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Shaqiri: "Würde nicht zum BVB wechseln"

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Von: Gregory Straub

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Xheran Shaqiri. © dpa

München - Xherdan Shaqiri hat sich in seinem ersten halben Jahr beim FC Bayern bereits in die Sphären eines Publikumslieblings gespielt. Der Schweizer Neuzugang überzeugt - und bekennt sich voll und ganz zum FCB.

Nach seiner Kapselverletzung aus der Vorwoche musste Xherdan Shaqiri kurzzeitig einen Gips tragen, doch mittlerweile befindet sich der Sommerneuzugang wieder auf dem Wege der Besserung. In den nächsten ein bis zwei Wochen soll der "Kraftwürfel" wieder zur Verfügung stehen.

Bis zum Pokalspiel gegen Borussia Dortmund am 27. Februar wird es also reichen. Der 21-Jährige ist schon ganz heiß darauf: "Die Spiele gegen Dortmund sind Top-Spiele. Ich freue mich darauf", sagte er im Interview bei eurosport.yahoo.de. Selbst einmal für die Borussia aufzulaufen, das kann sich Shaqiri allerdings kaum vorstellen. "Ich glaube nicht, dass ich zum BVB wechseln würde. Denn dann könnte ich mich in München nicht mehr blicken lassen - das wäre mir zu riskant", sagte der Schweizer mit einem Augenzwinckern.

Sein Bekenntnis zum FC Bayern beträgt 100 Prozent - vor allem zu einer Person pflegt Shaqiri ein besonderes Vertrauensverhältnis: Trainer Jupp Heynckes: "Er hat eine sehr große Bedeutung. Er ist derjenige gewesen, der mich unbedingt holen wollte. Und ich spüre das Vertrauen von ihm. Ich weiß, dass ich mich unter ihm sehr gut weiterentwickeln kann. Er ist sehr erfahren und man sieht, dass die Mannschaft mit ihm Erfolg hat und dass er sie sehr gut im Griff hat", so der der Schweizer Nationalspieler. Heynckes' Abschied im Sommer bedauert er deshalb vielleicht noch ein bisschen mehr, als andere Teamkollegen. "Es ist schade, dass er ab Sommer nicht mehr Trainer ist. Doch damit muss ich leben, jetzt wollen wir ihm einen schönen Abschied bereiten - mit so vielen Titeln wie möglich."

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Aber auch unter Heynckes-Nachfolger Pep Guardiola soll seine Entwicklung weitergehen. Dass er den neuen Trainer mit seiner Spielweise überzeugen kann, dessen ist sich Shaqiri sicher. "Tiki-Taka passt sicherlich zu mir. Ich vermute aber auch, dass der Trainer viele neue Dinge einbringen wird. Für uns als Mannschaft wird entscheidend sein, dass wir seine Vorstellungen schnell umsetzen und verfeinern. Grundsätzlich freue ich mich auf Guardiola, er hat Erfolge vorzuweisen und hat in Barcelona einen schönen Fußball spielen lassen. Er wurde nach München geholt, um wieder Titel zu holen. Der Druck wird auch für ihn groß sein."

Auch für Shaqiri war der Druck nach seinem Wechsel vom FC Basel an die Isar plötzlich wesentlich höher. Doch der Youngster ging damit laut eigener Aussage ganz locker um. Skeptikern, die ihm den FC Bayern nicht zutrauten, schenkte erohnehin kein Gehör. "Ich höre bei so etwas nicht so genau hin. Ich war ein normaler Neuzugang, der sich schnell integriert hat, auch weil die Mannschaft mir dabei geholfen hat. Die guten Leistungen kamen dann automatisch."

wi

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