Möglicher Transfer des Franzosen

Wechselt Franck Ribéry in die Wüste? Ein Weltstar will den Franzosen locken

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Franck Ribery könnte es bald in wärmere Gefilde ziehen.

Bleibt Franck Ribéry über die Saison hinaus beim FC Bayern? Ein ehemaliger Weltfußballer will den Franzosen in die Wüste locken. 

Update 14. März, 12.40 Uhr: Nach dem skurrilen „Rockstar“-Angebot von Markus Babbel an Franck Ribéry, kommt nun die nächste verlockende Offerte für den Franzosen. Laut dem kicker hat ein gewisser Xavi Hernandez bereits Kontakt mit Ribéry aufgenommen. 

Der spanische Welt- und Europameister spielt aktuell in Katar für Al Sadd Sports Club und will den 35-Jährigen nun in den Wüstenstaat locken. Angeblich könne Ribéry in Katar ansatzweise so viel verdienen wie in München und sei einem Wechsel in die Emirate nicht abgeneigt. Ribérys Vertrag läuft im Sommer aus. Vor einem Karriereende und einer noch nicht feststehenden Tätigkeit beim FC Bayern, wolle der Linksaußen noch zwei, drei Jahre woanders spielen, schreibt das Sportmagazin. 

Update 7. März, 20.19 Uhr: Was wird aus Franck Ribéry? Diese Frage stellen sich wohl viele Bayern-Fans. Denn der Vertrag des französischen Filous läuft im Sommer aus, bislang ist selbiger nicht verlängert worden. Läuft also alles auf einen Abschied raus? „Es wird wahrscheinlich so sein“, so FCB-Präsident Uli Hoeneß vor zwei Wochen im Check 24 Doppelpass bei Sport1. „Wir reden gerade darüber, den beiden (Ribéry und Robben, Anm. d. Red.) ein Super-Abschiedsspiel zu machen.“ 

Doch wenn Ribéry den Verein von der Säbener Straße verlässt, wohin geht dann die Reise? Einige Vereine in schwächeren Ligen dürften die Chance wittern, den Weltstar noch für die ein oder andere Saison zu verpflichten - analog zu Transfers von Ex-Barca-Star Xavi oder auch Köln-Legende Podolski (beide Vissel Kobe, Japan). 

So auch Markus Babbel, derzeit Trainer beim australischen A-League-Klub Western Sydney Wanderers, der Ribéry sehr gerne unter seine Fittiche nehmen und nach Australien locken würde. Das verriet er dem Sydney Morning Herald. Er habe sogar schon Kontakt aufgenommen: „Ich sagte ihm: Okay, wenn du eine Menge Geld verdienen willst, musst du nach Katar oder so gehen. Aber wenn du ein Rockstar sein willst, komm nach Australien“, so der Ex-FCB-Verteidiger, der zwischen 1991 und 2000 für die Münchner seine Schuhe schnürte. 

Doch Babbel weiß um seine eher schlechten Chancen auf eine Verpflichtung des Zauberfußes: „Ich kann mir kaum vorstellen, dass er hierherkommen würde. Wir sprechen hier über eine Kategorie, die für die A-League nicht realistisch ist.“ Ein zweites so ungewöhnliches Angebot „Rockstar“ zu werden, wird Ribéry mit Sicherheit nicht vorliegen haben. Vielleicht zieht es den Franzosen ja dadurch nach Australien. 

Rummenigge über Ribérys Zukunft bei den Bayern: „Ich kann nicht voraussagen, wie ...“

Update 15. Februar, 21.05 Uhr: Die Zukunft von Franck Ribéry beim deutschen Fußball-Meister FC Bayern München ist laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge völlig offen. „Wir haben herausragende Jahre dank und mit ihm erlebt. Ich habe riesigen Respekt vor Franck. Man muss offen und ehrlich sein. Wir werden irgendwann mit ihm und seinem Berater ein Gespräch führen und dann eine gemeinsame Entscheidung treffen. Ich kann nicht voraussagen, wie die sein wird“, sagte Rummenigge am Rande des Bundesligaspiels beim FC Augsburg dem TV-Sender Eurosport.

