Wechsel innerhalb der Bundesliga möglich

Nach Rotations-Stopp von Kovac - Bayern-Star schließt Wechsel nicht aus

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Sandro Wagner (3.v.l.) bejubelt mit seinen Mitspielern ein Tor im Spiel gegen Augsburg.

Neue Transfergerüchte beim FC Bayern München: Wechselt Sandro Wagner im Januar innerhalb der Bundesliga? Es soll konkretes Interesse geben und auch der Stürmer schließt einen Transfer nicht mehr aus.

Update vom 8. Dezember, 9.06 Uhr: Der Chef hat gesprochen. Bayern-Trainer Niko Kovac erklärte in der Pressekonferenz des Deutschen Meisters vor dem Spiel gegen Nürnberg (Wir berichten im Live-Ticker) die Rotation im Kader für beendet und dass er im weiteren Saisonverlauf auf eine feste Startelf setzen wird. Eine Entscheidung, die für einen ohnehin schon unzufriedenen Spieler der Tropfen sein könnte, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Fan-Liebling Sandro Wagner brachte es in der laufenden Saison bisher lediglich auf 112 Einsatz-Minuten im Sturm der Münchner. Eine Statistik, die sich durch die jüngste Ankündigung von Kovac wohl nicht gerade verbessern wird. Der unzufriedene 31-Jährige wurde in den vergangenen Wochen schon öfters mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht. Mögliche Ziele für den selbsternannten besten deutschen Stürmer sind dabei die englische Premier League, die türkische Süper Lig oder ein Transfer innerhalb der Bundesliga. Bayerns Nr. 2 betonte jedoch immer wieder, seinen Vertrag bei den Bayern erfüllen zu wollen.

Doch nach Informationen von Sport1 schließt nun auch Wagner selbst einen Wechsel nicht mehr aus. Der gebürtige Münchner wolle dabei jedoch nichts überstürzen. Ein klares Bekenntnis zum FC Bayern, das es von Wagner in den vergangenen Wochen noch gab, klingt anders. Gut möglich also, dass Wagner, der wohl mit am meisten unter dem Rotations-Stopp bei den Bayern leiden wird, seinem Jugendverein im Winter ein weiteres Mal den Rücken zukehren wird. 

Wechsel innerhalb der Bundesliga? VfB Stuttgart zeigt Interesse an Wagner

Update vom 27. November, 12.22 Uhr: Wechselt Sandro Wagner innerhalb der Bundesliga? Wie der kicker berichtet, soll der VfB Stuttgart über eine Verpflichtung des Backup von Robert Lewandowski nachdenken. Die Schwaben stecken seit Woche im Abstiegskampf und liegen nach zwölf Spieltagen auf dem letzten Tabellenrang. Mit acht Treffern stellt der Beinahe-Europapokal-Teilnehmer die schwächste Offensive der Bundesliga.

Neben Wagner werden auch Patrick Herrmann von Borussia Mönchengladbach, Shinji Kagawa von Borussia Dortmund und der ebenfalls mittlerweile beim BVB unter Vertrag stehende Ex-Bayer Sebastian Rode als Zugänge gehandelt.

Premier-League-Klubs baggern offenbar an Sandro Wagner

Update vom 22. November, 16.30 Uhr: Zuletzt wurde Sandro Wagner mit Galatasaray Istanbul in Verbindung gebracht. Laut der Sport Bild ist an diesen Gerüchten jedoch nichts dran. Interesse an dem 30-jährigen Bayern-Stürmer gibt es dennoch. Und zwar aus der Premier League! Wie die britische Sun berichtet, haben offenbar West Ham United und Crystal Palace Wagner im Visier. 

Demnach wolle „Hammers“-Trainer Manuel Pellegrini Wagner schon im Januar nach England lotsen. Der ehemalige deutsche Nationalspieler soll beim FC Bayern aufgrund seiner geringen Einsatzzeiten unzufrieden sein. 

Ob ein derartiger Deal, insbesondere im Winter, zu Stande kommt, ist allerdings mehr als fraglich. Immerhin wurde schon bei der Verpflichtung von Wagner vom Verein offen kommuniziert, dass er als Back-up von Robert Lewandowski gilt. Zudem dürften die Münchner angesichts der angespannten personellen Lage wohl kaum einen Spieler im Winter ziehen lassen. Und auch Wagner selbst betonte zuletzt, seinen bis 2020 gültigen Vertrag erfüllen zu wollen. 

