Da ist die Granate für den Rekordmeister

FC Bayern bestätigt James-Deal - und das soll er kosten

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Transfer fix: James Rodriguez wechselt von Real Madrid zum FC Bayern München.

Transfer perfekt: Der FC Bayern München leiht den kolumbianischen Nationalspieler James Rodriguez von Real Madrid für zwei Jahre aus.

News vom 11. Juli 2017 - 13.27 Uhr

Der FC Bayern München vermeldet offiziell Vollzug: James Rodriguez wechselt auf Leihbasis zum deutschen Rekordmeister. Der 25-Jährige soll nach Absolvieren des Medizinchecks für zwei Jahre ausgeliehen werden, eine Kaufoption ist vereinbart. Er wird bereits bei der Audi Summer Tour nach China, die am Sonntagabend starten wird, dabei sein.

Nach Informationen der Sport Bild bezahlt der FCB Real Madrid pro Saison eine Leihgebühr von fünf Millionen Euro. Sollten die Roten den Kolumbianer am Ende der Saison 2018/19 fest verpflichten wollen, soll der Kaufpreis bei 35,2 Millionen Euro liegen. Zusammengerechnet wären das dann 45,2 Millionen Euro - neuer FCB-Rekord. Zum Vergleich: 2014 zahlte Real Madrid für Rodriguez 75 Millionen Euro an den AS Monaco.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir diesen Transfer umsetzen konnten. Die Verpflichtung von James Rodríguez war der große Wunsch unseres Trainers Carlo Ancelotti, nachdem beide bereits in Madrid erfolgreich zusammengearbeitet hatten“, erklärte FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge. „James ist ein vielseitig einsetzbarer Spieler. Er ist selbst torgefährlich, bereitet viele Treffer vor und schießt obendrein tolle Standards. Mit diesem Transfer haben wir die Qualität unserer Mannschaft ohne Frage noch einmal erhöhen können.“

News vom 11. Juli 2017 - 11.00 Uhr

Das wäre die viel zitierte Granate für den FC Bayern! Wie die seriöse italienische „Gazzetta dello Sport“ am Dienstag in ihrer Printausgabe meldet, soll der Wechsel von James Rodriguez von Real Madrid zum FC Bayern beschlossene Sache sein. Real Madrid fliegt am Dienstagnachmittag ins Trainingslager in die USA. Rodriguez soll aber nach tz-Informationen bis zu diesem Abflug um 15.30 Uhr die Wechsel-Modalitäten geklärt haben wollen, um diese Reise nicht mehr antreten zu müssen.

Nach dem bevorstehenden Wechsel von Dani Ceballos von Betis Sevilla zu Real fürchtet Rodriguez um seine Einsatzzeiten, die mit Blick auf die WM 2018 für ihn bedeutend sind. Der deutsche Rekordmeister soll den 25-jährigen Kolumbianer, für den Real anno 2014 für 75 Millionen Euro an den AS Monaco überwiesen hatte, für zwei Spielzeiten ausleihen. Eine feste Kaufoption soll zudem vereinbart werden. 

News vom 10. Juli 2017

Javier Hernandez Bonnet ist einer der bekanntesten Journalisten Kolumbiens. Insofern kann man seine Meinung zu Landsmann James Rodriguez wohl nicht einfach als „Bockmist“ abtun. Der Generaldirektor von Caracol TV sagte beim kolumbianischen Sender Blu Radio: „James Rodriguez wird nicht bei Real Madrid bleiben.“ Da die Königlichen sich im Mittelfeld mit Dani Ceballos weiter verstärken, wird die Luft für den kolumbianischen Zauberfuß immer dünner. Doch wohin verschlägt es den WM-Torschützenkönig von 2014? Auch da scheint Javier Hernandez Bonnet mehr zu wissen: „Im Moment ist er näher am FC Bayern als an Paris St. Germain.“ Die Franzosen gehören bekanntlich auch zu den zahlreichen Interessenten.

Da James Rodriguez bis Dienstag eine Entscheidung haben will, könnte es also in dieser Woche noch eine richtige Transfergranate geben. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hielt sich auf der Pressekonferenz am Montag bedeckt: „Wie gewöhnlich haben wir intern über Neue gesprochen. Ich werde nicht jedes Gerücht kommentieren, das macht Dinge komplizierter und teilweise auch teurer.“ 

News vom 9. Juli 2017

Es wird spannend bei James Rodriguez! Der Real-Star drängt laut der spanischen Zeitung As darauf, dass sein Abschied aus Madrid bis Dienstag besiegelt ist. Dann nämlich brechen die Königlichen zu ihrer US-Tour auf.

Als Favoriten für den Deal nennt der Bericht PSG, ManU und Chelsea. Als Ablöse sind demnach rund 70 Millionen Euro zu stemmen.

Die Zeitung Sport nennt Chelsea nicht, dafür aber zusätzlich auch noch Liverpool, Inter, Juve und ManCity als Kandidaten und beziffert die Ablöse auf 75 Millionen Euro. Diesen Betrag wollte aber wohl bisher noch keiner für den 25-Jährigen hinlegen.

