Er war einst Kapitän der FCB-Amateure

Timo Heinze: "Ich bereue nichts"

+
2009 war Heinze Kapitän der FCB-Reserve, heute ist er in Köln Student.

München - Es ist nicht lange her, da kickte Timo Heinze noch mit Thomas Müller bei den Bayern-Amateuren. Heute studiert der 26-Jährige an der Kölner Sporthochschule und hat ein bewegendes Buch geschrieben. Das tz-Interview.

Es ist nicht lange her, da kickte Timo Heinze noch mit Thomas Müller bei den Bayern-Amateuren. Vor gut drei Jahren war das. Im Alter von zwölf Jahren wechselte der heute 26-Jährige an die Säbener Straße, schaffte es dort zum Kapitän der FCB-Amateure. Der große Sprung zu den Profis schien nahe.

Doch Heinze verletzte sich, sein Stammplatz war weg, und so wechselte er 2009 zur SpVgg Unterhaching. Dort spielte er noch ein Jahr, danach hing der gebürtige Burghauser seine Fußballschuhe an den Nagel. Heute studiert Heinze an der Kölner Sporthochschule. Mit seinem Buch Nachspielzeit – eine unvollendete Fußballkarriere hat er nun endgültig mit dem Kapitel Leistungsfußball abgeschlossen. Für die tz hat er seine Geschichte aber noch einmal aufgerollt. Ein Gespräch über tolle Erlebnisse, aber auch Pech, Verletzungen und einen geplatzten Lebens-traum.

Herr Heinze, was schwirrt Ihnen durch den Kopf, wenn Sie ein Spiel von Thomas Müller & Co. im TV verfolgen?

Heinze: Ich drücke die Daumen, das hat sich nicht geändert. Auch wenn der Abschied damals kein schöner war, bin ich nach wie vor für Bayern. Auf Thomas schaue ich natürlich besonders. Er ist ein großartiger Spieler, der es wirklich verdient hat, dort zu stehen. Auf ihn lasse ich mal gar nichts kommen.

Sie haben mal gesagt, er sei ein schizophrener Spieler.

Heinze: (lacht) Das klingt im ersten Moment negativ, ist es aber nicht. Thomas ist einfach in der Lage, seinen Kopf auszuschalten, wenn es sein muss – und spielt dann einfach darauf los. Und selbst wenn er davor den größten Krampf zusammengespielt hat, kann er in einem genialen Moment aus dem Nichts ein Tor machen. Der typische Müller eben – den können nicht viele. Gleichzeitig aber ist er im Alltag ein sehr intelligenter Junge.

Wie oft denken Sie: Mensch, da könnte ich jetzt auch stehen und mitspielen.

Heinze: Immer seltener. Am Anfang habe ich noch einen großen Bogen um den Fußball gemacht, die Trennung hat mir einfach noch sehr wehgetan. Heute ist das nicht mehr der Fall. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben, so wie es ist. Es ist kein Neid mehr da.

Wie lang hat es gedauert, um diesen Abstand zu gewinnen?

Heinze: Eine ganze Weile. Das erste halbe Jahr war ganz schwierig, da ging es mir auch nicht gut. Aber mit der Zeit und vor allem mit dem Schreiben meines Buches ist es besser geworden.

Sie haben mal gesagt, Nachspielzeit sei für die 99 Prozent, die es nicht geschafft haben. Also auch für Sie?

Heinze: Natürlich! Ich will zeigen, dass diese 99 Prozent die große Masse und keine Ausnahme sind. Dieses Buch ist für jeden, der schon mal Fußball gespielt hat, der generell mal Sport getrieben hat oder einfach einen großen Traum aufgeben musste. Es soll den Leuten helfen, damit ein Stück weit besser klar zu kommen.

Haben Sie mittlerweile einen Grund gefunden, aus dem es nicht geklappt hat?

Heinze: Für mich war das Buch eine Art Suche , und heute weiß ich: Es gibt nicht den einen Grund. Bei mir waren es mehr, zum einen die Verletzung. Ich wusste nicht, ob ich jemals wieder auf den Platz zurückkehren würde. Der zweite Nackenschlag war, dass ich mich dann – für mich nicht nachvollziehbar – in einer entscheidenden Phase auf die Bank setzen musste. Davon habe ich mich nie mehr erholt. Ich war mental nicht mehr auf der Höhe und habe meine Leistung nicht mehr abgerufen – Punkt drei.

