Beim Prozessbeginn

"Sulidarität": Fans demonstrieren für Uli Hoeneß

Uli-Hoeneß-Prozess
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Fans vor dem Landgericht.

München - Vor dem Beginn des Prozesses gegen Bayern-Präsident Uli Hoeneß haben Fans ihre "Sulidarität" bekundet.

Um 9.30 Uhr betrat Bayern-Präsident am Montag den Gerichtssaal. Der Aufsichtsratsvorsitzende und Präsident des deutschen Rekordmeisters Bayern München ist wegen Steuerhinterziehung angeklagt. Hoeneß hat Erträge von einem Konto bei einer Schweizer Bank nicht versteuert.

Der Auftakt des Steuerprozesses ist von einem großen Medienaufgebot begleitet worden. Rund 15 Übertragungswagen von Fernsehsendern hatten sich bereits in den frühen Morgenstunden um das Gerichtsgebäude in der Münchner Innenstadt positioniert. Mehrere Nachrichtensender haben speziell für die vier angesetzten Prozesstage Reporterbühnen vor dem Justizpalast aufgebaut.

Uli-Hoeneß-Prozess: Live-Ticker Tag vier

Schon weit vor dem 62-Jährigen waren viele Anhänger da. Edel-Fan Biggy etwa - sie trug ein Shirt mit der Aufschrift "Uli Hoeneß Legend". Andere Anhänger hielten Transparente hoch: "Milde für Uli Hoeneß, er tut so viel Gutes" oder "Knast für Seehofer! Freiheit für Hoeneß" stand darauf geschrieben.

Weitere Sympathisanten des Bayern-Präsidenten machten sich besonders viel Mühe: Sie ließen nicht nur Aufkleber, sondern auch Plakate mit einem Slogan professionell drucken: "Sulidarität - Gute Freunde kann niemand trennen!" (ein Wortspiel aus Solidarität und Uli) war darauf zu lesen.

Ein weiterer Demonstrant protestierte gegen den Ankauf illegaler Steuer-CDs. Bayern-Fans zeigten sich insgesamt aber eher rar. „Es sind in dem Gebäude und darum herum rund 150 Polizisten im Einsatz“, sagte Gerichtssprecherin Andrea Titz während einer ersten Verhandlungsunterbrechung.

Für eventuell freiwerdende Zuschauerplätze standen am Vormittag lediglich rund zehn Interessierte an. Sie hofften darauf, dass ein Prozessbeobachter seinen Platz außerhalb der Verhandlungspausen verlassen und dadurch seinen Platzanspruch verlieren würde. Schon weit vor Verhandlungsbeginn um 9.30 Uhr war rund die Hälfte der Zuschauerplätze besetzt.

Uli-Hoeneß-Prozess: Bilder vom Gericht

lin/dpa

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