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Bayern-Baskets wollen raus aus Audi Dome

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Die Bayern-Baskets könnten den Audi Dome bald verlassen © Getty

Köln - Thomas Oehler, Geschäftsführer der Abteilung, hat bekanntgegeben, dass die Bayern-Baskets mittelfristig einen Hallenwechsel anstreben.

Der Geschäftsführer der Basketball-Abteilung des Münchner Clubs hofft damit indirekt auch auf eine Verschiebung der Einnahmenstruktur.

Im Rahmen des 8. SPONSORs Clubmanager Summit sagte Oehler, dass das Ticketing derzeit knapp 23 Prozent der Einnahmen des FC Bayern Basketball ausmacht. Über den Verkauf von Hospitality-Tickets generiert der Club aus der Beko Basketball Bundesliga (BBL) ein Viertel seines Ticket-Umsatzes. Aus diesem Grund hat der Club im Audi Dome die Zahl der Business Seats in diesem Sommer um 100 auf 450 Plätze erhöht. 

Audi Dome: Streifzug durch die Spielstätte der Bayern-Basketballer

Mit Blick auf die Zukunft scheint ein Umzug in eine andere Heimspielstätte möglich. „Für die nächsten Jahre wird uns der Audi Dome genügen“, sagt Oehler mit Blick auf die 6700 Zuschauer fassende Halle. „Mittelfristig streben wir aber eine Heimspielstätte mit einer Kapazität von circa 10 000 Zuschauern an. 

Weitere Details zum Umzug des Clubs in eine andere Arena nannte Oehler vorerst nicht.

Sponsoring das Maß der Dinge

Haupteinnahmequelle der Basketball-Abteilung, die einen Jahresetat von neun Millionen Euro hat, ist derzeit das Sponsoring. Rund 70 Prozent beträgt der Anteil an den Gesamteinnahmen. Der Vorteil des FC Bayern Basketball ist in diesem Zusammenhang unbestritten die Sponsorenstruktur der Fußball-Abteilung. "Mit unseren beiden strategischen Partnern Audi und Adidas konnten wir langfristige Verträge abschließen", sagt Oehler. Beide Unternehmen haben auch langfristige Verträge mit der Fußball-Abteilung und sind mit jeweils 9,09 Prozent Anteilseigner der FC Bayern München AG.

Dem Bereich Merchandising misst der FC Bayern Basketball derzeit keine große Bedeutung bei. „Das ist primär ein Thema der Identifikation und weniger ein Thema bei dem man Umsatz erwirtschaften kann“, sagt Oehler. Trotzdem haben die Basketballer des FC Bayern in ihrem ersten Jahr in der BBL über 2500 Trikots verkauft und in der Gesamtheit mit dem Merchandising über 200 000 Euro Umsatz erwirtschaftet. Für das laufende Jahr sollen diese Zahlen übertroffen werden - auch hier dank Synergieeffekten die durch die Marke FC Bayern München bestehen.

„Berlin und Bamberg ein gutes Stück voraus“ Insgesamt sieht Oehler den FC Bayern Basketball im Ligavergleich noch im Lernprozess. So seien „die Standorte Berlin und Bamberg noch ein gutes Stück voraus.“ Im Etatvergleich stehen die Münchner Basketballer mit dem Etat von neun Millionen Euro bereits vor den Brose Baskets Bamberg (acht Millionen Euro) und Alba Berlin (7,5 Millionen Euro).

Auch bei der Anzahl der Mitarbeiter setzt der FC Bayern bereits jetzt Maßstäbe. In den vergangenen eineinhalb Jahren ist die Basketball-Abteilung von zwei auf mittlerweile 20 Mitarbeiter angewachsen.

pps

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