Gefeuerter Mister

Was macht eigentlich Ancelotti? Er äußert sich - und verrät spannendes Detail

Carlo Ancelotti in Jerusalem
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Kicken mit Kindern, Bücher vorstellen: Carlo Ancelotti wirkt viel beschäftigt.

Vor zwölf Tagen feuerten die Bayern Carlo Ancelotti. Seither ist es ruhig geworden um den Mister. Jetzt hat er sich geäußert - und ein interessantes Detail verraten.

Update vom 19. Dezember: Zu Beginn seiner Amtszeit in München besichtigte Carlo Ancelotti eine schicke Wohnung. Der vorherige Mieter: Mario Götze. Doch als der ehemalige Trainer des FC Bayern die Luxus-Wohnung Götzes betrat, verschlug es ihm die Sprache.

Update vom 24. Oktober 2018: "Bei Bayern haben mich nur fünf Spieler unterstützt." Vor dem Spiel Neapel gegen PSG lästert Carlo Ancelotti über seinen Ex-Verein FC Bayern München.

München - Carlo Ancelotti ist keiner, der nachtritt. Nach seinem Rauswurf beim FC Bayern schwieg der Italiener zunächst, äußerte sich dann wohlwollend. Bei Twitter schrieb er - auf Englisch und Deutsch: „Es war eine Ehre, Teil der Geschichte der Bayern zu sein. Danke an den Klub, die Spieler und die grandiosen Fans.“ Weil man so gar nichts hörte vom Mister, mutmaßten einige im Netz sogar, Ancelotti arbeite nun als Kameramann beim Fernsehen. 

Bayern schicken den Mister in den Urlaub

Unter die Kameramänner ist Ancelotti nicht gegangen, aber unter die Autoren. Am Rande der Buchpreisverleihung „Ghirelli“, wo Ancelottis Autobiographie „Quiet Leadership - Wie man Menschen und Spiele gewinnt“ ausgezeichnet wurde, äußerte sich der Italiener jetzt scherzhaft zu seinem Rauswurf an der Säbener Straße, wie die Bild zuerst berichtete. „Sie sagten mir: ‚Besser, du gehst in den Urlaub‘“, zitiert das Boulevardblatt den Mister. Er wäre aber auch zur Verleihung gekommen, wenn die Bayern ihn nicht rausgeworfen hätten, schob Ancelotti nach. „Sie wollten wohl sicher sein, dass ich pünktlich bin.“

Und jetzt?

Zu seinen Zukunftsplänen äußerte sich Ancelotti auch. Er werde jetzt erst mal bis Juni in den Urlaub gehen und Spaß haben. „Ich werde mich nicht quälen, ich gehe lieber ins Kino, mache Spaziergänge“, sagte er. Eine Sache verriet er dann aber doch noch: Auch in Zukunft hat für ihn der Vereinsfußball Priorität - eine Nationalmannschaft zu trainieren, ist erst mal keine Option.

Obwohl der SSC Neapel 4:0 gegen den KRC Genk gewinnen und somit ins Achtelfinale der Champions League einziehen konnte, entließen die Italiener ihren Coach. 

Auf tz.de* begleiten wir die Pressekonferenz mit Jupp Heynckes im Live-Ticker.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

mae

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