Vertragsgespräche stocken

Alexis Sanchez zu Bayern? Jetzt spricht Wenger

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Seine Zukunft im Trikot des FC Arsenal ist ungewiss: Alexis Sanchez.

München - Dem FC Bayern wird vermehrt Interesse an einer Verpflichtung von Arsenal-Star Alexis Sanchez nachgesagt. Nun meldet sich dessen Trainer Arsene Wenger zu Wort.

Will der FC Bayern kommende Saison einen nächsten Angriff auf den Champions-League-Titel unternehmen, wird wohl die eine oder andere Verstärkung des Kaders nötig sein. Ein Name, der dabei zuletzt durch die Gerüchteküche geisterte: Alexis Sanchez. Der 28-jährige Offensivspieler vom FC Arsenal soll laut englischen Medienberichten ganz oben auf der Wunschliste der Bayern-Verantwortlichen stehen. Zur Zukunft des Chilenen äußerte sich nun dessen momentaner Trainer Arsene Wenger.

Wenger pocht auf Vertrag

„Sanchez ist glücklich hier, sein Wunsch ist es, zu bleiben“, beteuerte Wenger auf der Pressekonferenz vor dem Arsenal-Spiel gegen Leicester City. „Beiden Parteien ist daran gelegen, eine Einigung zu erzielen.“ Der Vertrag des Top-Scorers von Arsenal (24 Tore und 18 Vorlagen in 43 Spielen) läuft noch bis Sommer 2018. Dem Vernehmen nach fordert Sanchez 300.000 Euro Gehalt pro Woche für eine Verlängerung des Arbeitspapiers. Bislang verliefen die Gespräche ergebnislos. Das kommende Transferfenster bietet also die letzte Chance, eine Ablösesumme für Sanchez zu erhalten. Doch Wenger würde auf diese offenbar sogar verzichten, falls sein Starspieler nicht verlängern will. „Das Problem ist immer: Findet man etwas Besseres? Für dieses Geld? Manchmal kann es Vorteile haben, sogar finanzielle, den Spieler bis Vertragsende zu halten“, erklärte er den anwesenden Journalisten.

Entscheidender Vorteil für die Bayern?

Gegen diese Vorgehensweise spricht allerdings ein anderer Hinweis von Wenger: Die französische Trainer-Legende betonte explizit, dass man Sanchez nicht zu einem Premier-League-Rivalen ziehen lassen möchte. „Das ist sicher. Wir wollen so stark wie möglich sein und nicht die anderen Teams stärken.“ Direkten Einfluss darauf könnte Wenger aber nur noch nehmen, solange Sanchez beim Londoner Klub unter Vertrag steht. Dieser Umstand könnte dem FC Bayern in die Karten spielen. Doch sind die Bayern nicht die einzigen Nicht-Engländer, die ein Auge auf den dribbelstarken Flügelflitzer geworfen haben: Auch Juventus Turin, Inter Mailand und Paris St. Germain wird ein gesteigertes Interesse an den Diensten von Sanchez nachgesagt.

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