Wenig Verständnis für Guardiola

Shaqiri über seine Bayern-Zeit: „Bin unglücklich geworden“

Xherdan Shaqiri
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Spricht über sein Aus beim FC Bayern: Xherdan Shaqiri.

München - In seiner ersten Saison beim FC Bayern startete  Xherdan Shaqiri richtig durch. Dann wurde es ruhig um den Schweizer - bis er schließlich floh. Jetzt spricht er über den Abschied aus München.

Leistungsträger unter Jupp, Statist unter Pep. So könnte man die Zeit von Xherdan Shaqiri beim FC Bayern zwischen 2012 und 2015 beschreiben. Weil er nach erfolgreichem Start unter Heynckes bei dessen Nachfolger Guardiola keine Perspektive mehr sah, floh der 25-Jährige seinerzeit zu Inter Mailand. 

Beitrag am Triple unter Heynckes

Und das, obwohl seine Statistik beim Rekordmeister ordentlich aussieht: Der Schweizer spielte insgesamt 81 Mal für die Bayern und kam dabei auf 36 Torbeteiligungen (17 Tore, 19 Assists). 

Mittlerweile spielt er bei Stoke City in der englischen Premier League - und hat dort sein Glück gefunden. Jetzt spricht Shaqiri über seinen Abgang aus München. „Es stimmt, dass sich meine sportliche Lage unter Guardiola verändert hat“, sagt er im Interview bei Spox.com. „Ich bin unglücklich geworden, da ich zuvor sehr viele Spiele absolvieren durfte und somit meinen Beitrag zum Triple geleistet habe.“ Shaqiri zeigt sich noch immer enttäuscht, dass Guardiola nicht auf ihn setzte. „Plötzlich aber wurden Spieler eingewechselt, die eigentlich ein geringeres Standing hatten“, so der 25-Jährige.

Kein Grund zum Nachtreten

Für Shaqiri ist seine Ausbootung dennoch kein Grund zum Nachtreten. „Ich hatte aber nie ein Problem mit ihm (Guardiola, Anm. d. Red.)“, sagt er. Trotzdem kritisierte der Schweizer im Spox-Interview das Verhalten Guardiolas. Vor allem, dass der Spanier Reservisten oft lobte, dann aber nicht spielen ließ, missfiel Shaqiri. „Das war sehr schwierig und erging allen Bankdrückern so“, sagt der 25-Jährige. „Ich konnte ja aber nicht zu ihm sagen: ‚Wenn du mich schon lobst, dann musst du mich auch spielen lassen.‘“

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