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"Daran muss noch gearbeitet werden"

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Bei den Bayern-Basketballern ist noch Luft nach oben © sampics

München - Der Beko Leagues Cup hat den Basketballern des FC Bayern am Wochenende gezeigt, wo sie stehen. Wir nennen drei Aspekte, bei denen noch Luft nach oben ist.

Dieses Turnier ist die Chance, zu sehen, wo wir stehen und was wir noch verbessern können“ – das erklärte FCB-Neuzugang Yotam Halperin vor dem Beko Leagues Cup am Wochenende. Da standen die Bayern-Basketballer im Audi Dome nämlich mit ZSKA Moskau und Zalgiris Kaunas zwei der europäischen Topklubs gegenüber. Das Resultat: Die Münchner verloren beide Partien. Am Samstag hatten sie gegen Moskau mit 66:87 (38:40) das Nachsehen, im Spiel um Platz drei gegen Kaunas mussten sich die Roten Riesen gestern mit 58:74 (30:43) geschlagen geben. Moskau sicherte sich im Finale gegen Besiktas Istanbul mit 85:60 den Turniersieg.

FC Bayern - Zalgiris Kaunas: Fotos des Spiels

„Es gibt keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen“, erklärte Coach Dirk Bauermann. „Wir haben uns zu Beginn der Partie gegen Moskau gut verkauft und konnten in der Partie gegen Kaunas schon einiges verbessern.“ Außerdem wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen, was den Endspurt in der Vorbereitungsphase betrifft:

Punkt eins: Noch bessere Zusammenarbeit erreichen, dadurch Schnellangriffe des Gegners und eigene Ballverluste (in der Partie gegen Moskau waren es 12, im Duell gegen Kaunas 20) verringern. FCB-Forward Jan-Hendrik Jagla: „Gerade im Fastbreak haben wir gegen Moskau ein paar Körbe zu viel bekommen. Ich denke, da muss das Zusammenspiel noch etwas besser werden. Man darf aber nicht vergessen, dass wir erst seit einer Woche komplett sind.“ Und Halperin meinte: „Die vielen Ballverluste sind ein Grund, weshalb wir beide Spiele verloren haben. Daran müssen wir unbedingt arbeiten. Allerdings bin ich sicher, dass sich dies geben wird, wenn wir etwas länger zusammenspielen.“

Punkt zwei: die Offensive. Gegen Moskau war Tyrese Rice mit 14 Zählern Bayerns Topscorer, gegen Kaunas war Jan Jagla mit 12 Punkten bester Werfer. Er meinte dennoch: „Auch da können wir noch besser harmonieren. Bisher haben wir relativ wenig Systeme im Angriff trainiert. Da müssen wir noch eine Menge neuer Dinge hinzubringen.“

Punkt drei: mehr Konstanz. „Wir können mit Zufriedenheit auf die ersten 28 Minuten gegen Moskau blicken“, so der Coach. „Am Ende der Partie wirkten wir allerdings ein wenig müde – was auch der langen und harten Trainingswoche geschuldet sein kann.“ Und Robin Benzing sagte: „Wir haben über drei Viertel gut gespielt und sind im vierten ein wenig eingebrochen. Das soll uns in Zukunft nicht mehr passieren.“

lm

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