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Sammer will Kinhöfer am Pranger sehen

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Matthias Sammer ist immernoch sauer auf Thorsten Kinhöfer. © getty

München - Nach der Sperre für Franck Ribéry im DFB-Pokal hat Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer erneut Kritik an der Leistung von Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer geübt.

Erst dieses Los, dann diese Nachricht – die Pokal-Woche hätte für den FC Bayern wirklich besser laufen können! Nach dem 2:0-Erfolg beim FC Augsburg zog Glücksfee Olaf Thon ausgerechnet Dauerrivale Borussia Dortmund als Gegner aus dem Topf, genau wie er es in seiner tz-Kolumne vorausgesagt hatte. Ein Knallerspiel im Viertelfinale – nur leider ohne Franck Ribéry. Denn wie seit Donnerstag feststeht: Der Franzose ist nach seiner Koo-Attacke in Augsburg gesperrt, ingesamt zwei Spiele Aussetzen wurden ihm von DFB-Sportgericht aufgebrummt. Eine ganz bittere Sache!

Daran konnten auch die Bemühungen von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nichts ändern. „Wir haben kontinuierlich Gespräche mit dem DFB-Sportgericht geführt, müssen aber die Sperre akzeptieren. Franck kann leider nicht spielen gegen Dortmund, das ist Fakt. Aber es war eine Verpflichtung von uns, alles gegen eine Strafe zu tun. Das haben wir versucht, mehr war nicht möglich“, sagte der Bayern-Boss bei fcb.tv. Sportvorstand Matthias Sammer war immer noch stinkig: „Ich persönlich respektiere es überhaupt nicht. Und ich bin stocksauer, dass der Schiedsrichter, der einen rabenschwarzen Tag hatte, überhaupt nicht zur Diskussion steht. Dass er an diesem Tag eine katastrophale Leistung gezeigt hat, ist bisher völlig untergegangen und nicht bewertet worden. Dass der Spieler Koo in der Verhältnismäßigkeit das gleiche getan hat wie Franck, steht auch überhaupt nicht mehr zur Diskussion“, schimpfte Sammer, „es war für mich keine Tätlichkeit, sondern ein unsportliches Verhalten. Franck hat nicht geschlagen, die Hand war im Gesicht angelegt, der Kopf ist dadurch ein bisschen weggegangen. Ich hätte mir gewünscht, dass der DFB den Mut hat, das als unsportliches Verhalten zu bewerten.“ Vergeblich.

So muss der FC Bayern am 26. oder 27. Februar – der genaue Termin wird noch festgelegt – ohne seinen Superstar auskommen. Eine harte Nuss, die Bayern sind jedoch zuversichtlich. Rummenigge: „Ich freue mich auf solche Spiele. Wir haben den kleinen, aber angenehmen Vorteil, dass wir in München spielen – im Land, in dem Milch und Honig fließen, wie der Herr Watzke immer so schön kundtut.“ Klar ist dabei eines: Ein Unentschieden, wie beim letzten Duell Anfang Dezember, wird es dann nicht geben…

mic

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