Der FC Bayern wird von keiner der beiden Publikationen als Interessent aufgeführt. Sollten die Roten tatsächlich noch an Rodriguez dran sein, müssten sie sich jedenfalls beeilen ... oder sie hoffen, dass die Ablöse sinkt. Denn ein unzufriedener James Rodriguez wird Real auf Dauer auch nicht gut tun. Und das angebliche Ultimatum? Juckt vermutlich in Madrid keinen.

News vom 7. Juli 2017

Wie die spanische Zeitung AS berichtet, soll sich der kolumbianische Nationalspieler James Rodriguez für einen Wechsel weg von Real Madrid entschieden haben. In der Pole-Position auf eine Verpflichtung befindet sich allerdings laut dem Bericht nicht der FC Bayern, sondern der FC Chelsea London. Wie die AS berichtet soll ein Wechsel zu den Blues unmittelbar bevorstehen. Da die „Königlichen“ vermutlich Dani Ceballos verpflichten, habe sich James nun endgültig für einen Abgang von Real entschieden, so die Zeitung. 

News vom 27. Mai 2017

Die spanische Presse berichtet, dass ein italienischer Klub an James Rodriguez dran sein soll. Wie AS und El Mundo Deportivo berichten, ist wohl Inter Mailand neuer Favorit. 40 Millionen Euro will der Traditionsverein an Real Madrid für James überweisen. Laut Diario Gol soll auch Reals Präsident Florentino Perez schon Inter Mailand als möglichen Kandidat für den Kolumbianer genannt haben. Auch Manchester United habe dem Vernehmen nach an dem Offensivmann Interesse. 

James soll in der Sommerpause verkauft werden

Spätestens nachdem der FC Bayern sowohl in der Champions League als auch im DFB-Pokal ausgeschieden ist, ist es für die Verantwortlichen an der Zeit, sich Gedanken um die Kaderplanung für die kommende Saison zu machen. Gut möglich, dass sie auch eine gehörige Portion Wut im Bauch haben - und deswegen, wie Mehmet Scholl andeutete, „verrückte Dinge“ tun.

Dabei dürften sich die Münchner vor allem nach offensiven Kräften umsehen. Schließlich fehlt im Sturm eine Alternative für Robert Lewandowski sowie zuverlässiger Ersatz für Franck Ribéry und Arjen Robben auf den Flügeln. Aktuell sollen die Münchner deswegen an einem Angreifer von Real Madrid interessiert sein, der in der spanischen Hauptstadt keine Zukunft mehr hat.

Die Rede ist von James Rodriguez. Der Kolumbianer machte bei der WM 2014 in Brasilien auf sich aufmerksam, als er mit sechs Treffern Torschützenkönig wurde. Anschließend wechselte der damals 23-Jährige vom AS Monaco für 80 Millionen Euro zu Real Madrid, doch dort steht Rodriguez derzeit auf dem Abstellgleis. Eigentlich läuft sein Vertrag noch bis 2020, doch wie die spanische Sportzeitung Marca berichtet, wollen die Königlichen den Kolumbianer in der Sommerpause verkaufen.

Ancelotti förderte Rodriguez bei Real

Ein weiterer Grund, warum es im Kader von Zinedine Zidane eng für Rodriguez wird, ist die bevorstehende Vertragsverlängerung von Spielmacher Isco. Zidane gab dem Spanier zuletzt häufig den Vorzug vor Rodriguez. Dazu kommt die Konkurrenz durch das Offensiv-Trio BBC - Bale, Benzema und Ronaldo. 

Wohin wird es den talentierten Kolumbianer also ziehen? An Möglichkeiten mangelt es Rodriguez nicht, unter anderem haben bereits Manchester United, der FC Chelsea und Juventus Turin Interesse angemeldet. Doch auch der FC Bayern wäre durchaus eine Option für den 25-Jährigen. Trainer Ancelotti kennt Rodriguez bereits aus seinem ersten Jahr bei Real, unter ihm hatte der Kolumbianer zudem noch einen Stammplatz. Angeblich soll Ancelotti die Bayern-Bosse bereits um eine Verpflichtung von Rodriguez gebeten haben

Option für die Flügel - aber ein teurer Einkauf

Hauptsächlich spielt Rodriguez im offensiven Mittelfeld, doch auch auf den Außenbahnen kann der Linksfuß agieren. Damit wäre er für die Bayern eine interessante Option in der Offensive, vor allem, da Douglas Costa und Kingsley Coman zuletzt nicht überzeugen konnten. Schon nach der WM war der Kolumbianer mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht worden, bevor er sich für einen Wechsel nach Madrid entschied. 

Gegen eine Verpflichtung von Rodriguez spricht allerdings der Preis, den die Bayern für ihn auf den Tisch legen müssten. Zwar ist der Marktwert des Kolumbianers zuletzt etwas gesunken, doch er liegt immer noch bei stolzen 50 Millionen Euro. Ob der FC Bayern so viel Geld für nur einen Spieler zahlen möchte, ist äußerst fraglich. Erst im hatte Präsident Uli Hoeneß betont, keine Mega-Transfers tätigen zu wollen. Bislang ist Javi Martínez der teuerste Transfer der Münchner. Sein Wechsel von Athletic Bilbao im Jahr 2012 kostete den deutschen Rekordmeister 40 Millionen Euro.  

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Im tz-Video: Rodriguez geht zum Medizincheck in München

sr/Video: SnackTV

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