Endlich gelingt der Meister-Coup

FCB-Baskets schlagen Bamberg!

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Uli Hoeness feuerte seine Bayern an

München - Endlich ist die Revanche geglückt. Die FCB-Baskets gewannen am Sonntag das Spitzenspiel gegen Meister Bamberg.

Uli Hoeneß hatte sich für Basketball entschieden. Obwohl die Fußballer des FC Bayern nur wenige Stunden zuvor ein Spiel in Mönchengladbach hatten, nahm der FCB-Präsident am Sonntagabend seinen Platz im Audi Dome ein. Es ging darum, seine Basketballer im Heim-Derby gegen den Meister zu unterstützen. Und das tat er mit Erfolg. Die FCB-Baskets schlugen Bamberg mit 67:59 (27:28) und revanchierten sich damit für die bitteren Niederlagen im Hinspiel und Pokalfinale. Bester Werfer im mit 6700 Zuschauer ausverkauften Audi Dome war Nick Johnson mit 12 Punkten. „Das fühlt sich großartig an“, freute sich Reggie Redding. „Ein Sieg gegen Bamberg und das auch noch vor den eigenen Fans – das ist es, was wir wollten.“

Schon das erste Viertel bestätigte, dass es eine umkämpfte Partie werden würde. Beide Mannschaften starteten hochkonzentriert und zeigten sich vor allem in der Defensive stark. Die Folge: Ein Schlagabtausch auf dem Parkett, der nur wenige Punkte beinhaltete. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 18:16 ging es für die Hausherren in den nächsten Spielabschnitt.

Allerdings sah es da deutlich schlechter aus. Die Münchner leisteten sich einige Ballverluste – Ende der ersten Hälfte hatten sie bereits elf Stück auf dem Konto, bei Bamberg waren es sechs. Auch offensiv wollte beinahe gar nichts funktionieren. Die Bayern brachten es im gesamten zweiten Viertel auf neun Punkte! Bamberg war mit zwölf Zählern auch nicht sonderlich besser. Beim Meister haperte es vor allem an der Dreierlinie.

Die zweite Hälfte der Partie begann mit einem Stand von 28:27 für die Franken. Allerdings blieb es nicht lange dabei. Die Gastgeber fanden etwas schneller zurück ins Spiel und starteten einen 5:0-Lauf (32:28). Der Mini-Vorsprung ließ sich allerdings nicht lang halten, die Antwort des Meisters folgte sofort.

Die Münchner blieben trotzdem dran. Mitte des dritten Viertels gelang es den Roten, sich weiter zu steigern. Die Bamberger kämpften, trafen allerdings noch immer nichts von der Dreierlinie. Das dritte Viertel ging mit 22:9 an die Münchner – insgesamt ein 49:37-Vorsprung für die Hausherren.

Jetzt hieß es: dranbleiben! Und das taten die Bayern (53:43). Angefeuert von den frenetisch feiernden Fans hielten die Münchner ihren Vorsprung. Bamberg kämpfte, konnte allerdings nichts mehr ausrichten. Der 67:59-Sieg war perfekt.

Lena Meyer

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