Welchen Einfluss auf die Karriere haben die vielen Trainer in der Jugend?

Heinze: Einen wichtigen! Trainer entscheiden nun mal, ob man spielt oder nicht. Und jeder hat andere Vorlieben. Man selbst hat aber nur eine Art zu spielen. Wenn diese ihm nicht gefällt, kann man manchmal sehr wenig tun.

So wie bei Ihrem Amateurcoach Hermann Gerland?

Heinze: Dass er zum Ende hin von mir abgerückt ist, behalte ich natürlich in keiner guten Erinnerung. Aber es war nicht alles schlecht. Nach der Verletzung hatte er mir zum Beispiel Zeit gegeben, um mich zurück kämpfen.

Talentschmiede Bayern-Amateure: Diese Spieler haben es geschafft

Dank der hervorragenden Arbeit der Amateurtrainer wie Hermann Gerland und seinen Vorgängern und Nachfolgern packen's immer wieder Youngster ins erste Bayern-Team. Wir haben die Spieler aufgelistet, die in den vergangenen Jahren den Sprung zu den Profis geschafft haben. © Sampics
Markus Babbel kam in der Saison 1991/1992 zu den Profis des FC Bayern. Um Erfahrung zu sammeln,ließ sich der Verteidiger zwischen 1992 und 1994 an den Hamburger SV ausleihen. nach seiner Rückkehr war er unumstrittener Stammspieler. Seine größten Erfolge: Viermal Meister, zwei UEFA-Cup-Siege (Liverpool, Bayern) und 1999 die schmerzlichste Niederlage im CL-Finale mit Bayern gegen Manchester United. Heute trainiert er Hertha BSC Berlin. © dpa
Harald Cerny verließ 1992/1993 die Reserve des FC Bayern. Nach zwei Jahren bei den Profis wechselte er über Wacker Innsbruck zum Lokalrivalen 1860, denen er bis zum Karriereende treu blieb. Sein größter Erfolg war 1994 die Deutsche Meisterschaft mit dem FCB. Zurzeit ist der Jugendtrainer beim FC Bayern. © dpa
1993 bekam Dietmar Hamann einen Profivertrag. Zu seiner Titelsammlung darf er je zwei Deutsche Meisterschaften und UEFA-Cup-Siege (Bayern, Liverpool) zählen. Auf der Insel spielte Hamann auch für den heutigen Scheich-Klub Manchester City. Heute ist er Co-Trainer bei Leicester City in der zweiten englischen Liga. © getty
Christian Nerlinger spielte ab 1992 bei den Münchnern in der ersten Mannschaft. Mit den Bayern wurde er zwei Mal Meister und 1996 UEFA-Cup-Sieger. Auch ihn zog es zwischenzeitlich auf die Insel, allerdings nach Schottland zu den Glasgow Rangers. Dort wurde er einmal Meister. Derzeit ist der als Sportdirektor des FC Bayern tätig. © dpa
Owen Hargreaves wurde 2000 von den Amateuren befördert. Nach sieben Jahren in München mit zahlreichen Meisterschaften sowie einem Champions-League- und Weltpokal-Sieg ging er zu Manchester United. Dort verfolgt ihn das Verletzungspech, weshalb er es nur auf 27 Spiele in vier Jahren gebracht hat. © getty
Daniel Bierofka wechselte in der Saison 2000/2001 von den kleinen Bayern zu den Löwen, wo er gleich den Durchbruch schaffte. Seine weiteren Bundesligastationen (Leverkusen, Stuttgart, wo er 2007 Meister wurde) verliefen auch aufgrund von Verletzungen durchwachsen. 2007 kehrte er zu den Löwen zurück. © getty
Thomas Hitzlsperger versuchte 2000 als Jungspund sein Glück gleich im Ausland. Bei Aston Villa wurde er sofort Stammspieler und bekam wegen seines harten Schusses den Spitznamen "The Hammer". Nach einer Meisterschaft in Stuttgart ging es auf der Karriereleiter wieder bergab. Nach einem Zwischenstop bei Lazio Rom spielt "Hitz the Hammer" zurzeit bei "The Hammers" (West Ham United). © getty
Antonio di Salvo verließ 2001 die Münchener gen Norden zu Hansa Rostock. 2006 kehrte der Deutsch-Italiener nach München zu den Löwen zurück. Seit Juni 2010 war er vereinslos, er hat seine Karriere daraufhin beendet. © dpa
