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Anfechten der Gelb-Sperren "sehr schwierig"

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Chelsea-Trainer Roberto Di Matteo: sieht die Aufhebung der Gelb-Sperren für das Finale der Champions League kritisch, würde dieser aber befürworten. © ap

London - Bayern München erhält in seinem Kampf gegen die Gelbsperren dreier seiner Profis fürs Endspiel in der Champions League am 19. Mai Unterstützung von Finalgegner FC Chelsea.

Wenn es irgendeine Möglichkeit gebe, die Sperren anzufechten, werde man das auch in Erwägung ziehen, sagte Teammanager Roberto Di Matteo. Doch der Italo-Schweizer macht sich da nicht allzu große Hoffnungen: „Ich denke, das wird sehr schwierig.“

Die Bayern müssen im „Finale dahoam“ auf Holger Badstuber, David Alaba und Luiz Gustavo verzichten, die allesamt im Halbfinal-Rückspiel bei Real Madrid verwarnt worden waren. Bei den Blues fehlen Ramires, Branislav Ivanovic und Raul Meireles gelbgesperrt. Zudem wird Kapitän John Terry nicht zur Verfügung stehen, weil er im Halbfinal-Rückspiel beim FC Barcelona die Rote Karte sah.

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Die Spielergewerkschaft FIFpro hat angekündigt, sich bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für die gelbgesperrten Spieler einzusetzen. Unabhängig davon, ob dieser Vorstoß Erfolg hat, hofft Di Matteo wie die Bayern-Vertreter darauf, dass die UEFA ihr Reglement dem bei Welt- und Europameisterschaften angleicht und die Karten nach dem Viertelfinale streicht. „Vielleicht schauen sie sich das noch mal an und ändern es. Es wäre schön, wenn sie es täten.“

SID

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