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So heben die "Roten Riesen" ab Richtung Halbfinale

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Für die Anreise nach Quakenbrück (Niedersachsen) charterten die -Bayern dieses Mal einen eigenen (kleinen) Flieger. © FC Bayern

München - Ausgeglichen ist die Bilanz der Bayern-Basketballer im Playoff-Viertelfinale gegen die Artland Dragons. Die tz erklärt die Schlüssel zum Sieg im Auswärtsspiel am Samstag in Quakenbrück.

Und jetzt zurück in die Erfolgsspur! Die Bayern-Baskets haben am Samstag (13.50 Uhr, SPORT1 und SPORT1.de live) beim dritten Spiel der Playoff-Serie gegen Quakenbrück (es steht 1:1, Modus: Best of five) nur ein Ziel: siegen um jeden Preis! Schließlich hat das Team, das dieses Duell für sich entscheiden kann, bei der kommenden Partie in München (Dienstag, 19 Uhr) den Matchball fürs Halbfinale. Auch wenn die Anreise nach Quakenbrück etwas eng aussah -  die Roten Riesen lassen sich durch nichts beirren und gehen optimistisch in die Partie. Bastian Doreth: „Ich glaube daran, dass wir das nächste Spiel besser gestalten werden als am Dienstag.“ Da hatten die Münchner eine Heimpleite hinnehmen müssen.

Etwas könnte den Roten zusätzlich in die Karten spielen: Am

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SPORT!-Experte Baeck. © getty

Freitagmittag gab die BBL bekannt, dass Artlands größter Leistungsträger David Holston nach seiner Tätlichkeit an Bayern-Kapitän Steffen Hamann für ein Spiel gesperrt wird. Der 1,70 Meter große Artland-Guard muss außerdem eine Geldstrafe von 2500 Euro zahlen. SPORT1-Experte Stephan Baeck: „Ohne Holston wird es für Bayern einfacher. Er ist der Lenker der Quakenbrücker und derjenige, der immer für überraschende Momente sorgen kann.“ Allerdings, so Baeck (Europameister 1993), bedeute Holstons Fehlen nicht, dass Bayern automatisch gewinnen werde.

Heimpleite! Die Bilder zum Spiel gegen die Artland Dragons

Wie also klappt es mit den zwei Siegen, die zum Halbfinal-Einzug noch nötig sind? Die tz erklärt die Schlüssel:

40 Minuten mit höchster Intensität verteidigen: Am Dienstag gab es des Öfteren Abstimmungsprobleme in der Bayern-Verteidigung. Nun soll wieder über 40 Minuten mit höchster Intensität verteidigt werden. Baeck: „Als die Bayern Zonenverteidigung gespielt haben, hat Quakenbrück sich schwer getan. Das könnte also auch in Zukunft ein Mittel zum Erfolg werden.“ Dirk Bauermann: „Wir müssen die Aggressivität, die wir  in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, über 40 Minuten aufs Parkett bringen.“

Balance in der Offensive: „Man kann ein Spiel weder ohne Dreier, noch ohne unter dem Korb zu spielen gewinnen“, sagt SPORT1--Experte Baeck. „Die Balance im Angriff muss stimmen.“ Heißt: Offensiv ausgewogen agieren, schwierige Dreier-Versuche vermeiden und wieder mehr zum Korb ziehen.

Nicht provozieren lassen: Die Stimmung in der nur 3000 Zuschauern Platz bietenden Artland-Arena ist immer aufgeheizt. Baeck: „Gerade, wenn man als Auswärtsmannschaft in so eine kleine Halle kommt, muss man einen kühlen Kopf behalten.“ Jetzt, nach der Sperre von Artlands Liebling Holston dürften die Gemüter der Quakenbrücker noch mehr erhitzt sein. Baeck: „Beide Mannschaften werden sich keinen Zentimeter auf dem Feld schenken. Allerdings sollte keines der Teams provozieren, oder sich provozieren lassen.“ Und Artlands Geschäftsführer Alexander Meilwes fordert: „Ich bitte unsere Fans, fair mit allen Beteiligten umzugehen.“

lm

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