FCB-Baskets mit Führung in der Viertelfinalserie

Bayern-Baskets gewinnen Spiel Nummer eins gegen Frankfurt

esycredit BBL : FC Bayern - Bonn
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Stefan Jovic

München - Einen Sieg haben die FCB-Baskets schon einmal sicher, zwei weitere müssen folgen. Die Korbjäger des FC Bayern gewannen am Samstagabend ihr erstes Viertelfinalspiel daheim gegen Frankfurt.

Einen Sieg haben die FCB-Baskets schon einmal sicher, zwei weitere müssen folgen. Die Korbjäger des FC Bayern gewannen am Samstagabend ihr erstes Viertelfinalspiel daheim gegen Frankfurt mit 85:72 (43:44). Obwohl es besonders am Anfang der Partie nicht einfach für die Roten war, konnten FCB-Topscorer Vladimir Lucic (21 Punkte) und seine Kollegen in der zweiten Halbzeit das Ruder herumreißen. Damit führt das Team von Dejan Radonjic mit 1:0 in der Best-of-five-Serie. „Wir hatten keinen guten Start. Irgendwie hat es in der zweiten Halbzeit dann besser geklappt“, sagte Danilo Barthel bei Telekom Sport.

Die Frankfurter machten gleich zu Beginn eines klar: Das Team von Gordon Herbert kann durchaus mit den Bayern mithalten. Die Gäste spielten sofort stark auf. Während die Münchner ihre Probleme in der Defensive hatten, bestimmten die Hessen das Tempo. Tai Webster & Co. kontrollierten die Zone der Bayern und erarbeiteten sich schnell einen deutlichen Vorsprung (16:27 aus FCB-Sicht). „Es ist eine Krankheit unserer Mannschaft, zu langsam anzufangen. Dann trifft der Gegner ein paar Dreier und gewinnt mehr und mehr an Selbstvertrauen“, befand FCB-Präsident Uli Hoeneß, der unter der 6324 Zuschauern im Audi Dome war, bei Telekom Sport.

Im zweiten Viertel gelang es den Bayern, sich zu steigern. Vor allem Stefan Jovic sorgte für wichtige Punkte. Der Rückstand schmolz. Ende der ersten Halbzeit war wieder alles drin, die Frankfurter führten nur noch mit einem Punkt (44:43). „Mir fehlt momentan die Leichtigkeit. Zu Beginn der Saison haben wir hier tolle Spiele gezeigt, in den vergangenen Wochen haben wir zwar gewonnen, uns aber eher zum Sieg gequält“, sagte Hoeneß und fügte hinzu: „Die Mannschaft muss in der zweiten Halbzeit mehr zu ihrem Rhythmus finden.“

Und das gelang. Die Bayern blieben treffsicher aus der Distanz und arbeiteten deutlich besser in der Defensive. In der Folge konnten sich die Hausherren einen kleinen Punkte-Puffer erspielen (67:59). Obwohl sich Frankfurt mühte, blieben die Roten in Front. Am Ende zahlte sich die tiefe Bank der Bayern aus und es gab einen 85:72-Erfolg zu feiern. So soll es weitergehen. Am Mittwoch um 18.15 Uhr steigt Spiel Nummer zwei. Dann in Frankfurt.

Lena Meyer

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