Schöner Geburtstag für Heynckes

Bayern holt auf

podolski
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Torschützen unter sich: Poldi und Sosa freuen sich über den Sieg.

Cottbus - Der FC Bayern hat seinem “Fünf-Spiele-Trainer“ Jupp Heynckes einen schönen 64. Geburtstag beschert und rückt wieder in die Favoritenrolle auf die deutsche Fußball-Meisterschaft 2009.

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Die Münchner kamen am 31. Bundesliga-Spieltag zu einem klaren 3:1 (1:1) beim Abstiegskandidaten Energie Cottbus. Nach der Niederlage des VfL Wolfsburg in Stuttgart liegt der deutsche Rekordmeister drei Runden vor dem Saisonende nur noch zwei Tore hinter dem punktgleichen Spitzenreiter.

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In Cottbus machten José Sosa (23. Minute), Martin Demichelis (62.) und Lukas Podolski (66.) den zweiten Sieg im zweiten Spiel unter Klinsmann-Nachfolger Heynckes perfekt. Vor 22.528 Zuschauern im ausverkauften Stadion der Freundschaft hatte Ivica Iliev (44.) das zwischenzeitliche 1:1 für Cottbus markiert, das nun wieder auf Relegations-Rang 16 steht. In der Schlussminute scheiterte Franck Ribéry noch per Foulelfmeter an Gerhard Tremmel.

Das erste Geschenk für Heynckes gab es schon vor dem Anpfiff von Energie-Präsident Ulrich Lepsch. Mehr als den Präsent aber wollten die Cottbuser, die in der Rückrunde im eigenen Stadion immerhin schon vier Dreier eingefahren hatten, eigentlich nicht verteilen. Kapitän Timo Rost biss trotz einer Knochenhautentzündung im Fuß auf die Zähne, Energie stellte sich dem Überlebenskampf. Doch mehr als eine halbe Chance durch Ein-Mann-Sturm Dimitar Rangelow (5.), der später wegen einer Sprunggelenksverletzung ausgewechselt werden musste, sprang lange Zeit nicht heraus. Die Gastgeber hatten genug damit zu tun, das eigene Gehäuse im Stil einer Handball-Mannschaft abzuschirmen.

Der schon in den jüngsten Spielen hervorragende Torwart Tremmel musste bei einem Podolski-Schuss erstmals ernsthaft eingreifen (7.). Danach belagerten die Münchner, die Superstar Ribéry wegen einer Nackenblessur zunächst auf der Bank ließen, das Cottbuser Tor. Nach Flanke von Philipp Lahm verlängerte Energie-Verteidiger Ovidiu Burca den Ball im Zweikampf mit Toni unglücklich per Kopf vor die Füße von Sosa, der ohne Mühe einschoss. Auch danach bestimmten die Gäste, die schon zweimal in der Lausitz schwer gepatzt hatten (2000, 2008), klar das Geschehen.

Allerdings blieben weitere Treffer zunächst aus: Toni traf per Kopf nur den Außenpfosten (26.); einen weiteren Kopfball von Mark van Bommel holte Burca im letzten Moment von der Linie (33.). Energie behielt die Hoffnung und kam tatsächlich noch einmal ins Spiel zurück. Nachdem Bastian Schweinsteiger und Torwart Jörg Butt mit letztem Einsatz den freien Stanislav Angelow noch am Ausgleich gehindert hatten (34.), war Butt zehn Minuten später machtlos. Zwar parierte er einen spektakulären Fallrückzieher von Rost noch großartig, doch Iliev setzte den Nachschuss in die Maschen. Nachdem auch Bayerns Start in die zweite Hälfte holprig verlief, zog Heynckes mit Ribéry seinen ersten Joker.

Auch Miroslav Klose saß siebeneinhalb Wochen nach seiner Sprunggelenks-Operation erstmals wieder auf der Bank. Das 2:1 leitete Podolski mit einer Ecke genau auf den Kopf von Demichelis ein, das dritte Bayern-Tor besorgte der Nationalstürmer nach schönem Zuspiel von Toni selbst.

dpa

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