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Künftiger Weltstar zum FC Bayern? Möglicher Lewandowski-Nachfolger trifft schon wieder

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Von: Alexander Kaindl

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Aktuell einer der begehrtesten Spieler der Welt: Benfica-Stürmer Darwin Núñez.
Aktuell einer der begehrtesten Spieler der Welt: Benfica-Stürmer Darwin Núñez. © GlobalImagens / Imago

Was wird aus Robert Lewandowski? Bei einem Wechsel bräuchte der FC Bayern München einen Nachfolger. Dieser spielt möglicherweise gerade in Portugal.

Lissabon - Vielleicht verfolgen Sie in diesen Tagen ja auch den internationalen Fußball. Es ist diese Phase im Jahr, in der ein Knaller-Spiel nach dem anderen ansteht. Der Frankfurt-Wahnsinn in Barcelona, das peinliche Bayern-Aus gegen Villarreal - dazu noch packende Duelle in den nationalen Ligen und Pokal-Wettbewerben. Die Saison liefert gerade ein Highlight nach dem anderen. Und dazu natürlich auch die passenden Protagonisten.

Darwin Núñez zum FC Bayern München? Benfica-Star aktuell nicht zu stoppen

Einer von ihnen trägt den Namen Darwin Gabriel Núñez Ribeiro. Er spielt bei Benfica Lissabon und schon jetzt ist klar: Dieser Stürmer wird in naher Zukunft ein absoluter Weltstar sein! Das machte nicht zuletzt sein Auftritt in einer der legendärsten Fußballstätten dieses Planeten deutlich.

Benfica war jüngst zu Gast an der Anfield Road, Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League. Das Hinspiel hatte man mit 1:3 gegen Liverpool verloren (Torschütze für die Portugiesen natürlich: Darwin Núñez). Und auch im Rückspiel netzte der Uruguayer wieder, am Ende stand es 3:3. Núñez erzielte sogar noch zwei weitere Tore, die aber wegen Abseits nicht zählten. Und trotzdem wurde deutlich, was dieser 22-Jährige für einen unglaublichen Torriecher hat. Nicht umsonst wird er deshalb mit den ganz großen Vereinen aus Europa in Verbindung gebracht. Auch der FC Bayern München* soll zu diesem Kreis zählen - wird Núñez also möglicherweise der Nachfolger für Robert Lewandowski?

Darwin Gabriel Núñez Ribeiro
Geboren: 24. Juni 1999 (Alter: 22 Jahre), Artigas, Uruguay
Mittelstürmer
Vertrag bei Benfica Lissabon bis: 30. Juni 2025
Marktwert: 40 Millionen Euro

Bayern-Zukunft ohne Robert Lewandowski? Darwin Núñez könnte der Nachfolger werden

Der bayerische Superstürmer wird aktuell immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht, offenbar gibt es einen heißen Flirt mit dem FC Barcelona. Für die Münchner wäre ein Abgang natürlich nur schwer zu verkraften. Vor allem, weil man weiß: Die Suche nach einem Nachfolger dürfte kostspielig werden. Der Name Erling Haaland fällt immer wieder, es ist aber wohl ziemlich eindeutig, dass dessen Vorstellungen in Sachen Gehalt, Handgeld und Provisionen für Berater und Vater nicht zu stemmen sind. Núñez wäre ein ähnlicher Spielertyp in ähnlich jungem Alter, im Gesamtpaket aber wohl etwas günstiger zu haben.

Ein Abschied aus Lissabon ist beinahe garantiert, schließlich schießt Núñez gerade die portugiesische Liga kurz und klein. Auch am Wochenende hat er wieder getroffen, ebnete seiner Mannschaft mit dem 1:0 im Derby gegen Sporting den Weg zum 2:0-Sieg. Letztlich wird es für Benfica aber wohl nur zu Platz drei reichen, der Vorsprung von Porto und Sporting ist zu groß. Da helfen auch die 25 Tore in 25 Ligaspielen von Núñez nicht. Dass er trotz seines bis 2025 laufenden Vertrages bei Benfica bleibt, ist angesichts solcher Zahlen unwahrscheinlich. Er lechzt nach einer größeren Herausforderung. Möglicherweise heißt diese ja „FC Bayern“?

Darwin Núñez kostet rund 80 Millionen Euro: Zu teuer für den FC Bayern München?

Der Transferexperte Fabrizio Romano berichtete vor wenigen Tagen von einem Preisschild für Núñez. 75 bis 80 Millionen Euro müsste ein Abnehmer auf den Tisch legen, damit Benfica schwach wird. Ein neuer Berater soll einen Wechsel im Sommer forcieren. Und genau da kommen eben die Bayern ins Spiel. Sky-Experte Marc Behrenbeck nannte Núñez zuletzt ebenfalls als eine Option für die Münchner. Aber ob es da tatsächlich konkret wird? Eine solch hohe Ablöse dürfte die Bayern abschrecken, vor allem, weil sie mit einem möglichen Verkauf von Lewandowski in diesem Sommer nicht so viel Geld einnehmen könnten, um den Núñez-Transfer komplett zu refinanzieren. Die Alternative wäre: der Pole verlässt die Münchner ein Jahr später ablösefrei, dann würden die Bayern gar nichts mehr an ihm verdienen. Oder: Lewandowski verlängert doch noch. Diese dritte Option scheint aktuell aber nicht die wahrscheinlichste zu sein. Vorstandschef Oliver Kahn sagte dazu: „Es braucht Zeit, ihn zu überzeugen.“

Fakt ist: Über kurz oder lang muss sich der FC Bayern mit einem Lewandowski-Nachfolger beschäftigen, der 33-Jährige wird nicht ewig spielen können. Sollte es eine Lösung mit einem jungen, aufstrebenden Stürmer sein, dann muss Geld investiert werden. Daran führt kein Weg vorbei. Haaland gilt als zu teuer. Ein ähnliches Spektakel bieten in Europa aktuell nur wenige andere - zum Beispiel Dusan Vlahovic, der den Bayern bereits einen Korb gegeben und sich für Juventus Turin entschieden hatte. Oder eben Darwin Gabriel Núñez Ribeiro. (akl) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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