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Jagla fordert: "Mehr Lust und Willen"

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Jan-Hendrik Jagla fordert von seinen Mitspielern "mehr Lust und Willen". © sampics

München - Die Roten Riesen haben es momentan nicht leicht. Das Team von Yannis Christopoulos kommt einfach nicht in Fahrt. Im Interview nimmt Jan-Hendrik Jagla seine Mitspieler in die Pflicht.

Nach zehn Spieltagen stehen die Roten Riesen mit einer Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen nur auf dem neunten Tabellenplatz. Bei der 73:78-Heimpleite am vergangenen Samstag gegen den Drittletzten Braunschweig wollte auf einmal kaum mehr etwas klappen. Und auch abseits des Parketts gibt es Probleme. FCB-Center Jared Homan durfte aus disziplinarischen Gründen gar nicht erst an der Partie teilnehmen, stand seinem Team als sonst so wichtige Stütze nicht zur Verfügung. Die tz sprach mit Jan-Hendrik Jagla über die Probleme.

Herr Jagla, in der vergangenen Woche auf Augenhöhe mit Meister Bamberg, am Samstag die Blamage gegen den Drittletzten Braunschweig. Was geht einem da durch den Kopf?

Jagla: Das ist schwierig. Diesem Spiel gibt es nicht viel Positives abzugewinnen. Vor allem in der Defensive, aber auch in der Offensive hätte es um einiges besser laufen müssen. Wir müssen uns in allen Belangen steigern und die Anweisungen des Trainers und des Vereins besser umsetzen.

Haben Sie eine Erklärung für den Leistungsabsturz? Hat die knappe Niederlage in Bamberg dazu beigetragen?

Jagla: Nein, das auf keinen Fall. Ich habe absolut keine Erklärung für die Leistung gegen Braunschweig. Ich weiß es nicht…

Hat der suspendierte Jared Homan gefehlt?

Jagla: Jared ist ein wichtiger Spieler für uns. Ich glaube, das ist jedem klar. Aber man muss Ausfälle und Verletzungen kompensieren können.

Dieser Ausfall scheint aber einem durchaus vermeidbaren Grund geschuldet zu sein…

Jagla: Ja gut, aber wenn man so eine Mannschaft hat wie wir, muss man damit leben, dass ein Spieler auch mal nicht dabei ist – aus welchen Gründen auch immer. Da gibt es, wie gesagt, auch viele andere Möglichkeiten: Vielleicht ist mal jemand verletzt, vielleicht hat mal jemand familiäre Probleme. Mit den Ansprüchen, die wir als Verein und als Mannschaft haben, muss man das kompensieren können.

FCB-Sportdirektor Marko Pesic sagte, er hoffe, dass in der Nacht nach der Partie kein Spieler ein Auge zugemacht und stattdessen über die Leistung nachgedacht habe. War das der Fall?

Jagla: Bei mir war das auf jeden Fall so. Ich bin wirklich enttäuscht darüber, wie das Spiel gelaufen ist. Ich hoffe, dass sich das alle anderen Spieler auch so zu Herzen genommen haben.

Jetzt steht die harte Auswärtspartie bei ALBA Berlin an. Ist es schwieriger, nach so einer Niederlage bestehen zu müssen – oder ist die Motivation nun noch größer?

Jagla: Diese Niederlage muss ein Motivationsschub sein. Es gibt keine andere Möglichkeit! Wenn man so eine Leistung abgeliefert hat, dann muss man sich jeden Tag im Training noch mehr anstrengen und noch mehr Energie, Willen und Lust beweisen.

Das sind die Roten Riesen: Basketball-Kader und -Trainer des FC Bayern München

Interview: Lena Meyer

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