Münchens neuer OB

Reiter: "Habe Hoeneß nie als Freund bezeichnet"

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Bei seiner ersten Pressekonferenz nach der Wahl zum Münchner Oberbürgermeister äußerte sich Dieter Reiter (SPD) auch zu seiner Beziehung zum FC Bayern.

München - Bei seiner ersten Pressekonferenz nach der Wahl zum Münchner Oberbürgermeister äußerte sich Dieter Reiter (SPD) auch zu seiner Beziehung zum FC Bayern und zu Uli Hoeneß.

Reiter war 2013 negativ in die Schlagzeilen geraten, weil er sich vom FC Bayern zum Champions-League-Finale nach London einladen ließ. Am Montag sagte er, angesprochen auf den Bayern-Präsidenten: "Uli Hoeneß hat sich seiner Verantwortung zu stellen." Sein Verhältnis zu Hoeneß sei nicht so eng gewesen wie manche dachten. "Als Freund habe ich ihn nie bezeichnet", sagte Reiter, "das haben nur die Medien geschrieben. Wir kennen uns und haben uns unterhalten. Aber da ist mein Freundschaftsbegriff enger."

OB-Stichwahl in München: Der Tag danach im Live-Ticker

Als "Roten" bezeichnete sich der frischgewählte OB aber auch am Montag. "Das Thema Fußball ist eine nette Randnotiz in dieser Stadt, aber sicher nicht die zentrale Herausforderung", sagte er zwar. Aber auch: "Ich habe schon einen festen Termin für den Rathausbalkon im Mai." Bei der Meisterfeier wurde sein Vorgänger, das Löwen-Mitglied Christian Ude, stets ausgepfiffen. Dieses Schicksal zumindest dürfte Reiter nicht drohen.

Felix Müller 

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