Bayern München will Sandro Wagner offenbar nicht an Galatasaray abgeben

Update vom 19. November, 10.55 Uhr: Wie die Sportbild berichtet, soll an den Wechselgerüchten von Sandro Wagner zu Galatasaray Istanbul nichts dran sein. Der FC Bayern habe den 30-jährigen Stürmerstar, der bei den Münchnern mit seinen Einsatzzeiten unzufrieden ist, nicht zur Leihe angeboten. Entgegen der Meldung des türkischen Nachrichtenportals dirilispostasi.com scheint es kein Leihangebot über sechs Monate und 1,5 Millionen Euro zu geben - eine überraschende Wende.

Hintergrund scheint der ohnehin bereits dünne Kader des FC Bayern München zu sein. Zwar würde Wagner von den zusätzlichen Einsatzzeiten profitieren, die ihm eine Leihe bringen könnte. Denn in dieser Saison zeigte die Formkurve bei Wagner nach unten: In acht Einsätzen traf Wagner nur ein einziges Mal im Pokal. Verletzt sich Robert Lewandowski, würde der FC Bayern Sandro Wagner wohl aber dennoch schmerzlich vermissen.

Sandro Wagner ist bis 2020 an den FC Bayern gebunden. Gegen den im Sturmzentrum gesetzten Robert Lewandowski tut er sich diese Saison zwar schwer, ist aber dennoch als Ersatzmann wichtig. 

Ist Galatasaray Istanbul interessiert an Sandro Wagner?

Update vom 18. November: Das türkische Nachrichtenportal „dirilispostasi.com“ berichtet, dass Galatasaray Istanbul auf der Suche nach einem Stürmer für Januar sei. Sandro Wagner soll bei dem Verein auf dem Zettel stehen. Angeblich liege Galatasaray ein Angebot für eine sechsmonatige Leihe des Bayern-Stars auf dem Tisch. Preis: 1,5 Millionen Euro.

Ursprüngliche Meldung: „Nicht das, was ich mir vorstelle“: Bayern-Star schiebt jetzt richtig Frust

Rödinghausen - Das Lazarett des FC Bayern München wird zunehmend größer, die Personaldecke immer dünner. Mit Thiago verletzte sich beim 2:1-Zittersieg des deutschen Rekordmeister im DFB-Pokal gegen den SV Rödinghausen ein weiterer Stammspieler. Der Spanier wird wochenlang fehlen.

Für einige Rotations- und Nachwuchsspieler bietet sich dadurch die Chance, sich zu beweisen. Für einen ändert sich trotz der angespannten Personalsituation jedoch rein gar nichts: Sandro Wagner.

FC Bayern: Frust bei Sandro Wagner

Obwohl der 30-Jährige gegen den Viertligisten in dieser Saison zum ersten Mal über 90 Minuten auflief und sogar traf, sieht der Back-Up-Stürmer insgesamt kaum Einsatzzeit. Wagner ist hinter dem verletzungsresistenten Robert Lewandowski klar zweite Wahl. Gerade einmal 218 Minuten stand der Ex-Nationalspieler in bisher 15 Pflichtspielen der Roten auf dem Rasen, zweimal berief ihn Niko Kovac gar nicht erst in den Kader. Klar, dass sich da Frust aufbaut.

Sandro Wagner auf der Bayern-Bank - sein Stammplatz beim Rekordmeister.

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„Wir haben jetzt fast Anfang November und das war erst mein zweites Spiel von Anfang an. Das ist natürlich nicht das, was ich mir vorstelle,“ sagte ein geknickt wirkender Wagner trotz des Sieges und seines Treffers am Dienstagabend: „Letzte Rückrunde hatte ich mehr Einsätze, da konnte ich mehr Tore machen. Da fühlt man sich noch ein bisschen mehr dazugehörig bzw. kann noch mehr beitragen zum Erfolg. Das ist immer schöner.“

Sandro Wagner: Mehr Einsatzzeit dank Treffer?

Trotzdem stellt sich Wagner zähneknirschend in den Dienst der Mannschaft. „Ich wusste, was bei Bayern auf mich zukommt“, so der Stürmer weiter: „Ich fühle mich ja auch wohl in München, auch wenn es die letzten Wochen schwierige Phasen gab. Es ist wirklich nicht einfach, wenn du fast nicht spielst. Ich bin ein Typ, der Gas gibt. Seit Sommer gebe ich sogar noch mehr Gas, mache noch mehr, weil ich einfach in den letzten Jahren meiner Karriere nochmal alles geben will.“

Wie viele Minuten Wagner im weiteren Saisonverlauf noch sammeln kann, wird sich zeigen. Mit seinem Tor hat er Coach Kovac zumindest ein beweiskräftiges Argument geliefert, ihn in den kommenden Spielen häufiger einzusetzen.

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tlm

Video: Sandro Wagner spricht Klartext

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