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Neymar-Deal: Das könnten die Folgen für den FC Bayern sein

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Von: Michael Sapper

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Neymar wird den FC Barcelona wohl verlassen.
Neymar wird den FC Barcelona wohl verlassen. © dpa

Neymar würde mit seinem Wechsel zu Paris Saint-Germain neue Rekorde brechen. Doch der Transfer könnte auch Folgen für den FC Bayern haben.

München - Noch ist der Wechsel von Neymar zu Paris Saint-Germain nicht offiziell vermeldet, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass der Brasilianer für die extrem hohe Summe von 220 Millionen Euro transferiert wird. Geld, das anschließend für neue Transfers zur Verfügung steht. Der FC Barcelona bräuchte dann einen neuen Flügelstürmer. Und den zu finden, wird schwierig - und teuer. Die Folge: Die Summe wird teilweise zum nächsten Verein weitergereicht, der wiederum neue Spieler braucht.

Und hier kommt der FC Bayern ins Spiel. Im Sommer gab es schon einige Gerüchte um die Stars der Münchner. Arturo Vidal, Robert Lewandowski, Jsohua Kimmich, Jerome Boateng oder auch Thiago waren bei den Top-Klubs in Europa heiß begehrt. Könnten die Münchner bei einer neuen Millionen-Offerte irgendwann schwach werden?

Wohl kaum! Denn Karl-Heinz Rummenigge erteilte mehreren Wechselgerüchten eine Absage. Der Vorteil des FC Bayern: Alle wichtigen Top-Spieler haben langfristige Verträge, müssten also wirklich sehr unzufrieden sein, damit sie die Münchner ziehen lassen. Bis auf Lewandowski, der laut seinen Berater einen festen Karriere-Plan hat. Doch da sprach Präsident Uli Hoeneß erst Ende Juli ein deutliches Machtwort.

Wird Bayern nochmal auf dem Transfermarkt aktiv?

Und auch bei den anderen genannten Akteuren wird die Schmerzgrenze bei den Münchner enorm hoch sein. Vor allem weil durch zahlreiche Verletzungen in der Vorbereitungsphase es schon jetzt zu einigen Engpässen vor dem Supercup-Duell gegen Borussia Dortmund kommt. 

Und genau diese Verletzungen lassen den Rekordmeister nochmal die aktuelle Transferpolitik überdenken. Nach dem Debakel beim Audi Cup kündigte der neue Sportdirektor Hasan Salihamidzic bei Sport1 an: „Der Transfermarkt ist bis zum Ende des Monats offen. Lassen Sie sich überraschen.“

Draxler könnte vor Neymar flüchten

Und auch in diesem Fall könnte der wahrscheinliche Neymar-Transfer zu Paris eine gewichtige Rolle spielen. Denn: Nationalspieler Julian Draxler könnte vor dem Weltstar flüchten, um Spielpraxis zu bekommen. Der Kapitän des Confed-Cup-Teams will vor der Weltmeisterschaft bestimmt nicht auf der Bank versauern, sondern sich Joachim Löw anbieten.

Julian Draxler wurde beim Confed Cup zum besten Spieler des Turniers gewählt
Julian Draxler wurde beim Confed Cup zum besten Spieler des Turniers gewählt © dpa

In München ist nach dem Abgang von Douglas Costa auf dem Flügel, wo sich Draxler sehr wohl fühlt, ein Platz frei geworden, da auch Franck Ribéry und Arjen Robben nicht jünger werden und Kingsley Coman bislang zu selten sein großes Talent auf den Rasen gebracht hat.

Abhängig machen könnten es die Bayern von den Ergebnissen zum Saisonauftakt, ob sie noch Verstärkung wollen oder nicht. So oder so, bis zum 31. August wird es spannend bleiben.

sap

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