In kleinen Gesprächskreisen legten Toni & Co. den Grundstein fürs Double

Zum Stammtisch nach Grünwald

München - Bei Pizzabrot und Fischplatte legten sie den Grundstein zum Erfolg: Was in der Kabine nicht diskutiert wurde, kam bei den internen Gesprächsrunden der Bayern-Stars auf den Tisch.

Hier wurde Tacheles geredet, hier entstand eine echte Freundschaft. Lesen Sie im vierten Teil der Serie Inside Bayern von den geheimen Treffen während der Saison – wer dabei war, was wo besprochen wurde.

Pass Ribéry, Tor Toni – was auf dem Spielfeld perfekt klappte, wurde stundenlang am Esstisch besprochen: Zwischen den beiden Superstars bildete sich schnell eine Freundschaft. Hier wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Saison gelegt – hier entstand etwas, wovon auch der künftige Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann in den nächsten Jahren noch profitieren kann.

Dabei wurde nicht nur gescherzt. Regelmäßig traf sich eine kleine Runde der Bayern-Stars: Hamit Altintop, Daniel van Buyten, die beiden Superstars Toni und Ribéry, sowie Tonis persönlicher Physiotherapeut Gianni Bianchi. Die Verständigung zwischen den Stammtischbrüdern: kompliziert. Die Botschaften: glasklar. Wann immer Toni andere Anspiele wollte, wenn etwas nicht in der Mannschaft stimmte – hier wurden die Probleme besprochen. Die bevorzugten Locations: Das Eboli in Grünwald sowie das H’ugo’s am Promenadenplatz in der Innenstadt. Mal saßen die Stars gemütlich zusammen, mal wurde diskutiert. Der Ablauf kam einem Ritual gleich: Als Vorspeise Pizzabrot, dann bestellten Ribéry & Co. meistens die Fischplatte oder Pasta.

Erst wurde ein Problem im kleinen Kreis besprochen, dann in der Kabine weitergegeben: Führungsspieler wie Oliver Kahn oder auch Miroslav Klose bekamen zu hören, wo es aus Sicht der „Geheimrunde“ noch hakt – und suchten nach Lösungen. Die Informationskette des FC Bayern: Ribéry/Toni – Kahn/van Bommel/Klose – Hitzfeld. Aber auch im direkten Gespräch mit dem Trainer suchten die Stars immer wieder nach Problemlösungen: So beschwerte sich Toni zu Beginn der Spielzeit, dass er sich seine Fitness lieber über Spiele als im Training holte – und Hitzfeld ließ ihn spielen.

Rund alle zwei Monate waren die Treffen in Grünwald angesagt – und dabei wurden aus den Millionen-Einkäufen Ribéry und Toni echte Freunde. Bestes Beispiel: Nachdem die Meisterschaft in Wolfsburg perfekt gemacht wurde, verbrachten beide – gemeinsam mit Kumpel Daniel van Buyten – den gesamten Abend miteinander. Feier im Käfer, danach schnell in Tonis Wohnung in die Prinzregentenstraße, dann ins P1. Und da wurde die strenge Fußballer-Kost ausnahmsweiße einmal vergessen. Pizza war angesagt – Fitnesscoach Bianchi drückte ein Auge zu. Kein Wunder: Schließlich hatten die Stars etwas bei ihm gut – der Italiener erhielt für Pokalsieg und Meisterschaft Extra-Prämien…

Quelle: tz

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