In der Saison 2002/2003 wurde Bastian Schweinsteiger in die erste Mannschaft des FC Bayern berufen. Dort feierte er als 18-Jähriger sein Debüt. Mittlerweile hat der Kolbermoorer 243 Bundesligaspiele auf dem Buckel und avancierte zum Leistungsträger. Er gewann bislang fünf Mal das Double und wurde beim Sommermärchen 2006 WM-Dritter. Im Spiel um Platz 3 war er an allen Toren beteiligt.  © dpa
Der heutige Bayern-Kapitän Philipp Lahm wurde 2003 für zwei Jahre zum VfB Stuttgart verliehen, wo er seinen großen Durchbruch schaffte. Seit der Saison 2006/2007 zählt er zur Stammelf. Er sammelte bisher vier Meisterschaften und Pokalsiege und 2010 fast das Triple. © getty
Piotr Trochowski bekam 2003 einen Profi-Vertag bei den Bayern. Dort konnte er sich aber nicht durchsetzen. Deshalb ging er 2005 zum HSV, wo der kleine Dribbler zum Stammspieler wurde. Nach einer schwachen Saison 2010/2011 verlässt der 28-Jährige die Hanseaten in Richtung Spanien und wechselt zum FC Sevilla. © getty
Rechtsverteidiger Christian Lell kam 2003/2004 zu seinen ersten Einsätzen in der Profi-Elf. Nach zwei Jahren Leihe beim 1. FC Köln kehrte er zum FC Bayern zurück, wo er zunächst nicht über den Status des Ergänzungsspielers herauskam. In der Saison 2007/2008 kam er unter Ottmar Hitzfeld auf 29 Bundesligaeinsätze. Mittlerweile steht er bei  Hertha BSC unter Vertrag. © getty
Zvjezdan Misimovic, liebevoll "Zwetschge" genannt, verließ die Münchner 2004 Richtung Bochum, dort blieb der Bosnier ein Jahr. Nach einer guten Saison beim 1. FC Nürnberg holte ihn dann Felix Magath zum VfL Wolfsburg, wo er 2009 einen großen Anteil an der Meisterschaft hatte. Nach einem Intermezzo bei Galatasaray spielt Misimovic zurzeit bei Dynamo Moskau. © getty
Paolo Guerrero wurde 2004 zum ersten Mal in der ersten Mannschaft eingesetzt. Nach einem famosen Einstand (3 Tore in 3 Spielen), konnte er sich aber langfristig nicht durchsetzen. Deshalb wechselte der Peruaner 2006 zum HSV. Von der Elbe ging es für den Peruaner nach Brasilien zu Porto Alegre, wo er seni Team zum Klub-Weltmeister machte. © getty
Zur Saison 2005/2006 wurde der Münchner Andreas Ottl in der ersten Mannschaft eingesetzt. Trotz zahlreicher Einsätze war Ottl bisher noch unter keinem Trainer Stammspieler und wurde für eine Halbserie (2009/2010) an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen. Er feierte bisher zwei Mal das Double (2006 und 2008) mit den Bayern. Inzwischen kickt er für Hertha BSC. © getty
Mats Hummels konnte sich 2007/2008 gegen die damalige Innenverteidigung Lucio und Demichelis nicht durchsetzen und wurde deshalb an Borussia Dortmund ausgeliehen. Nach einer Verletzung wurde der 23-Jährige zu den Westfalen transferiert, mit denen er 2010/11 seine erste Meisterschaft feierte. © getty
2007/2008 kam Sandro Wagner zu vier Einsätzen in der ersten Mannschaft. Um mehr Spielpraxis zu sammeln, wechselte der Stürmer zum MSV Duisburg. Im Sommer 2009 feierte Wagner den EM-Gewinn mit der deutschen U21.Nationalmannschaft. Zurzeit steht er bei Werder Bremen unter Vertrag, wo er nach seiner Genesung langsam in Fahrt kommt. © getty
Seit 2008/2009 steht Thomas Kraft bei den Profis unter Vertrag. Dort war er aber nur Ersatztorhüter, bis ihn Louis van Gaal in der Winterpause 2011 überraschend zum Stammkeeper ernannte. Nachdem bekannt wurde, dass der FC Bayern Nationalkeeper Manuel Neuer verpflichtet, wechselte Kraft zum Aufsteiger Hertha BSC. © dpa
Louis van Gaal zog in seiner ersten Saison 2009/2010 gleich vier Spieler hoch. Verteidiger Holger Badstuber wurde gleich Stammspieler und überzeugte in seiner ersten Saison auch Bundestrainer Joachim Löw, der ihn mit zur WM 2010 nahm. In der darauf folgenden Saison musste Badstuber oft als "Musterbeispiel" für die wackelige Bayern-Abwehr herhalten. In der Saison 2011/12 trat er wieder gefestigt auf und wirkt bisher deutlich stabiler. © getty