Rummenigge betonte nochmals, dass im Sommer der zweite Schritt des Umbruchs erfolge. „Ich habe nicht den Eindruck, dass wir uns große Sorgen um die Zukunft machen müssen. Wir werden daran arbeiten, dass wir im nächsten Jahr wieder eine Top-Mannschaft haben werden“, sagte der Ex-Nationalspieler.

Update 15. Februar, 9.33 Uhr: In einem Interview mit der französischen Sportzeitung „L'Equipe“ sprach Ribéry auch über seine Zukunft. „Wir werden sehen, was in den kommenden Wochen passieren wird“, sagte er und kündigte an, sich mit den Bayern-Bossen und seinem Berater zusammenzusetzen. Er werde dabei niemals „tricksen“, betonte Ribéry. 

„Ich werde bei den Bayern weitermachen, falls ich ihnen weiterhin alles geben kann.“ Der Vertrag des Offensivspielers beim deutschen Rekordmeister läuft am Saisonende aus.

Bleibt Ribéry über die Saison hinaus beim FC Bayern? Salihamidzic lässt Tür offen

Update 16. Januar, 10.28 Uhr: Die Ära von Robbéry beim FC Bayern neigt sich langsam seinem Ende zu. Während der Abschied des Niederländers Arjen Robben schon feststeht, ist die Zukunft von Franck Ribéry noch offen. Nun hat sich Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic zu diesem Thema geäußert.

Auf die Frage, ob Ribéry in sein letztes Bayern-Halbjahr gehe, antwortete Salihamdizic diplomatisch. Es werde Veränderungen in der Mannschaft geben und Ribéry solle sich so präsentieren, wie in den Wochen vor der Winterpause: In Topform. „Das muss Franck verstehen, um nichts anderes geht es“, sagte der Bosnier der Sport Bild. Im nächsten Satz fallen aber Worte, die eine Trennung zum Saisonende andeuten. „Wir wollen ihn gebührend verabschieden. Das weiß er.“

Ein ungewollter Abschied könnte aber auch zu Spannungen zwischen dem FC Bayern und seiner noch immer aktiven Legende führen. Hasan Salihamidzic verneint diese Möglichkeit aber vehement. „Die Beziehung zwischen dem FC Bayern und Franck ist einmalig“, so der Sportdirektor. Man rede täglich und würde auch viele ernste Gespräche führen. Eines steht für Salihamidzic fest. „Egal was passiert, jeder wird sich professionell verhalten.“

Für einen eventuellen Verbleib über die sportliche Karriere hinaus zeigt sich der Bosnier offen: „Ich würde mir wünschen, dass uns Franck erhalten bleibt, nachdem er seine Karriere beendet hat - in welcher Rolle auch immer.“ Das gilt demnach unabhängig von der „Gold-Steak-Affäre“.

Ex-Klub baggert an Ribéry - zwei Gründe könnten ihm die Rückkehr schmackhaft machen

Update 23. Dezember, 17.38 Uhr: Auch den Kaderplanern von Galatasaray Istanbul sind die starken Auftritte des Alt-Stars nicht verborgen geblieben. Die türkische Fanatik berichtet, dass sich Verantwortliche des Klubs noch im Winter mit Ribéry treffen wollen, um ihm einen Vertrag über eineinhalb Jahre anzubieten.

Dass der 35-Jährige München im Januar verlässt, gilt als ausgeschlossen. Auf lange Sicht will der Mittelfeldmann mit seiner Familie in der Landeshauptstadt bleiben.

Im Sommer könnte ein Umzug in die türkische Kapitale allerdings durchaus eine Option für Ribéry darstellen. Im Jahr 2005 lief er bereits für den türkischen Top-Klub auf, bei den fanatischen Gala-Fans ist er nach wie vor extrem beliebt. 

Es ist hinlänglich bekannt, wie viel dem eigenwilligen Franzosen der Rückhalt der Anhänger bedeutet - und die Familie wäre anders als bei einem sicherlich lukrativeren Engagement in China nur eine kurze Flugreise entfernt.

