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Neuer und Kerber gründen gemeinsame Firma: „Wir tragen unsere Geschichte auf unserer Haut“

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Von: Marius Epp

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Zwei große deutsche Sportler gehen gemeinsam unter die Unternehmer. Manuel Neuer und Angelique Kerber gründen eine Firma.

Marburg - Manuel Neuer und Angelique Kerber kommen aus unterschiedlichen Sportarten, doch eins haben sie momentan gemein: Sie können ihren Job nicht ausüben. Während Neuer an einer hartnäckigen Schulterverletzung laboriert, steckt bei Kerber ein erfreulicherer Grund dahinter: Sie ist schwanger und macht eine Babypause.

In der Zwischenzeit wagen sich beide auf unternehmerisches Terrain – und zwar gemeinsam. Neuer und Kerber gründen zusammen die Firma Deutsche Kosmetikwerke AG, kurz DKW. Ab November bringen die beiden Hautpflege- und Sonnenschutzprodukte auf den Markt. Kerber und Neuer lernten sich einst bei einem Champions-League-Spiel kennen und verstehen sich privat gut.

Manuel Neuer und Angelique Kerber gründen Kosmetik-Firma

Wer den Bezug zum Sport sucht, muss nicht lange suchen: Die Produkte sollen vor allem für aktive Menschen entwickelt werden. „Wir treiben jede Woche viele Stunden Sport – somit stehen wir mehrmals am Tag unter der Dusche. Wir tragen unsere eigene Geschichte sprichwörtlich auf unserer Haut“, sagte Kerber. 

Angelique Kerber und Manuel Neuer gründen ein Unternehmen.
Angelique Kerber und Manuel Neuer gründen ein Unternehmen. © Eibner/Ewert/Imago

Neuer ergänzte in der gemeinsamen Pressemitteilung: „Gerade weil unsere Leidenschaft für den Leistungssport zugleich auch unser größter Gegner ist, wird unsere Haut auf extremste Weise strapaziert.“ Offenbar waren die beiden Profisportler selbst mit der Auswahl von Hautpflegeprodukten für Sportler auf dem Markt nicht zufrieden und schaffen nun selbst Abhilfe.

FC-Bayern-Kapitän Manuel Neuer nicht zum ersten Mal in der Wirtschaft aktiv

Das Unternehmen schreibt sich auf die Fahne, besonders hautverträgliche und nachhaltige Produkte herzustellen. Das fachliche Know-How liefert der Hautpflegespezialist Paedi Protect.

Der Bayern-Kapitän, dessen Teilnahme an der WM 2022 noch fraglich erscheint, ist bereits an mehreren Unternehmen beteiligt. Der 36-Jährige ist Mitbegründer des Fitness-Unternehmens Vaha, das Fitnessspiegel für das Heimtraining herstellt. Er investierte auch in das Startup VoteBase, das Wahlen digitalisieren soll. Bayern-Kollege Leon Goretzka investiert derweil in seinen eigenen Körper – und hat sich ein neues Mucki-Ziel gesetzt. (epp)

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