Einen noch extremeren Aufstieg erlebte Thomas Müller, der zwar sein erstes Profi-Spiel unter Jürgen Klinsmann absolvierte, aber erst unter van Gaal "immer spielen" durfte. Nach 13 Toren und zehn Assists in seiner ersten Saison folgte eine überragende WM, bei der der Offensivmann Torschützenkönig und zudem bester junger Spieler wurde. Ebenso wie Badstuber durchlebte er im Jahr nach der WM eine kleine Krise. 2011/12 baut er auf den starken Leistungen seiner Debüt-Saison auf. © getty
Diego Contento wurde erst im Laufe der Saison von Louis van Gaal in den Profikader berufen. Er überzeugte in der Rückrunde 2010 als Linksverteidiger. Nach einer Verletzung 2010/2011 stagnierte seine Entwicklung. Er ist ein Kandidat für ein Leihgeschäft, um Spielpraxis zu sammeln. Dennoch bleibt er 2011/12 in München , wartet jedoch vergeblich auf regelmäßige Einsatzzeiten. © getty
Einzig Mehmet Ekici ist von den "Aufsteigern" 2009/2010 nicht bei den Münchnern geblieben. Die Bayern haben den Deutsch-Türken für die Saison 2010/2011 nach Franken zum Club verliehen. Dort zeigte er eine sehr gute Saison (drei Tore, acht Vorlagen), war ein Aktivposten und deshalb auch mit für den Höhenflug der Nürnberger verantwortlich. Seit der Saison 2011/12 spielt er beim SV Werder Bremen. © getty
Bei zwei Talenten entscheiden die nächsten Jahre, ob sie den Durchbruch schaffen oder nicht. David Alaba, jüngster österreichischer Nationalspieler, war lange an 1899 Hoffenheim verliehen, um sich dort zu entwickeln. In der Saison 2011/12 kehrt er zum Rekordmeister zurück. © getty
Ein weiterer Österreicher mit Christoph Knasmüllner verabschiedete sich in der Winterpause 2011 in Richtung Mailand. Grund: Er hatte keine Aussichten auf Einsätze in der ersten Mannschaft und die schlechten Leistungen der Amateure wurden auch ihm zugeschrieben. Bei Intetr wurde er nur in der "Primavera-Mannschaft" (Jugend) eingesetzt. Nach einem halben Jahr und 8 Spielen im Dress der Mailänder kehrte er 2011 nach Deutschland zurück. Seitdem spielt er beim SV Ingolstadt. © getty
Auch Maximilian Haas machte in der Winterpause 2010/2011 den Absprung. Haas wechselte in die zweite englische Liga zum FC Middlesbrough, kämpft aber noch mit der Umstellung vom deutschen auf den englischen Fußball. © Sampics
Im Alter von 15 Jahren kam Toni Kroos 2006 in die Bayern-Jugend. 2009/10 wurde an Bayer Leverkusen ausgeliehen, um dort Bundesliga-Erfahrung zu sammeln. Unter Jupp Heynckes war er dort Stammspieler. Außerdem war er der jüngste Spieler in einem WM-Kader der DFB-Elf. In der darauffolgenden Saison kehrte an die Isar zurück, bekam jedoch von Louis van Gaal nicht so viel Vertrauen wie von Heynckes. Seit der Saison 2011/12 ist Kroos zum Spitzenspieler und Regisseur beim FC Bayern gereift. Anteil daran hatte wiederum Heynckes, der Kroos auch bei den Bayern zum Stammspieler beförderte. © Getty
Rouven Sattelmaier kam zur Saison 2010/2011 von Jahn Regensburg nach München. Dort hütete er den Kasten bei der zweiten Mannschaft. Er etablierte sich hinter Jörg Butt und Thomas Kraft als Nummer 3. © dapd
Maximilian Riedmüller verdrängte Rouven Sattelmaier zur Saison 2011/2012 aus dem Tor der zweiten Mannschaft. Damit war er automatisch dritter Torwart hinter Manuel Neuer und Jörg Butt. © M.I.S.
Emre Can wechselte 2009 als Jugendspieler von Eintracht Frankfurt zum FC Bayern. Der Mittelfeldspieler durchlief bisher von der U15 bis zur U19 alle Jugendnationalmannschaften des DFB. 2011 wurde er als bester deutscher U17-Spieler mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet. Zur Saison 2012/2013 beförderte ihn Trainer Jupp Heynckes zu den Profis. Jetzt spielt er bei Bayer Leverkusen. Die Münchner sicherten sich jedoch ein Rückkaufrecht. © M.I.S.