Doppelpacker Ribéry: „Die Bayern lieben mich"

München - Für einen kurzen, einen wirklich sehr kurzen Moment wirkte Franck Ribery dann doch wie ein alter Mann. Als Bayern Münchens Routinier bei seiner Auswechslung kurz vor dem Schlusspfiff vom Feld trottete, da konnte man tatsächlich meinen, einen 35-Jährigen auf der Zielgeraden seiner Karriere zu beobachten. Den eindrucksvollen Gegenbeweis hatte Ribery allerdings in den 90 Minuten zuvor angetreten - und seinen Klub mit einem Doppelpack zum 3:0 (1:0) bei Eintracht Frankfurt geschossen.

Im Grunde seit der Ankündigung von Präsident Uli Hoeneß, dass der französische Altmeister gemeinsam mit Flügelpartner Arien Robben seine wohl letzte Saison bei den Bayern bestreitet, spielt Ribery groß auf. Am Samstagabend ebnete er dem nur anfangs etwas wackeligen Rekordmeister mit seinen Treffern (35. und 79.) fast im Alleingang den Weg zum Sieg. Der kuriose Schlusspunkt durch Rafinhas Flankentor (89.) war am Ende nur Nebensache.

Stattdessen wurde Ribery von allen Seiten mit Lob überhäuft. Die Fans feierten ihren Liebling mit Sprechchören, die Mitspieler bedachten ihn mit "ein paar warmen Worten für die Festtage", wie es Nationalspieler Thomas Müller formulierte. "Wenn ich mit 35 noch so rennen kann, dann bin ich sehr froh", befand etwa der zwölf Jahre jüngere Youngster Niklas Süle anerkennend: "Er ist ein positiv Verrückter. Ich bin glücklich, dass ich ihn noch erleben darf."

Ribery hat maßgeblichen Anteil daran, dass die Bayern nach einem turbulenten ersten Halbjahr pünktlich zu Weihnachten wieder in der Spur sind. Unter der Woche hatte er bereits beim 1:0 gegen RB Leipzig als Siegtorschütze geglänzt, traf nun erstmals seit 2015 wieder bei drei Bundesliga-Einsätzen in Serie. Obwohl sie personell auf dem Zahnfleisch gingen - in Frankfurt fehlten sieben Feldspieler - stiegen die Münchner erstmals seit dem neunten Spieltag zum direkten Verfolger von Herbstmeister Borussia Dortmund auf.

Rummenigge: „Es gibt keine alten Spieler, es gibt nur gute und weniger gute"

Der Einfluss, den der vermeintlich alternde Superstar noch immer auf seine Mannschaft haben kann, ist auch den Verantwortlichen bei den Bayern nicht entgangen. "Es gibt keine alten Spieler, es gibt nur gute und weniger gute", bekräftige Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei Sky.

Ob sie deshalb aber den sehr konkret angedeuteten Abschied ihrer Klub-Ikone noch einmal überdenken, wollten sie allerdings ebenso wenig kommentieren wie all die anderen Gerüchte rund um Transfers womöglich schon in der Winterpause. "Ich habe jetzt erstmal frei. Aber sie können davon ausgehen, dass ich mein Handy dabei habe", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Trainer Niko Kovac jedenfalls wirkte, als würde er den Ausnahmekönner Ribery nur allzu gerne noch ein Weilchen länger an Bord haben. "Er ist ein sehr, sehr netter Junge. Was er für die Mannschaft leistet, ist immens. Schön, dass wir ihn haben", schwärmte er.

Beim Thema Vertragsverlängerung machte aber auch Kovac dicht. "Ich werde immer missinterpretiert, deshalb werde ich zu Namen und Transfers nichts mehr sagen", meinte der 47-Jährige mit einem schelmischen Grinsen.

Und Ribery selbst? Der scherzte in der Kabine bereits über einen neuen Vertrag und ließ auch im Interview keinen Zweifel daran, dass er gerne noch eine 13. Saison bei seinem Herzensklub dran hängen würde. "Natürlich habe ich noch Lust. Ich liebe Bayern, die Bayern lieben mich", bekannte er: "Du weißt im Leben nie, was passiert."

Franck Ribéry ist nach dem Wirbel ums Gold-Steak völlig ausgerastet

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