolger von Jupp Heynckes den Posten beim deutschen Rekordmeister in München übernehmen könnte. Hasenhüttl selbst sieht sich allerdings noch nicht soweit. „Ich habe noch nicht die Erfahrung international, hatte jetzt mein erstes Jahr in der Champions League“, hatte er vor der Winterpause in einem Interview der „Bild am Sonntag“ gesagt. „Ich finde es unabdingbar, dieses Wissen mitzubringen, wenn ich irgendwann Trainer eines Formats FC Bayern werden würde.“

Update vom 1. Januar 2018

Leipzig - Für die Nachfolge von Jupp Heynckes ist der Name Ralph Hasenhüttl immer wieder ein Thema. Der erfolgreiche RB-Coach dementiert aber immer wieder die Gerüchte. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bayern jemanden haben wollen, der so wenig Erfahrung auf internationalem Niveau hat wie ich“, sagte Hasenhüttl noch in der Sport Bild vor Weihnachten.

Jupp Heynckes betonte schon öfter, dass er nach dem Jahr nicht weitermachen will. Solange kein Trainer gefunden ist, wird auch der Name Hasenhüttl weiter im engeren Favoritenkreis kursieren. Und daran scheint  nun etwas dran zu sein. Sport1 berichtet, dass sich der FC Bayern München mit dem Leipziger Coach beschäftigen soll. 

Das wäre der absolute Neujahrs-Kracher, wenn an dem Gerücht etwas dran sein sollte. Mit Hasenhüttl würden die Münchner auch einen direkten Konkurrenten schwächen. 

Update vom 20. Dezember 

Video: Glomex

Das Thema Bayern-Trainer ist für Ralph Hasenhüttl offenbar überhaupt keine Option - zumindest zum aktuellen Zeitpunkt. Denn der Österreicher sieht sich selbst noch nicht als geeigneter Kandidat, um den Rekordmeister ab Sommer zu übernehmen. 

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bayern jemanden haben wollen, der so wenig Erfahrung auf internationalem Niveau hat wie ich“, sagte Hasenhüttl in der Sport Bild: „Ich weiß genau, was ich kann und was ich noch lernen muss. Ich erlebe gerade erst meine dritte Bundesliga-Saison und mache erste Erfahrungen mit der Dreifachbelastung. Es ist völlig absurd zu glauben, dass man da alles richtig entscheidet.“

Lesen Sie dazu auch: Das sind Rangnicks Pläne mit Hasenhüttl

Hasenhüttl hat bei RB Leipzig noch eine Vertrag bis 2019, welchen Ralf Rangnick gerne verlängern würde. Doch auch davor ziert sich der Coach aktuell: „Ich halte es aber für zu früh, um Entscheidungen zu treffen. An der Stelle von RB Leipzig würde ich mir genau anschauen, wie sich das Trainerteam im ersten Jahr mit den Belastungen von drei verschiedenen Wettbewerben bis zum Saisonende schlägt. Ein echtes Fazit kann man erst im Sommer ziehen“, so Hasenhüttl, der seit 2016 Trainer der Sachsen ist.

Hasenhüttl sieht sich nicht als Heynckes-Nachfolger

Trainer Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig kann sich einen Job als Nachfolger von Jupp Heynckes bei Rekordmeister Bayern München momentan nicht vorstellen. "Ich glaube, dass ein Trainer Hasenhüttl kein Kandidat für den FC Bayern sein kann", sagte der Österreicher vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei 1899 Hoffenheim.

Lesen sie dazu auch: Signal an die Konkurrenz: Leipzig will mit Hasenhüttl verlängern

Besonders die Möglichkeiten der Münchner und Hasenhüttls eigene Vita sprächen nach Ansicht des 50-Jährigen gegen einen Wechsel zum Tabellenführer. "Der FC Bayern ist in der Lage, jeden Trainer der Welt holen. Auf dem Niveau ist es wichtig, dass ich mich in der Champions League auf dem allerhöchsten Level bewege", sagte Hasenhüttl: "Das tue ich aktuell nicht, da brauche ich einfach noch ein paar Jahre. Deswegen ist das noch kein Thema."

RB Leipzig will unbedingt verlängern

Hasenhüttl besitzt in Leipzig noch einen Vertrag bis 2019. Zuletzt waren Spekulationen über ein Engagement in München aufgekommen, da der nach der Entlassung von Carlo Ancelotti kurzfristig eingesprungene Heynckes zum Saisonende wieder in den Ruhestand zurückkehrt.

Über eine Verlängerung in Leipzig will Hasenhüttl bald mit Sportdirektor Ralf Rangnick und Geschäftsführer Oliver Mintzlaff verhandeln. "Wir haben uns darauf verständigt, dass wir uns im Winter zusammensetzen. Ich finde es wichtig, erstmal zu leisten, bevor ich einen Vertrag verlängere", sagte Hasenhüttl.

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SID

Rubriklistenbild: © picture alliance / Jan Woitas/dp

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