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Bastian Doreth: "Ich bin extra motiviert!"

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Freut sich auf seine Rückkehr nach München: TBB-Trier-Guard Bastian Doreth. © getty

München - Bastian Doreth wurde nach Trier ausgeliehen, um Spielpraxis zu sammeln. Der Exil-Bayer will es den Roten zeigen. Das tz-Interview:

Eines ist klar: Nach dem ernüchternden Auftritt der Bayern-Baskets in Würzburg muss jetzt wieder ein Erfolgserlebnis her! Am Samstag geht’s für das Team von Yannis Christopoulos um 19.00 Uhr daheim gegen Trier. Und diese Partie beinhaltet mehr als einen Pflichtsieg! Es kommt zum Treffen mit dem Exil-Bayern Bastian Doreth. Der 23-Jährige wurde für diese Saison an Trier ausgeliehen, um dort Spielpraxis zu sammeln. An diesem Wochenende will der Nationalspieler es den Roten also zeigen! Das tz-Interview:

Herr Doreth, erstmals geht’s für Sie gegen die Bayern. Was erwarten Sie?

Doreth: Eigentlich gehe ich ohne große Erwartungen ins Spiel. Wir wollen natürlich für eine Überraschung sorgen und in München gewinnen. Aber wir wissen, dass die Qualität der Münchner überwiegt und können so relativ befreit aufspielen.

Sie ebenfalls?

Doreth: Es wird etwas Besonderes sein, wieder im Audi Dome zu spielen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich in der letzten Saison nach meiner Verletzung dort empfangen wurde – das war großartig! Ich hoffe, dass ich auch jetzt freundlich von den Fans begrüßt werde (lacht).

Ist die Motivation vor diesem Spiel besonders groß?

Doreth: Sicherlich, da ist schon ein klein wenig Extra-Motivation mit dabei. Aber ich will immer alles geben.

Wie wurden Sie als Bayern-Spieler in Trier begrüßt?

Doreth: Ich wurde ohne Vorurteile empfangen. Das rechne ich den Fans und den Verantwortlichen sehr hoch an. Man spürt zwar, dass die Erwartungen an einen ausgeliehenen Bayern-Spieler etwas größer sind. Aber damit muss man umgehen können. Ich wurde häufig gefragt, ob ich überhaupt mit Trier gewinnen will. Darauf kann ich ganz klar mit Ja antworten. Man entwickelt sich als Spieler nur weiter, wenn man in einem Team immer alles gibt!

War die Umstellung schwer?

Doreth: Natürlich gibt es Unterschiede: Trier ist kleiner als München, man kann weniger unternehmen. Aber das heißt nicht, dass es nicht schön ist. Es ist eine hübsche Stadt, mit viel Geschichte. In den ersten Wochen habe ich mir die Sehenswürdigkeiten angeschaut und mich gut eingelebt. Aber ich vermisse meine Freundin und mein gewohntes Umfeld.

Das sind die Roten Riesen: Basketball-Kader und -Trainer des FC Bayern München

Wie sieht’s mit dem Kontakt zu den alten Kollegen aus?

Doreth: Der besteht nach wie vor. Ich schreibe und telefoniere häufig mit Jan (Jagla), Steffen (Hamann) oder Demond (Greene) und versuche, mich zu informieren, wie es so läuft.

Zu Beginn der Saison gab es hier in München einen Paukenschlag: Die Entlassung des ehemaligen Chefcoaches Dirk Bauermann…

Doreth: Ja, das kam auch für mich sehr überraschend. Ich habe zwar mitbekommen, dass es zwischen den Verantwortlichen und Dirk Differenzen gab. Aber ich habe nicht erwartet, dass eine Trennung zu diesem Zeitpunkt stattfinden würde. Ich finde es schade, da mich Dirk nach München geholt hat und mir viel beigebracht hat. Aber ich weiß auch, dass so etwas zu dem Geschäft dazugehört. Trotzdem werde ihn mal anrufen und ihm Glück für die Zukunft wünschen. Das hat er verdient, schließlich ist er noch immer ein guter Trainer.

In der kommenden Saison sehen wir Sie wieder auf Münchner Seite, oder?

Doreth: Im Sport weiß man ja nie genau, was passiert. Aber so ist momentan der Plan. Ich habe einen gültigen Vertrag beim FC Bayern für die zwei Jahre nach dieser Saison.

Interview: Lena Meyer

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