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Geht es um Bayerns Lewandowski? FC Barcelona plant Finanzspritze über Hunderte Millionen Euro

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Von: Patrick Mayer

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Torjäger des FC Bayern: Robert Lewandowski.
Torjäger des FC Bayern: Robert Lewandowski. © IMAGO / Sven Simon

Der FC Barcelona will sehr viel Geld in kurzer Zeit freimachen und deutet eine Transfer-Offensive an. Das könnte Auswirkungen auf den Poker um Robert Lewandowski haben.

München - Mitten im Poker um Robert Lewandowski vom FC Bayern hat der schwer verschuldete FC Barcelona eine Transfer-Offensive angekündigt. Möglich machen sollen das zwei Finanzspritzen, die innerhalb kurzer Zeit Hunderte Millionen Euro in die Vereinskassen spülen sollen.

Robert Lewandowski zum FC Barcelona? Spanier planen riesige Investitionen

Dies erklärte Klub-Präsident Joan Laporta bei einer Ansprache vor dem Senat des Klubs. Dabei handelt es sich um ein Gremium aus 1000 alteingesessenen Vereinsmitgliedern. Laporta sagte: „Die wirtschaftlichen Mittel werden uns zurück zu alter Normalität führen - schneller als erwartet. Wenn dafür gestimmt wird, werden wir verschiedene Deals einfädeln können, die uns eine normale Schuldenquote und ein positives Vermögen einbringen. So werden wir in der Lage sein, Spieler zu verpflichten, um wieder wettbewerbsfähig zu werden.“

So werden wir in der Lage sein, Spieler zu verpflichten.

Barca-Präsident Joan Laporta

Am 16. Juni steht eine außerordentliche Mitgliederversammlung an. Auf dieser sollen die beiden Finanzspritzen zur Abstimmung kommen. Wie Sport1 schreibt, geht es zum einen um den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung von 49,9 Prozent an der „Barca Licensing and Merchandising“ (BLM), was demnach 200 Millionen Euro generieren würde. Zum anderen könnten bis zu 25 Prozent der Einnahmen aus den LaLiga-TV-Rechten abgetreten werden, was weitere 540 Millionen Euro bringen würde, schreibt Sport1.

FC Barcelona: Top-Transfers trotz Riesen-Schulden?

Stand März betrugen Barcas Schulden laut Laporta 1,35 Milliarden Euro. Dennoch sieht sich der Klub im Stande, nach wie vor auf dem Transfermarkt zu werben - unter anderem um Bundesliga-Superstar Lewandowski. Geld soll auch durch Spielereinkäufe eingenommen werden. So steht Medienberichten zufolge der niederländische Mittelfeldspieler Frenkie de Jong zum Verkauf. Seinen Marktwert schätzt transfermarkt.de auf 60 Millionen Euro ein.

Im Video: Telefonat zwischen Lewandowski und Salihamidzic

Im vergangenen Herbst hatte Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß wegen der Misswirtschaft gegen die Katalanen ausgeteilt. Barcelona sei „kein Vorbild mehr“, erklärte der 70-Jährige bei Bayern 1 und schilderte: „David Alaba zum Beispiel hat mir mal erzählt: ‚Mein Traum ist es immer noch in Barcelona zu spielen‘. Da habe ich zu ihm gesagt: ‚Willst du dann mit dem Präsidenten oder dem Insolvenzverwalter verhandeln?‘“

FC Bayern: Uli Hoeneß kritisiert den FC Barcelona

Und: Kürzlich meinte FCB-Patron Hoeneß im Gespräch mit RTL/n-tv über den FC Barcelona: „Die wollen Lewandowski angeblich haben, waren vor einem halben Jahr noch mit 1,3 Milliarden Euro verschuldet. Das müssen Künstler sein, in Deutschland wärst du damit längst insolvent! 1,3 Milliarden in den Miesen, ständig den Insolvenzrichter vor der Tür und dann macht ihr dem FC-Bayern-Spieler ein Angebot in X-Millionen-Höhe, da müsstet ihr mal sagen: Habt ihr sie noch alle?“ Trotzdem bekräftigte Lewandowski zuletzt erneut, den FC Bayern noch in diesem Sommer verlassen zu wollen. Sein Ziel soll die spanische Mittelmeerküste sein. (pm)

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