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82:68! "Das Team hat etwas vor…"

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Dirk Bauermann hat sein Team zum ersten Playoff-Sieg geführt. © Sampics

München - Die Roten Riesen trumpfen auf. Nach dem Erfolg gegen die Artland Dragons wollen die Basketballer des FC Bayern mehr.

Aus dem Weg, die Roten kommen! Der Bayern-Express überrollte gleich beim ersten Playoff-Duell am vergangenen Samstag das kleine Städtchen Quakenbrück und nahm einen 82:68 (49:36)-Sieg mit nach München. Damit steht es 1:0 in der „Best of five“-Serie gegen die Artland Dragons. Beste Voraussetzungen also für das erste Playoff-Heimspiel am Dienstag um 18 Uhr, für das es am Sonntag noch etwa 470 Karten gab. Gewinnen die Münchner auch diese Partie, fehlt ihnen nur noch ein Sieg, um den Einzug in Runde zwei perfekt zu machen. Coach Dirk Bauermann sagte zufrieden: „Mit 14 Punkten Vorsprung zu gewinnen und dominant aufzutreten, das ist schon mal eine Duftmarke, die wir da gesetzt haben.“

Unter den insgesamt 3000 Zuschauern waren auch Präsident Uli Hoeneß und Vize Bernd Rauch. Topscorer des Abends war FCB-Guard Je’Kel Foster mit 24 Punkten – darunter vier Dreier! „Sein Selbstbewusstsein ist zurück“, lobte der Coach. „Man merkt ihm an, dass er weit kommen will.“

Genauso wie die übrigen Roten Riesen. Bauermann: „Die Jungs haben verstanden, worum es geht. Sie spielen einen sehr starken, mannschaftlichen Basketball und sind schwer zu schlagen.“ Das bekamen die Dragons am Samstag von Anfang an zu spüren. Nachdem Center Jared Homan beim Tip-off den Ballbesitz sicherte, dauerte es kaum 15 Sekunden, bis Foster für die ersten Punkte sorgte. Die Roten gaben während der gesamten Partie die Führung nicht mehr her. „Die Quakenbrücker haben es immer wieder versucht, es gab Phasen, in denen sie herangekommen sind“, so der Coach. „Aber wir haben jedes Mal die richtigen Antworten gegeben, sodass es nie richtig knapp geworden ist.“

FC Bayern in den Playoffs! Rote Riesen feiern mit Hoeneß-Köpfen

Daran konnte auch Artlands Wunderwaffe David Holston nichts ändern. Der 1,70 Meter große Guard wurde mit allen Mitteln in Schach gehalten. „Immer wenn Holston richtig heiß zu laufen drohte, hat ihn Demond Greene an die Leine genommen. Auch Robin Benzing hat in einer Phase gut gegen ihn verteidigt. Man merkt, dass sich das Team etwas vorgenommen hat“, so Bauermann.

Allerdings schickte der Coach gleich eine Warnung hinterher: „Es wäre komplett naiv zu glauben, dass der Rest der Serie ein Spaziergang im Englischen Garten wird, nur weil wir jetzt auswärts gewonnen haben. Das ist nach wie vor ein Schwergewichtsfight, in dem wir die erste Runde gewonnen haben – mehr nicht.“ Deshalb sei am Dienstag die Unterstützung der Fans ganz besonders wichtig. Bauermann: „Die Chance ist jetzt da – und die kann man besser nutzen, wenn die Halle voll und die Stimmung gut ist.“

Lena Meyer

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