Er glaubt an das Triple / Schweini will „Geschichte schreiben“

Tonis lange Pokal-Nacht

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Mit seinen beiden Toren schoss Toni die Bayern beinahe im Alleingang zum Finalsieg.

München - Als Luca Toni am Montagmittag an der Säbener Straße vor die Journalisten trat, waren ihm die Strapazen der DFB-Pokal-Feierlichkeiten nicht mehr anzumerken.

Und das, obwohl der Doppel-Torschütze in der Nacht heftig Gas gab. Jedenfalls gestand er: „Wir sind ganz schön lange geblieben…“

Tonis lange Pokal-Nacht!

Mit seinen beiden Toren schoss Toni die Bayern beinahe im Alleingang zum Finalsieg. Und freute sich danach ausgelassen über seinen ersten Vereins-Titel. „Es ist schön, einen Pokal zu gewinnen und ihn hochzuheben. Ich habe erst spät angefangen, auf diesem Niveau zu spielen, versuche deswegen jetzt, so viele Pokale wie möglich zu holen“, sagte Toni. Bis nach drei Uhr in der Früh feierte er beim Bayern-Bankett, verschwand danach in die Berliner Nacht. „Ich kann Ihnen nur bis zu einer gewissen Uhrzeit davon erzählen“, sagte Toni, der sich besonders freute, „dass meine Frau und meine Freunde mitgefeiert haben“. Nach dem Pokal-Triumph ist sich der Super-Knipser sicher: „Wir sind stark genug für das Triple.“

Das glaubt auch Bastian Schweinsteiger, der für das eventuelle Triple große Worte fand. „Wir können Geschichte schreiben. Es gibt keine Mannschaft, die jemals vier Titel in einem Jahr gewonnen hat“, sagte Schweini. Dafür müssen die Bayern am Donnerstag im Uefa-Cup-Halbfinale gegen St. Petersburg Gas geben. Ob Mark van Bommel dabei sein wird, ist fraglich. Er brach sich gegen Dortmund die Nase, die Ärzte empfahlen eine OP. „Die hat Mark auf eigenes Risiko abgelehnt, weil er am Donnerstag unbedingt spielen will“, so Pressesprecher Hörwick.

Quelle: tz

Quelle: tz

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