Bayern vor dem dritten Halbfinale gegen die Franken

So wollen die FCB-Baskets Bamberg besiegen

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Anton Gavel & Co. wollen Samstag zurückschlagen

Am Samstag soll alles besser werden. Dann treffen die FCB-Baskets im dritten Halbfinalspiel daheim auf Bamberg. Mit diesen drei schritten könnte es klappen.

München - Am Samstag soll alles besser werden. Um 18.00 Uhr treffen die FCB-Baskets im dritten Halbfinalspiel daheim auf Bamberg. Dann soll genau das verhindert werden, was den Roten in der Viertelfinalserie gegen Frankfurt passiert war: Nach einem starken Auftaktduell, verloren die Münchner Spiel zwei und drei gegen die Hessen und sahen sich in Spiel vier mit dem Rücken zur Wand. Dank einer deutlichen Steigerung reichte es im fünften Spiel doch noch fürs Halbfinal-Ticket.

So spannend wollen es die Münchner dieses Mal nicht machen. Nach dem starken Heimauftakt vor einer Woche (95:72) und der bitteren Niederlage in Bamberg am Mittwoch (65:78) will das Team von Dejan Radonjic wieder in Führung gehen. Wie das funktionieren kann? Die tz erklärt die drei Schlüssel zum Sieg gegen Bamberg.

Punkte eins, Konstanz: Was im ersten Halbfinale sehr gut funktionierte, gelang den Bayern im zweiten Aufeinandertreffen in Bamberg nicht. Ausgerechnet im letzten Viertel hatten die Münchner einen Leistungseinbruch. Insgesamt ließen die Roten 19 Punkte zu und machten selbst nur sechs. „Gegen Bamberg ist es wichtig, über 40 Minuten physisch zu spielen“, sagte Trainer Radonjic. „Am Mittwoch haben wir in der Defensive in der zweiten Halbzeit etwas nachgelassen. Und in der Offensive müssen wir uns wieder mehr an dem orientieren, was im ersten Spiel sehr gut funktioniert hat.“

Punkt zwei, Nervenstärke: Das große Problem am Mittwoch waren vor allem die nicht getroffenen Freiwürfe (13 Stück), die schlechte Dreierquote (20 Prozent) sowie die mangelnde Konzentration in der Defensive. Besonders als die Bamberger den Druck erhöhten, zeigten die Roten Nerven. Dieses Mal soll es besser laufen. FCB-Profi Alex King: „Das ist einfach eine Konzentrations-Sache, das können wir abstellen.“

Punkt drei, Heimvorteil: Dass die Partien in Bamberg alles andere als einfach sind, ist bekannt. Umso schwerer sind Auswärtserfolge in der so genannten „Freak City“. Gewinnen die Münchner das dritte Spiel daheim, wäre auch im Falle einer weiteren Auswärtsniederlage in der vierten Partie am Dienstag noch alles drin. Denn ein entscheidendes fünftes Spiel würde wieder in München stattfinden. FCB-Guard Anton Gavel: „Wir haben den Heimvorteil in dieser Serie und wissen, dass wir es schaffen können.“

L. Meyer

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