In den Jugendteams teilt der Coach einigen Spielern irgendwann mit, dass die Bayern ihn nicht mehr übernehmen. Der Traum ist somit geplatzt.

Heinze: Es ist brutal, aber es muss sein. Es geht eben nur nach Leistung. Aber: Man könnte die Jungs besser auf diese Momente, die prinzipiell enorme Konkurrenz und den zunehmenden Druck vorbereiten.

Bereuen Sie manchmal, was Sie alles für den großen Traum geopfert haben?

Heinze: Nichts davon! Die Zeit beim FC Bayern hat mich geprägt und weitergebracht, davon bin ich heute überzeugt. Abgesehen davon habe ich auch so viele schöne Erfahrungen gemacht, die mich mein gesamtes Leben begleiten werden. Ich denke da an die A-Jugend-Meisterschaft, an die Reisen, und das Oliver-Kahn-Abschiedsspiel in der Allianz Arena – das werde ich nie vergessen.

Sie kamen gerade mal sieben Minuten zum Einsatz.

Heinze: Aber es waren die sieben schönsten Minuten meines Fußballerlebens. Und diese Kulisse ist das Einzige, worum ich die Jungs noch heute beneide – ein Traum!

Spielen Sie noch Fußball?

Heinze: Ich spiele Futsal. Es gibt kein Geld und auch nur wenig Zuschauer, aber es macht unheimlichen Spaß.

Was raten Sie den Jungs, die heute an der Säbener Straße für den großen Traum vom Fußballprofi trainieren?

Heinze: Sie sollen genauso weitermachen und für ihren Traum kämpfen. Sie sollen aber auch einen Plan B parat haben, falls sie – wie ich – zu den 99 Prozent gehören.

Interview: J. Carlos Menzel Lopez

Quelle: tz

Auch interessant

Meistgelesen

Korb für den FC Bayern? Begehrter Bundesliga-Star denkt an Wechsel ins Ausland
Korb für den FC Bayern? Begehrter Bundesliga-Star denkt an Wechsel ins Ausland
FC Bayern heiß auf Gladbach-Star - doch auch der BVB mischt gehörig mit
FC Bayern heiß auf Gladbach-Star - doch auch der BVB mischt gehörig mit
FC Bayern: Die Noten der FCB-Stars aus der Partie gegen den FC Augsburg
FC Bayern: Die Noten der FCB-Stars aus der Partie gegen den FC Augsburg
Süle-Schock in Augsburg: Kovac bestätigt schlimme Vermutung - „Was ich jetzt schon gehört habe ...“
Süle-Schock in Augsburg: Kovac bestätigt schlimme Vermutung - „Was ich jetzt schon gehört habe ...“

Kommentare