Die tz begleitet den Bayern-Star in sein Kindercamp

Lahm zeigt uns sein großes Herz

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Philipp Lahm macht den Kindern in Bruckmühl vor, wie man die Sinne schulen kann, wenn man beispiels­weise auf Autoreifen balanciert. Mehr Bilder sehen Sie in der Fotostrecke unten.

Bruckmühl - Grasende Kühe, grüne Wiesen, Dorfidylle – und mittendrin ein Bayern-Star. Willkommen in Bruckmühl! Hier veranstaltet Philipp Lahm seit letzten Sonntag sein eigenes Sommercamp.

Achzig Kinder sind vor Ort. Nicht um zu kicken – sondern um in einer Woche an verschiedenen Stationen spielend über Ernährung, Bewegung und das gemeinsame Miteinander zu lernen. Taucht der Organisator auf, werden die Kinderaugen ganz groß. Lahm wird von den Kids angehimmelt.

Die tz begleitete ihn bei seinem ersten Besuch in Bruckmühl und sprach mit dem sympathischen Außenverteidiger über sein soziales Engangement – warum ihm lachende Kinder wichtiger sind als schnelle Autos oder Spielkonsolen.

Die Bilder

Strecke

Eine eigene Stiftung, soziales Engagement für Kinder in Afrika, nun das eigene Fußballcamp. Warum dieses ausgeprägte soziale Engagement?

Lahm: Weil ich in der Öffentlichkeit stehe und das auch als meine Pflicht sehe. Nachdem ich im Sommer 2007 in Südafrika war habe ich meine Stiftung gegründet, weil ich dort viel Leid und Elend gesehen habe. Jetzt war es ein großer Wunsch, auch hier etwas auf die Beine zu stellen. Das Camp soll es nun jeden Sommer geben und weiter kostenlos für die Kinder sein.

Der Fußball steht nicht im Vordergrund.

Lahm: Richtig. 90 Prozent meines Lebens sind Fußball. Fußball denken, Fußball spielen. Es gibt auch Kinder, die andere Interessen als Fußball haben. Da muss man jedem die Chance geben, für sich selbst etwas zu entdecken.

Sie fahren diese Woche neben dem Trainingsbetrieb dreimal nach Bruckmühl – außergewöhnlich für einen Bundesliga-Star…

Lahm: Da ist jeder anders. Einige machen Musik, oder haben andere Hobbys. Ich mache das hier sehr gerne.

Bayern-Stars privat

Strecke

Mit ihrem Engagement entsprechen Sie nicht dem Prototypen des Fußballstars.

Lahm: Ich muss nicht shoppen gehen oder den ganzen Tag an der Spielkonsole sitzen. Ich will etwas von meinem Glück an andere weitergeben. Es gibt doch nichts Schöneres als wenn sich die Kids dann richtig freuen. Das bestätigt mich in dem was ich tue.

Welche Werte wollen Sie den Kinder vermitteln?

Lahm: Was sehr sehr wichtig ist: das Miteinander. Wie geht man miteinander um? Erfüllt man die Kriterien, die man von anderen erwartet, eigentlich selbst?

Tobias Altschäffl

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