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Baskets treffen ihre Wunschzukunft

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Yotam Halperin siegte im Vorjahr mit St. Petersburg gegen Moskau © Getty

München - Die Basketballer des FC Bayern bekommen es beim Leagues Cup mit Teams der europäischen Elite zu tun. Ein schnelles Wiedersehen ist gewünscht.

Am Mittwoch sind die Basketballer des FC Bayern noch einmal auf Reisen gegangen. Und der Trip ins Frankenland hat sich ausgezahlt. Gegen die Würzburg Baskets spielte man nebenbei 5000 Euro für einen guten Zweck ein. Auf dem Feld nahmen die Bayern aus der Halle, in der es zuletzt zwei Jahre lang nichts zu holen gab, mit dem 71:61-Sieg noch einmal ein schönes Erfolgserlebnis in die finale Phase der Saisonvorbereitung mit.

Viele werden bei normalem Verlauf wohl nicht mehr folgen können. Denn für den nun anstehenden Feinschliff vor dem Ligastart am 3. Oktober haben sich die Bayern nach den Auswärtspartien gegen die BBL-Konkurrenz nun mit das Beste in den heimischen Audi Dome geholt, was Basketball-Europa zu bieten hat. Beim Leagues Cup am Wochenende bekommt es die Auswahl von Trainer Dirk Bauermann am Samstag (17.00) gleich einmal mit dem zweimaligen Euroleague-Champion ZSKA Moskau zu tun. Tags darauf (14.30 oder 17.00) muss man dann entweder gegen Zalgiris Kaunas oder Besiktas Istanbul ran, die sich bereits am frühen Samstagnachmittag im zweiten Halbfinale gegenüberstehen.

Ziemlich gewaltige Gradmesser also für die Qualität des neuformierten Bayernkaders. Allerdings auch ziemlich genau die Schwergewichte, in die sich die Münchner halbwegs zeitnah gerne auch selbst einreihen würden. Kein Geheimnis schließlich, dass der FC Bayern die Gegner des Wochenendes am liebsten schon im kommenden Jahr im Ernstfall Euroleague wiedersehen würde.

Doch die Kräfteverhältnisse flößen noch einigen Respekt ein. Vor allem im Falle des samstäglichen Auftaktgegners aus der russischen Hauptstadt. „Moskau hat meines Wissens alleine einen Spieleretat von vierzig Millionen Euro“, sagte Bauermann. Nicht einmal ein Viertel davon können seine Bayern in diesem Jahr als Gesamtbudget ins Rennen werfen. Auch der israelische Starneuzugang Yotam Halperin, der ZSKA Moskau im Vorjahr mit St. Petersburg sogar einmal bezwingen konnte, nickt anerkennend beim Gedanken an den alten Rivalen: „Sie haben 13 großartige Spieler mit absolutem europäischem Topniveau“, sagte er, „ich bin froh, dass wir nur in einem Testspiel und nicht in der Liga auf sie treffen.“

Bauermann indes ist sich trotzdem sicher, dass sein Ensemble die Qualität hat, die russischen Ausnahmekönner zumindest zu ärgern: „Wir sind in unserer Vorbereitung zwar noch relativ am Anfang weil wir erst seit Kurzem mit dem kompletten Kader arbeiten können, aber ich kann versprechen: wir sind bereit für diese Spiele.“

Patrick Reichelt 

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